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Katharina & Joerg on tour

2. TAG: Sonnenaufgang Miami Beach, Villa Vizcaya & Bayside Marketplace

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Um 5:15 Uhr wachten wir auf. Eine Stunde später trafen wir uns mit Nadine und André und gingen zum Strand um den Tag mit dem Sonnenaufgang zu beginnen. Es war sehr frisch und ich war froh meinen Trenchcoat mitgenommen zu haben. Um 6.45 Uhr ging die Sonne langsam auf. Wir filmten (für Zeitraffer) und fotografierten.

Sonnenaufgang an der Atlantikküste in Miami

Sonnenaufgang an der Atlantikküste in Miami

Am Strand konnten wir zahlreiche Jogger beobachten, Amerika ist zumindest hier sehr sportlich. Wir konnten hier viel weniger stark übergewichtige Menschen beobachten als vor 2 Jahren in Kalifornien. Ich würde sogar behaupten, dass man bei uns diese öfters sieht.

[Jörg:]
Das finde ich nicht. Zudem ist das individuelle Übergewicht auch extremer. Man sieht nicht selten vierrädrige Elektroroller mit stark übergewichtigen Fahrern denen das Gehen zu anstrengend geworden ist.

[Katharina:]
Alle, außer Jörg, hatten Hunger. Wir besuchten das The Front Porch Café am Ocean Drive weil dies im Tripadvisor so gelobt wurde. Jörg bestellte Haferflocken mit Granolas (Clustern), frischen Erdbeeren und Bananen. Nadine, Andre und ich wählten das typisch amerikanische Frühstück mit Spiegel- /Rührei, Speck, Bratkartoffeln und Würstchen zum Preis je ca. 12 $. Es war sehr lecker und wir waren papp-satt.

Frühstück im The Front  Porch Cafe

Frühstück im The Front Porch Cafe

Wir spazierten die Strandpromenade entlang zurück zum Hotel.

Miami Beach

Miami Beach

Nadine und Andre mussten auschecken, das Gepäck stellten sie bei uns ins Zimmer weil wir noch etwas gemeinsam in Miami unternehmen wollten, bevor die beiden nach Naples aufbrechen würden.

Lincoln Road

Zu Fuß gingen wir in die Lincoln Road (Miami Beach). Es ist die älteste Fußgängerzone in den USA, denn sie wurde Anfang der 50er Jahre errichtet. Hier findet man eine Vielzahl an Edelboutiquen, Restaurants und Cafés der gehobenen Klasse. Hier trifft sich abends die Szene.

Lincoln Road in Miami

Lincoln Road in Miami

Lincoln Road in Miami

Lincoln Road in Miami

In den Palmen saßen zahlreiche kleine Papageien, die durch angeregte Laute auf sich aufmerksam machten und trotzdem kaum zu entdecken waren.

Lincoln Road in Miami

Auf vielen Palmen wachsen wunderschöne Orchideen.

Lincoln Road in Miami Orchideen

Während unserer Reise stellten wir fest, dass man Orchideen in Florida überall und wirklich häufig sehen kann. Allgemein konnten wir hier einige Pflanzen frei wachsen sehen, die bei uns nur als viel kleinere Topfpflanze bekannt sind.

Auf dem Weg zum Parkhaus gingen wir diesmal tagsüber durch den Espanola Way. Am Tag war es hier (im Vergleich zu gestern Abend) total ruhig, denn die Lokale hatten noch geschlossen.

Der Espanola Way

Italiener in der Espanola Way
Der Espanola Way ist eine kleine Gasse im mediterranen Stil mit einladenden kleinen Restaurants.

An einer Ecke schreckten wir eine superknapp mit Leo-Kleidchen bekleidete Latina und ihren Fotografen auf.  🙂

Villa Vizcaya

Wir holten unser Auto aus dem Parkhaus und fuhren zur Villa Vizcaya im Stadtteil Coconut Grove.

Die Villa wurde 1916 im italienischen Renaissance Stil vermischt mit dem Florida-Stil erbaut. Das Areal drumherum ist sehr großzügig mit Gärten angelegt. Heute morgen hatten wir noch in der Zeitung gelesen, dass die Villa demnächst für 50 Mio. Dollar renoviert werden soll.

Als wir ankamen liefen auch bereits erste Vorbereitungen für eine entsprechende Spendenveranstaltung. Die Lokation ist sehr für klassische Fotoaufnahmen geeignet – vor allem für Hochzeiten und bei den Latinas: Ein Wachmann erzählte Jörg, das die Latina-Mädchen ihren 15. Geburtstag besonders feiern.  Quinceañera (oder so)  heißt es. Die Mädchen ziehen sich pompöse Ballkleider an und lassen sich – je nach Geldbeutel – auch dort in der Villa professionell ablichten. Wir haben mind. 4 Mädchen dabei beobachten können.

Quinceañera in der Villa Vizcaya

Fotosession Quinceañera in der Villa Vizcaya

Quinceañera in der Villa Vizcaya

Die Inneneinrichtung war sehr pompös und für das Alter von 100 Jahren teilweise sehr modern: es gab einen Fahrstuhl, eine Badewanne wie man sie fast von heute kennt und einem Speiseaufzug. Mit einem Bimmelsystem konnten die Herrschaften aus jedem Zimmer ihre Lakaien herbeirufen – im Geschirrzimmer konnte man genau sehen, von wo aus geklingelt wurde. Leider war das Fotografieren hier verboten (es geht aber eigentlich um die Blitzfotos denken wir), aber da man dies uns gegenüber am Eingang nicht erwähnte (nur bei Nadine und André) machte Jörg hier und da „heimlich“ ein paar Aufnahmen.

Villa Vizcaya: Der Innenhof

Schlafzimmer

Schlafzimmer

Villa Vizcaya: Das Bad

Villa Vizcaya: Das Bad

Villa Vizcaya: Schlafzimmer

Villa Vizcaya: Schlafzimmer

Villa Vizcaya: Der Innenhof

Villa Vizcaya: Sicht von der Bucht aus

Villa Vizcaya: Der Innenhof

Villa Vizcaya: alte Anlegestelle für die Boote

Draußen flatterten einige schöne Schmetterlinge und wir versuchten sie zu fotografieren, was aber nicht ganz einfach war. André und ich setzten uns in den Schatten, während Nadine und Jörg in einem kleinen Souvenirladen Eis besorgten. Der Verkäufer tat sich mit dem Wechselgeld unheimlich schwer und brauchte sogar sein Handy als Taschenrechner. 🙂 Schließlich kam eine Kollegin und half ihm. Er wirkte ein wenig wie der liebenswerte aber unbeholfene große Schwarze aus „The Green Mile“. Die Situation war ihm selbst sehr unangenehm und er ließ Jörg das bereits angeschmolzene Eis austauschen.

Nach der kleinen Verschnaufpause fuhren wir weiter nach Coral Gables zum Venetian Pool. Vor Ort mussten wir jedoch leider feststellen, dass er geschlossen war. Beim vorbeifahren konnten wir sehen, dass im Pool kein Wasser war. Ob dieser wegen Winterpause oder wegen anstehender Renovierungsarbeiten geschlossen war konnten wir nicht erkennen.

Nachtrag von Katharina (07/2012):
Betriebszeiten vom Venetian Pool: vom Memorial Day (letzter Tag im Mai) bis Labor Day (erster Montag im September)  von 10:00 Uhr bis 16:30 Uhr geöffnet. In der restlichen Zeit bleibt der Pool geschlossen.

Wir hatten zwar noch vor zur Calle Ocho (kubanisches Viertel) zu fahren, aber wir waren uns über die genaue Lage unsicher es war schon spät. Nadine und André mussten langsam los um ihren Mietwagen abzuholen und der Verkehr wurde zum Zentrum hin immer dichter. Wir fuhren zurück zum Hotel, luden das Gepäck ein und brachten die beiden nach einiger Sucherei (viel zu kleines Schild für so eine stark befahrene Straße) zur Alamo Automietstation in Miami Beach. Wir verabschiedeten uns für 1 Woche, denn wir würden die beiden wieder am 26. November in Naples treffen.

Bayside Marketplace

Wir fuhren nach Miami zum Bayside Marketplace (eine Einkaufspassage, hauptsächlich auf Tourismus eingestellt, hier finden auch am Abend kleinere Konzerte statt oder treten kleinere Künstler auf). Wir parkten im benachbarten Parkhaus und zahlten später für 2 Stunden 7 $. Sicher hätten wir das günstiger haben können, aber hier war es am bequemsten und zudem tat sich das Navi mit dem genauen Weg gegen Ende wieder etwas schwer, so dass wir froh waren endlich geparkt zu haben. Während das Autofahren im Westen der USA auch in den Großstädten super entspannt war, ist Miami dagegen wirklich etwas chaotischer.

Wir schauten uns etwas an den Anlegestellen der Bootstouren um.

Bayside Marketplace Miami

Bayside Marketplace Miami

Heute war es für eine Bootstour zu den Millionärsinseln zu spät, da die Sonne bereits unterging. Wir planten die Tour für den nächsten Tag um 11 Uhr zu machen. Wir schlenderten kurz durch ein paar Souvenirgeschäfte und machten uns auf den Rückweg.

Eigentlich hatten wir Hunger, aber wir konnten uns für keins der Restaurants oder gar für Popcornbuden entscheiden. Unterwegs nahmen wir die Ausfahrt zum Parrot Jungle Island, direkt nach der Mc Arthur Brücke um im Uferbereich ein paar nächtliche Skylinefotos zu machen. Wir waren etwas verunsichert, denn der Ort wirkte zu der Zeit ziemlich verlassen und wenn dann mal ein Auto auftauchte, wurde man umso misstrauischer.

Miami by night

Nach ein paar Aufnahmen fuhren wir weiter zu unserem Parkhaus in der 16 Straße und gingen in Walgreens eine Kleinigkeit zum Essen kaufen. Bewaffnet mit einer Eispackung von unserem heißgeliebten Erdnussbuttereis von Ben & Jerry´s (wir kannten es aus Kalifornien), einer Packung Sushi und einer Schachtel Krispy Kreme Donuts verließen wir den Laden.

Auf dem Zimmer ließen wir den Tag mit unserem Lieblingseis ausklingen, ich aß noch ein paar Sushis (schmeckten mir aber nicht besonders) und Jörg noch ein paar Donuts. Inzwischen hatten wir auch eine SMS von Nadine und André erhalten; sie waren mit ihrem Toyota Rav4 gut in Naples angekommen.

[© by Katharina & Jörg]

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