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Katharina & Joerg on tour

1. TAG: Hello Miami!

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Die Vorgehensweise bei der Planung der Tour

Bereits im März hatten wir den günstigen Flug nach Miami gebucht und planten seitdem unsere Floridarundreise, indem wir uns ausgiebig im Internet über die Sehenswürdigkeiten von Florida informierten, auswählten und danach unsere Aufenthaltsorte und Anzahl der Übernachtungen entsprechend anpassten. Bei der Auswahl der Hotels hielten wir uns an die Ranglisten auf Tripadvisor und wählten nach dem uns passenden Preis-Leistungsverhältnis. Flug, Mietwagen und Hotels wurden von unserer Freundin im Reusebüro gebucht, für den Rest waren wir selbst verantwortlich 🙂

Unsere Freunde, Nadine und André, flogen mit uns zusammen nach Miami. Sie reisten jedoch nach einem Tag weiter zu ihrem Lieblingsferienort Naples, während wir noch weitere 2 Tage in Miami bleiben würden und anschließend unsere Rundreise begannen.

Zum Zeitpunkt unserer Reise:

Eurokurs: 1,25 US$ (zum Glück hatten wir die Travellerchecks schon lange für 1,48 gekauft).
Benzinpreis in den USA: 1,67 bis 1,99 /pro Gallone (3,8 l) für die Sorte Regular
Barrack Obama wird als frisch gewählter Wahlsieger bald der erste schwarze Präsident der USA

Abflug

Jetzt ging es endlich los! Um 4.30 Uhr klingelte der Wecker, aber nur meiner. Jörg hat sein Handy zwar auf 4 Uhr gestellt, aber nicht bedacht, dass er die Handyuhrzeit bereits schon auf die Pazifikzeit umgestellt hatte. Zum Glück haben wir vorsichtshalber beide Handys gestellt. Kurz nach 6 Uhr waren wir schon unterwegs; wir sind zwar gut durchgekommen aber leider hat uns das Navi durch die Düsseldorfer Innenstadt geschickt, was uns etwas Zeit gekostet hat. Wir parkten das Auto am Airpark (billiger als der Flughafenparkplatz) und fuhren bequem mit dem Shuttle zum Lufthansa Gate B. Dank ca. 15 offener Schalter (bisher kannten wir von anderen Fluggesellschaften eher maximal 2 offene Schalter) konnten wir innerhalb von 10 Minuten einchecken und trafen uns um 09:30 Uhr mit Nadine und André bei Mc Donald’s. Hier haben wir uns direkt mal mit einem Schokokuchen und Mocha frappé auf die US-Reise eingestimmt. Jörg musste dummerweise zwei mal durch den Sicherheitscheck weil er vergessen hatte das Subnotebook einzeln auszupacken. Die weitere Wartezeit am Flughafen verstrich angenehm schnell während wir durch die Duty-free-Shops bummelten. Wir bestiegen durch A89 pünktlich um 11:35 den Flieger und um 12.05 Uhr hoben wir ab.

Wir flogen über England, Irland, dann eine lange Zeit über den großen Teich und nach Neufundland erreichten wir schließlich die USA. Derweil gab es einige Toon-Filme und Dokus zu sehen, sowie „Mamma Mia“ und „Mensch Dave“ mit Eddie Murphy. Es gab zweimal warmes Essen und nach Belieben wurden immer wieder Getränke gereicht – und zwar kostenlos. Das kannten wir in der Form von anderen Fluggesellschaften bisher nicht so. Wir konnten uns sogar einen leckeren Baileys auf Eis gratis genehmigen.

Nachtrag von Katharina (7/2012):  Bei AirBerlin gibt es das übrigens auch. Bei Lufthansa hat man derzeit nur den Vorteil, dass sie großzügiger beim Handgepäck ist.

Etwas aus der Reihe: Blödsinn auf Reisen. Kribbel-Krabbel und Teddy haben Spaß mit einem Päckchen Salzgebäck 🙂

Gegen 16.30 Uhr landeten wir pünktlich in Miami. Die Einreise dauerte relativ lange; von jedem Einreisenden wurden die Fingerabdrücke (von allen 10 Fingern) elektronisch abgenommen und ein Foto gemacht. Der Beamte mit spanischem Namen auf seinem Dienstausweis fragte uns nach dem Grund unseres Aufenthalts, wie lange wir bleiben, wo wir überall hinfahren, unsere Berufe und zum Jörg meint er, dass er seinem Bild auf dem Pass nicht sehr ähneln würde; nun, das Bild war alt und der Bart fehlte damals noch. Schließlich durften wir weiter, unser Gepäck wartete bereits an den Gepäckbändern auf uns.

Mietwagen abholen mit Hindernissen…

Nach einer kurzen Verlauferei fuhren Nadine und André mit dem Taxi ins Hotel und wir vom „Alamo Shuttle Pickup Point“ mit dem Shuttle zu Alamo um unseren Leihwagen abzuholen. Nach ca. 30 min in der Schlange am Schalter durften wir uns dann unseren Mietwagen auf dem Parkplatz in der Reihe mit den Midsize-SUVs aussuchen. Die Schlüssel stecken in den Wagen und man kann einfach nach einer kurzen Registrierung an einem Drive-through-Schalter rausfahren … theoretisch … bei uns lief es etwas anders:

In der Midsize-Reihe am Parkplatz waren nur 2 Autos unserer Kategorie vorhanden, ein Toyota Rav4 und ein anderer als defekt markierter Wagen. Wir entschieden uns also zuerst für den Rav4, merkten jedoch dass das Gepäck nicht so hineinpasste das man noch die Kofferraum-Abdeckung zuziehen konnte. Das war für uns jedoch Bedingung weil der Wagen auf der Reise öfters mal mit komplettem Gepäck von uns unbeaufsichtigt geparkt sein würde.

Ein Mitarbeiter sagte uns in starkem Latino-Akzent, wir sollten versuchen ein größeres Auto zu nehmen und beim rausfahren sagen, dass kein Midsize mehr vorhanden sei, es wäre einen Versuch wert. Oder wir könnten auch etwas warten weil sie laufend neue Autos rein bekämen. Also warteten wir etwas und entschieden uns für einen Chevrolet Trailblazer: Ein echtes Schiff wenn auch mit etwas unspektakulärerer Innenraumoptik. Hier passte aber alles wunderbar hinein. Beim Rausfahren teilte man uns jedoch mit, dass der Wagen als mit „mechanical problems“ registriert wäre und wir uns einen anderen Wagen aussuchen sollen.

 Also wieder im Rückwärtsgang auf den Parkplatz und neu aussuchen. Unsere Wahl fiel diesmal auf einen dunkelgrauen Toyota 4Runner, ein großer Allradwagen und eine Kategorie höher (Standart Size) als die gebuchte (Medium Size). Wir haben beim Rausfahren zwar erwähnt, dass die gebuchte Kategorie nicht vorhanden war (was zu diesem Zeitpunkt auch stimmte), aber die Frau am Drive Thru hat es irgendwie nicht interessiert.

In der Zwischenzeit war es schon dunkel geworden. Nach einer kurzen Schrecksekunde (das mitgebrachte Navi verlor anfangs ein paarmal den Satellitenkontakt und konnte die Route nicht berechnen) konnten wir stressfrei unser Hotel (Dorchester, 1850 Colins Ave, Miami Beach) finden.

Ein Wort zum Navi…

An dieser Stelle ein Wort zur Navigation per Navi: Laut Navi sollten wir uns links einordnen und prompt sind wir statt durch die „Mautstelle“ (rechte Spuren) die Sunpass-Spuren gefahren. Wir haben eine gebührenpflichtige Straße (1 $) also praktisch schwarz befahren. Das wird laut Schildern fotografisch überwacht und Verstöße mit 100$ Strafe geahndet. Nun ja, warten wir mal ab.

Zudem sind manche Abfahrten so eng beieinander, dass die Navi-Stimme Timing-Probleme bekommt. Auf jeden Fall ist es also ratsam trotz Navistimme selbst die Straßennamen im Auge zu behalten und richtig abzufahren. Hierbei hilft dann auch die eingezeichnete Streckenführung auf dem Navi-Bildschirm. Die Stimme haben wir schließlich fast komplett ignoriert.

Wir checkten ein und warfen kurz unser Gepäck ins Zimmer 325. Die Lobby gefiel uns richtig gut, das Zimmer war jedoch sehr einfach, so ohne Schrank und Tresor, aber wer bei 2 Sternen mehr erwartet, hat sich verbucht. Für das Hotel haben wir uns aufgrund der guten Lage und des Preises entschieden. Da wir aber sowieso häufiger das Hotel wechseln würden, ließen wir die Sachen meistens im aufgeklappten Koffer auf dem zweiten Bett oder auf dem Boden. Aufgrund unserer Erfahrungen aus 2006 in Kalifornien haben wir nicht mit Sauberkeitsproblemen gerechnet und in der Hinsicht war das Zimmer auf jeden Fall OK.

Die Hotellobby:

Die Hotellobby vom Dorchester in Miami Beach

Nadine und André hatten mit einem Drink bereits auf uns gewartet und nun fuhren wir gemeinsam zum Parkhaus in der 16 Straße Ecke Collins Ave (16 $ für 24 Stunden; zum Vergleich: am Hotel 30 $). Mit Google-maps haben wir eine Auflistung von günstigen Parkhäusern in Miami-Beach gefunden und uns davon das nächstliegendste ausgesucht.

Espanola Way

Von dort aus spazierten wir um die Ecke zum Espanola Way um dort beim Mexikaner „Oh Mexico“ für zusammen 50$ zu Abend zu essen. Es war inzwischen ca. 20 Uhr und wir nahmen draußen Platz. Weil es frisch und etwas windig war baten wir die Bedienung den Heizstrahler anzumachen. Der Bedienung war sehr bemüht uns die teuersten Gerichte zu empfehlen. Das lag wahrscheinlich daran, dass sie durch das in Florida oft fest in der Rechnung eingepreiste Trinkgeld (Gratuity) direkt am Umsatz beteiligt sind. So wird der Kellner zum Verkäufer. Wir hatten zwar unsere Wahl bereits getroffen, aber nach dem Essen haben wir uns noch zu einem „mexican coffee with special flavor“ überreden lassen, der entlarvte sich aber als einfacher Irish Coffee (mit Whisky). 🙂 Das Essen war übrigens sehr lecker.

Abendessen beim „Oh! Mexico!“

Nun spazierten wir durch den Ocean Drive mit seinen vielen Cafés und Bars. Man wird von den Angestellten beim Vorbeigehen stets dazu animiert, „sein“ Lokal zu betreten. Besonders ein Mädchen hat ihren Spruch unheimlich schnell heruntergerattert noch während wir vorbei gingen. Wir empfanden das Treiben am Ocean Drive trotzdem als ruhig, vielleicht lag es aber auch am Wochentag. Am Wochenende müsste dort sicherlich mehr zu sehen sein. Wir konnten zumindest kaum teure Autos, Schickimicki und Co’s sichten. Zwar ist man am ersten Tag noch von einer Corvette oder Dodge Viper beeindruckt, später merkt man aber, dass diese Autos zumindest in Florida recht häufig zu sehen sind. Allerdings gibt es auch immer wieder „Hoodies“ zu sehen; d.h. Jungs und Männer die wie typische Gang-Mitglieder aussehen und auch mindestens zu zweit unterwegs sind. Zumindest Jörg und ich fühlten uns aber nicht bedroht und es gehört einfach ins stark gemischte Straßenbild.

Wir kauften noch kurz Getränke bei Walgreens (Jörg bekam endlich wieder sein geliebtes Dr. Pepper) und machten uns dann wieder auf den Rückweg ins Hotel. Wir verabredeten uns mit Nadine und André für den nächsten Morgen um 6.15 Uhr um gemeinsam den Sonnenaufgang am Atlantik zu bewundern. Im Zimmer sicherte Jörg die gemachten Fotos auf dem Asus Eee-PC und auf einer weiteren externen Festplatte. Zudem wurden alle Quittungen gesammelt weil wir diesmal am Ende vom Urlaub eine recht genaue Vorstellung unserer Ausgaben bekommen wollten. Und natürlich machten wir stichwortartige Notizen für dieses Tagebuch. Diese drei Dinge sollten für den Rest des Urlaubs allabendliche Routine werden.

[© by Katharina & Jörg]

Link-Tipps:

  • Parken in Düsseldorf auf dem Airpark (wer früher bucht, kann sich über ein Rabatt freuen!)
  • Der beste Vergleich der Hotelzimmer &  für USA-Urlaub findet ihr bei Tripadvisor
  • unser Hotel „Dorchester“Adresse: 1850 Colins Ave, Miami Beach
  • Parkhäuser in Miami Beach: www.parkopedia.com
    für uns  lag das Parkhaus in der 16 Straße Ecke Collins Ave besonders nahe
  • Restaurant in Miami: „Oh! Mexico!“
  • Das Ocean Drive Magazin mit Infos, die man braucht

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