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Katharina & Joerg on tour

5. TAG: Key West – Friedhof & Butterfly House

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Wir sind um 9 Uhr aufgestanden und gingen runter um zu frühstücken. In der Küche erwartete uns ein karibisches Frühstück, jede Menge Frischobst: Wasser- und Honigmelonen, Grapefruits, Erdbeeren, Ananas, Pflaumen und Orangen. Dazu gab es eine Zitruspresse für frischen Orangensaft. Außerdem gab es Bagles, Toast und 2 Marmeladen zur Auswahl, 2 Kaffeesorten und Tee. Das Team serviert zusätzlich frisch an jedem Morgen noch einen Pie. Heute gab es einen warmen Blaubeer-Pfirsich Pie. Super lecker! Wir genossen unser Frühstück im Garten und beobachteten dabei große Schmetterlinge.

Der Friedhof von Key West

Nach dem Frühstück gingen wir zum Friedhof. Der Friedhof in Key West ist sehr vielfältig.

Hier findet man einige ausgefallene Gräber, die teilweise noch von alten Hippies stammen.

Friedhof auf Key West (anklicken, um das Bild zu vergrößern)

 Viele Gräber beinhalteten sehr persönliche Nachrufe oder sogar eine Botschaft vom Verstorbenen an die Hinterbliebenen. Auf einem Grab fand ich den Text: „Ich werde mich immer an meine sogenannten Freunde erinnern“.

(auf Bild klicken, um zu vergrößern)

Leider konnten wir nach langem Suchen nicht das in div. Berichten erwähnte Grab mit der Aufschrift „Ich sagte doch, ich bin krank“ (s. Foto) finden. Viele Gräber waren nicht nur mit Blumen geschmückt sondern auch mit Fotos, einer kleinen amerikanischen Flagge oder Figürchen die wahrscheinlich einen Bezug zu Verstorbenen hatten wie z.B. eine tönerne Katze. Auf ganz Key West und auch auf dem Friedhof sieht man viele freilaufende Hühner, sie und die Katzen gehören neben den hübschen viktorianischen Häusern, den Palmen zum Bild der Insel .

(auf Bild klicken, um zu vergrößern)

Der Friedhof ist wirklich groß und hier liegen nicht nur Menschen, sondern auch Tiere begraben; das hielten wir beide für eine tolle Idee. Leider haben wir diesen Teil des Friedhofs ebenfalls nicht geschafft. Um alles sehen zu wollen müsste man einen halben Tag einplanen. Wir heben also den Rest für unseren nächsten Besuch hier auf, denn die Sonne brannte ganz schön, bei gefühlten 30 °C, außerdem mussten wir zurück ins Hotel um uns umzuziehen denn um 13.30 Uhr mussten wir am Flughafen bei den „Seaplanes of Key West“ sein um mit dem Wasserflugzeug auf die 70 Meilen entfernte Inselgruppe Dry Tortugas zu fliegen und zu schnorcheln 🙂

In der Pension zogen wir uns die Badeklamotten drunter, nahmen Handtücher mit und fuhren los. Vor Ort mussten wir aber leider erfahren, dass unser Flug gecancelt wurde. Der Flug der vor uns gestartet war konnte wg. der zu rauen See (Wellen bis zu 3 m an der Küste) nicht landen und musste somit umkehren. Wir haben zwar einen neuen Terminvorschlag für den folgenden Mittwoch bekommen, aber für uns würde das zu spät sein. Wir waren enttäuscht, denn speziell auf den Flug mit einem Wasserflugzeug hatten wir uns sehr gefreut.

Wir wollten uns nicht ganz geschlagen geben und fuhren direkt zum Visitorcenter, da ich im Kopf hatte, dass man auch per Fähre die Dry Tortugas erreichen kann – damit wäre wenigstens der Schnorchelteil des ursprünglichen Plans noch machbar. Wir buchten für den nächsten Tag die Fähre zum Preis von 165 $ pro Person (immerhin ca.100 $ billiger als der Flug) und überlegten, wie wir den restlichen heutigen Tag verplanen sollten. Uns war klar, dass wir uns wg. der Öffnungszeiten zwischen dem Hemingway-House und Butterfly-House entscheiden mussten. Der Ausfall des Fluges hat uns hier viel Zeit gekostet, denn der folgende Tag war nun durch den Ersatzausflug per Fähre komplett verplant.

Key West Butterfly

Wir entschieden uns heute für den Schmetterlingsgarten, das ich das Hemingwayhaus nur wg. der dort lebenden 50 Katzen besuchen wollte. Obwohl ich das Schmetterlingshaus selbst ausgesucht hatte, wusste ich nicht, ob ich wg. meiner Insektenangst mit großen Flattermännern klar käme, aber wir gingen rein und waren sofort begeistert! Es gab schöne große Schmetterlinge und ein paar kleine Vogelarten, sogar ein paar kleine Wachtelbabys trippelten einem über den Weg. Es war oft schwierig, die Schmetterlinge zu fotografieren, da sie entweder zu lebendig flatterten oder mit zugeklappten Flügeln auf den Pflanzen saßen.

Schmetterlingsgarten in Key West
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Nach einiger Zeit verließen wir das Schmetterlingshaus und Jörg kaufte sich im gut ausgestatteten Shop noch ein T-Shirt. Direkt um die Ecke fanden wir den Southernmost Point (nur 90 Meilen nach Kuba sind es von hier und man muss geduldig die ganzen Gruppenfotos abwarten wenn man selbst eins möchte), das Southernmost-Hotel und das Southernmost-House *grins*.

Southermost Point in Key West

Southernmost Point gilt als der südlichste Punkt der USA, was allerdings geografisch nicht ganz der Wahrheit entspricht, denn das ist eigentlich der Ort Flamingo in den Everglades.

typisches auf Key West
(auf das Bild klicken um zu vergrößern)

Wir machten einen kurzen Zwischenstopp im Hotel, zogen uns etwas wärmer an (der Abend war wieder frisch) und gingen zu Fuß zum Mallory Square um den Sonnenuntergang zu genießen.

Sonnenuntergang am Mallory Square

Vor dem Sonnenuntergang (man sollte hier 1 Stunde zuvor da sein) trifft man hier auf einige schräge Leute und Künstler. Wir trafen hier auf einen Dresseur (mit Katze und Hund), einen Feuerspucker, Jongleure, Stelzengänger, Straßenmusikanten und Co. Den „berühmten“ und bekifften Elvis mit Flügeln konnten wir allerdings nicht darunter entdecken.

Key West: Mallory Square am Abend
(um zu vergrößern, das Bild anklicken)

Das Geschehen war unterhaltsam und witzig, aber die uns angekündigten schrägen Leute konnten wir nicht ausmachen. Vielleicht lag das daran weil wir etwas spät kamen und uns erst nach dem Sonnenuntergang umgeschaut haben.

Der Sonnenuntergang war sehr schön. Die Menschen versammelten sich zahlreich am Pier (oft mit einem Getränk oder Fotokamera in der Hand) und genossen den tollen Anblick. Man sieht die Sonne untergehen, begleitet vom Segelboten am Horizont. Traumhaft! In dem Moment als die Sonne verschwand, gab es zahlreiche „Ooooohhh“s und einen gemeinsamen Applaus, Irgendwie eine schöne gemeinsame Atmosphäre.

Sloppy Joe´s Bar …

Wir spazierten etwas am Hafen entlang und durch den Ortskern. Unterwegs entdeckten wir die berühmte Kneipe „Sloopy Joe’s Bar“ in die wir uns ursprünglich reinsetzen wollten. Beim näheren Betrachten entschieden wir uns jedoch um. Eigentlich ist es eine „normale“ Rockkneipe mit Liveband. Es war ziemlich voll und der einfache Schrammelrock der Band konnte uns nicht locken. Außerdem wollten wir was anständiges essen, hier sah nicht so danach aus. Eines ist klar, in dieser Bar herrschte eine ausgelassene, gute Stimmung und wir winkten auch mal kurz in die Webcam 🙂

Die Bar ist im Nationalen Verzeichnis der Historischen Stätten eingetragen. Es wurde bekannt durch den Ernest Hemingway, der zu seiner Lebzeit hier verkehrte.

Sloopy Joe’s Bar

Wir schauten uns nach einem Restaurant um und wählten nach längerem umherirren den Kubaner, den uns Lizzy wg. den leckeren Mojito’s empfohlen hat – „El Meson de Pepe“.

Hier gab es einiges an Wandschmuck zu entdecken und von der Decke hing sogar ein Doppeldecker, aber so richtig gemütlich fand zumindest Jörg es nicht. Wir bestellten für 66 $ einen Mojito, einen Daiquiri und zwei verschiedene gemischte Platten mit kubanischen Spezialitäten. Das Essen kam sehr prompt und es hat gut geschmeckt. Was wir besonders mochten waren die Kochbananen als Beilage.

el Meson de Pepe – Kubaner auf Key West

Nach dem Rückweg durch den kühlen Abend lagen wir gegen 22:40 Uhr müde im Bett.

[© by Katharina & Jörg]

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