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Katharina & Joerg on tour

3. TAG: Millionär-Inseln in Miami Beach und Shoppen in der Sawgrass Mills Mall

2 Kommentare

Diesmal wachten wir um 7:15 Uhr auf, machten uns fertig und fuhren wie gestern Abend zum Bayside Marketplace .

Unterwegs haben wir uns trotz (oder eher wegen dem Navi) etwas verfahren, denn die im Internet angegebene Adresse 401 Biscayne Blvd führt leider nicht zur Parkhauseinfahrt sondern eben nur in die Nähe. Und dann darf man sich mit Einbahnstraßen, Abbiegeverboten, Abbiegezwängen und kurz hintereinanderliegenden Abbiegespuren zurecht kämpfen. Am besten wäre es hier gewesen die genaue Position direkt auf der Navikarte zu markieren statt die Adresse einzutippen.

Miami: MacArthur Causeway

Bootstour um Miami mit Island Queen Cruises

Wir parkten also im selben Parkhaus und eilten schnell zum Hafen um gerade noch rechtzeitig die 11 Uhr Bootstour zu bekommen. Die 90 minütige Tour bei Island Queen Cruises  kostete pro Person 22$. Vom Boot aus bekamen wir eine schöne Sicht auf die Skyline der Stadt, den Hafen, den großen Kreuzfahrtschiffen und natürlich den teuren Villen.

Miami: Blick vom Boot auf Bayside Marketplace

Wir fuhren an den Inseln (Fisher Island, Star Island, Hibiscus Island und Palm Island) vorbei, auf den die Millionäre ihre Häuser haben und dort ihr Privatleben in Ruhe genießen. Die Inseln wurden künstlich errichtet, denn z.B. Fisher Island war ursprünglich die südliche Spitze von Miami Beach. Sie wurde 1919 abgetrennt und durch eine Brücke mit Miami Beach verbunden. Über die Brücke haben nur personalisierte Bewohner (ca. 460 Personen) Zutritt zu der Insel, unangemeldete Besucher haben hier keine Chance. Auf Fisher Island gibt es eher luxuriöse Apartments für die Reichen und auf Star Island haben erfolgreiche Stars ihre großzügigen Häuser und leben dort vollkommen ungestört. Hier lebten bisher z.B. Madonna, Will Smith, Liz Taylor, Oprah Winfrey, Jenifer Lopez, Silvester Stalone, Liz Taylor, Gloria Estefan Julio Iglesias, Shakira, usw. Die Häuserbesitzer wechseln jedoch ständig, teilweise werden manche Häuser auch nur für kurze Zeit von den Stars angemietet.

Blick auf Miami-Skyline vom Boot aus

Miami: Die Apartmentshäuser auf Fisher Island

Edith Piaf’s Haus, das älteste Haus auf Star Island. Die Sängerin lebt seit 1963 nicht mehr. Jemand anders bewohnt ihr Haus.

Shakira’s Haus auf Star Island.

Ricky Martin’s Haus auf Star Island.
Das Haus ist auch bekannt aus der Serie Miami Vice (Drehort)

Star Island: Haus bekannt aus Scarface

Star Island: etwas hinter den Palmen versteckt, das Haus von Silvester Stalone

Die Rundfahrt dauerte ca. 1,5 Stunden. Als ich an der Kapitänbrücke Bilder machte, rief mich der Kapitän zu sich, zog mir seine Mütze an und ließ mich kurz das Boot steuern und machte dabei Fotos von mir.

Jörg unterhielt sich auf dem Boot mit einem Crewmitglied. Er lebte 15 Jahre in New York Manhattan und wohnt nun seit weiteren 15 Jahren in Miami. Er empfahl Jörg dringend sich in Miamis Stadion ein Baseballspiel anzuschauen und erzählte begeistert von seinem Lieblingsteam.

Shoppen in der Sawgrass Mills Mall

Nach der Tour fuhren wir nach Fort Lauderdale zu Floridas größtem Einkaufszentrum Sawgrass Mills Mall. Die Fahrt von Downtown Miami dauerte ca. 45 Minuten. Wir parkten unseren Wagen auf dem riesigen Parkplatz und merkten uns die Position (in den USA ganz wichtig, denn ansonsten kann man hier stundenlang seinen Wagen suchen). Das Einkaufszentrum war riesig und bestand aus 5 großen Teilen von denen wir in 7 Stunden nur 4 geschafft haben, aber wir waren ja auch etwas spät angekommen … und natürlich haben wir uns nur die für uns interessanten Geschäfte angeschaut. Wer das Einkaufszentrum „Centro“ in Oberhausen kennt (was schon als sehr groß gilt) ist nichts im Vergleich zur Sawgrass Mills Mall.

Wir haben nicht viel gekauft. Vielleicht lag es daran, dass die Auswahl zu groß war und man vor einem Kauf abwarten wollte, ob man woanders vielleicht noch Besseres oder Günstigeres findet … letztlich ist man dann am Schluss aber müde und läuft doch nicht mehr zurück um irgend etwas nachzukaufen.
Unserem ersten Eindruck nach fielen uns vor allem Produkte von Ed Hardy, Hannah Montana und etliches iPod-Zubehör auf, über die man immer wieder und überall stolperte.

Ein Laden hat mich besonders begeistert, er beinhaltete alles um sich für einen besonderen Anlass schick zu machen: von Ball- Abend- und Cocktailkleidern, über Schmuck, Handtaschen bis zu den Abendschuhen. Die Preise waren sehr erschwinglich, die Kleiderpreise lagen zwischen 100 und 300 $ und die Ware war von sehr guter Qualität. Die Sachen waren farblich gut sortiert und die Farbpalette war sehr breit (also nicht nur überwiegend schwarz, rot und dunkelblau – wie bei uns).

Dann fanden wir einen Laden mit dem Namen „Last Call“ (deutsch: Letzter Aufruf), hier konnte man namhafte Designerkleidung und Artikel (z. B. Valentino, Armani, Versace, von Louis Vuitton, Gucci, Fendi, Manolo Blahnik usw.) stark reduziert erwerben. Wir vermuteten, dass die Kleidung aus Geschäftsaufgaben oder Kollektionswechseln stammt. Die Sachen lagen teilweise auf Wühltischen (wie bei einem günstigen Discounter) und kosteten immer noch viel Geld. Eine Tasche für 800 $, herabgesetzt von 1.600 $, Kleider für 2.000 $, herabgesetzt von fast 4.000 $ usw. Man konnte sicherlich große Schnäppchen machen, jedoch auf einem trotzdem noch sehr hohem Niveau – also nichts für unseren Geldbeutel.

Jörg hat der Laden „Books-A-Million“ besonders gut gefallen. Am liebsten hätte er sich hier ein Buch mit allen Titelseiten der New York Times seit 1851 samt beiliegenden DVDs mit den entsprechenden Zeitungsartikeln für 60 $ gekauft.

Die Klimaanlagen in allen Läden der USA sind sehr kalt gestellt, ich habe trotz einer Strickjacke gefroren. Als wir gegen 21 Uhr das Einkaufszentrum verließen empfanden wir die Temperatur draußen als wesentlich angenehmer, obwohl es recht windig und frisch war. Vom vielen Laufen taten mir die Füße schon weh, trotz bequemer Schuhe. Doch selbst dafür hätte es Lösungen gegeben: An mehreren Stellen gab es Massage-Sessel und zur Not kann der Mann die Frau auch vor den Einkaufswagen setzen und schieben; dort ist extra eine Sitzfläche integriert.

Jörg ist aufgefallen, dass die schwarzen Frauen und die Latinas hier ein sehr stolzes Auftreten haben. Sie erwidern z. B. kein Lächeln und wirken dadurch überwiegend arrogant. Es sei denn es handelt sich um Verkäuferin und man spricht sie direkt an.

Tanken – gewusst wie (?)

Schließlich machten wir uns auf den Rückweg nach Miami.  Zuerst wollten wir aber zum ersten Mal in diesem Urlaub tanken. Jörg erinnerte sich nur grob daran dass das nicht an allen Tankstellen auf gleiche Weise funktioniert.

Normalerweise zieht man direkt an der Zapfsäule seine Kreditkarte durch den Leser und gibt dann eine 5-stellige Postleitzahl ein. Jörg versuchte erst die PLZ von unserem Hotel und dann unsere Deutsche, aber beide funktionierten nicht. Also ging er zum Kassierer, bezahlte per Kreditkarte 20 $, kam zurück und tankte voll. Dazu muss man die Zapfpistole entnehmen und die Halterung, an der die Pistole eingerastet war, nach oben klappen (damit schaltet man die Pumpe ein). Nun tankten wir aber nur für 13,20 $. Jörg musste also zurück zum Kassierer und sich die Differenz auszahlen lassen.

Ich wollte im Auto derweil das Innenlicht anschalten und fand auf diese Weise heraus, dass wir auch ein elektrisches Schiebedach hatten 🙂 Noch etwas später wollte Jörg probieren ob man alle Fenster zentral schließen kann und probierte einen weiteren Schalter mit einem vermeintlich entsprechenden Symbol aus. Wir staunten nicht schlecht als wir feststellten dass daraufhin die Heckscheibe herunterfuhr 🙂 Cool, sehr praktisch um mal schnell bei der Fahrt angestaute Hitze raus saugen zu lassen oder auf Durchzug zu stellen. Der Toyota 4Runner gefiel uns immer mehr 🙂

Wenn alles glatt geht braucht man aber den Kassierer nicht und alles geht per Karte direkt an der Säule.

Wieder unterwegs hörten wir im Radio alte Weihnachtslieder von Bing Crosby, Frank Sinatra und Co. Da ich nicht mehr viel laufen konnte und von der Klimaanlage durchgefroren war (im Auto hatten wir sogar extra für mich die Heizung angemacht) ließ mich Jörg am Hotel aussteigen und fuhr dann weiter ins Parkhaus. Es war inzwischen 22 Uhr, ich war total müde und wollte nur noch ins Bett.

Auf dem Rückweg vom Parkhaus ins Hotel konnte Jörg in den Straßencafés reges Treiben beobachten – es war Freitagabend. Es hielten immer wieder große Jeeps und Limousinen vor den Lokalen und luden aufgestylte Mädels aus.

Zurück im Hotel sicherte Jörg noch die Bilder, während ich schon schlummerte.

[© by Katharina & Jörg]

Link-Tipps:

2 Kommentare zu “3. TAG: Millionär-Inseln in Miami Beach und Shoppen in der Sawgrass Mills Mall

  1. Leider war unser Wohnmobil zu groß für Miami. Wir hatten zwar schon einen Plan, was wir uns dort ansehen wollten, waren aber zur Durchfahrt der Stadt gezwungen. Erst am Nordstrand fanden wir eine Parkmöglichkeit.
    Na ja, und die amerikanische Technik, die ist schon sehr ausgeklügelt und stellt uns Europäer vor die ein oder andere Schwierigkeit oder Überraschung. Da haben wir auch einiges erlebt.

  2. Pingback: 2. Tag: Ft. Lauderdale: Carrie B Cruises, Las Olas Blvd. & Sawgrass Mills « Katharina & Joerg on tour

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