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Katharina & Joerg on tour

21. TAG Page: Lake Powell & Horseshoe Bend View (Arizona)

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Morgens machten wir uns direkt mit zimmereigenen Mitteln einen Kaffee – vielleicht würde das Katharina heute wieder besser auf die Beine helfen. Wir frühstückten dann im Coyote und es war wieder einfach nur lecker.

Wahrzeichen von „Hungry Coyote“

Kleine Warnung für die Gäste: wg. Alkoholkonsum 🙂

Nach dem Auschecken mussten wir zum Eingang des Bryce Canyon ein paar Kilometer zurück fahren. Es war noch leicht bewölkt und kurz gesagt waren wir von dieser Sehenswürdigkeit nicht so begeistert. Einfach gesagt ist es eine einige Kilometer lange Straße auf der man mit 25 Meilen rumtuckern muss und in regelmäßigen Abständen kann man an bestimmten Aussichtspunkten halten und die Aussicht bewundern. Man kann auch div. Trails wandern im Canyon, aber dafür war die Katharina seitdem Sonnenstich nicht mehr fit genug.

Bryce Canyon: Die Höhe über dem Meeresspiegel

Bryce Canyon

Bryce Canyon

Bryce Canyon Nationalpark

Bryce Canyon

Die Aussicht von oben ist nicht schlecht, vor allem am Ende der Strecke erwartet einen ein schönes Panorama mit toller Aussicht. Allerdings muss ich sagen, dass jeder Punkt doch irgendwie ähnlich war und uns nicht gefangen nehmen konnte. Wir kamen zu dem kurzem Fazit, dass wir den Tag lieber im Zion Park angehängt hätten, auch wenn alleine schon das „Hungry Coyote“ die Fahrt wert gewesen war. Trotzdem hätte es eine Menge Zeit und Kilometer gespart. Die Meinungen über den Bryce gehen halt auseinander… Vielleicht täuscht der Eindruck, da wir die Trails des Canyons nicht erwandern konnten.

Nun müssten wir einen Großteil der am vorigen Tag gefahrenen Strecke zurück fahren um unseren Weg nach Page fortzusetzen. Ein paar Kilometer vor Page musste Katharina dringend auf Toilette und wir hielten in „Bad Water“, was fast schon wie ein großer Trailer Park oder kleiner Wohnpark anmutete. Hier gab es direkt einen kleinen Laden in dem sie auf Toilette gehen konnte. Mich sprach ein Mann Mitte 50 an, ob wir ihn und einen Freund nach Page mitnehmen könnten. Ich fragte Katharina und wir stimmten zu, da uns die beiden halbwegs OK vorkamen. Auf der Fahrt erzählten sie etwas davon, dass sie was für die Kinder besorgen wollten, dass der ältere in Vietnam war und verschiedene andere Sachen, für die ich nicht die Hand ins Feuer gelegt hätte. Wir ließen sie an der Bowling Bahn (!) in Page raus und als sie sich bedankten und uns ein „God bless you“ wünschten waren wir doch ganz froh, dass wir sie los waren.

Unser Hotel war zum ersten Mal schlecht ausgeschildert. Vielleicht lag es aber auch daran, dass wir erst nicht glauben konnte, dass wir in die Straße einbiegen mussten, die durch eine Box deutlich machte, dass man für sie bezahlen muss. Doch so war es, denn das Lake Powell Resort & Marina  lag in der gebührenpflichtigen Lake Powell Recreation Area und wir mussten 15$ (für eine Woche gültig) für die Zufahrt bezahlen. Dann irrten wir noch ein wenig mit dem Auto durch die riesige Anlage bis wir die Lobby fanden.

Lake Powell in Page

Hier war die Hölle los – ein scheinbar sehr gut verbuchtes Naherholungsressort mit eigenem Hafen und Pizzeria auf dem Gelände. Hier war es mal wieder wunderschön ! Es erinnerte mich etwas an einen Center Park. Für den Preis war der Aufenthalt hier geschenkt ! Zudem hatten wir schon wieder mal Glück: Direkt vor unserem Zimmer war gerade der Aufbau einer Gartenparty fertig geworden.

Blick von unserer Terrasse aus

Ein offenes Festzelt, viele weiße Stühle im Viertelkreis, eine kleine Bühne und schöne alte Autos, die in direkter Nähe vor der Kulisse des schönen Sees und der dahinterliegenden Felsen geparkt waren. Denn… heute gab es ein Autotreffen. Dabei waren alte Musclecars ebenso wie hoffnungslos aufgemotzte Oldtimer die ich bei einem kleinen Rundgang fotografierte.

 

Wir wollten am nächsten Tag den Antelope Canyon besuchen, waren jedoch unentschlossen, ob wir den Upper oder Lower besuchen. Der Upper ist geführt und den Lower kann man wohl selbst und günstiger erkunden. Hier sagte man uns aber, dass beide geführt sind. Schließlich waren wir froh überhaupt noch einen Platz buchen zu können … für die wichtige Mittagstour, denn in den schmalen Upper Canyon scheint die Sonne nur für eine halbe Stunde und deswegen ist das die beliebteste Tour. Das ganze kostete pro Person 28$ und das war nicht wenig, aber was will man machen … also reservierten wir!

Von der Party auf der Wiese vor unserem Zimmer bekamen wir nicht viel mit, da wir noch einmal aufbrachen um mit dem Auto die schöne abendliche Landschaft zu erkunden.

Lake Powell in Page

Wir cruisten so umher und entschieden uns den eigentlich erst am nächsten Tag eingeplanten Horseshoe Bend View ausfindig zu machen.

Horseshoe Bend (Arizona)

Hier zieht der Colorado in seiner Schlucht eine enge Schleife. Als wir am dortigen Parkplatz ankamen, war es aber im Prinzip schon fast dunkel und bis zum eigentlichen Punkt waren es noch 0,75 Meilen Fußweg. Ach was soll´s … wir gingen hin. Dort war nur noch ein weiteres Pärchen welches den Ort bei einer Kerze sitzend genoss. Ich robbte auf dem Bauch an den Rand der Schlucht und musste wieder mal mit meiner Höhenangst kämpfen. Welcher Windstoß würde mein Gewicht schon in die Tiefe reißen können? Trotzdem wurde mir beim leisesten Hauch mulmig. Ich fotografierte mehrmals mit gestreckten Armen in die Schlucht und kontrollierte auf dem Display. Ich war einfach noch nicht nah genug dran um die komplette Schleife auf´s Bild zu bekommen, aber hier neigte sich der Felsen schon leicht und ich gab schließlich auf.

Unten auf der gegenüberliegenden Seite sah ich aber noch 2 Leute, die unten in der Schleife ein Feuerchen gemacht hatten … sie waren wahrscheinlich per Boot dorthin gelangt.

Wir kehrten zurück ins Hotel und gingen ins Bett.

[Copyright by Katharina & Jörg]

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