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Katharina & Joerg on tour

20. TAG: Orlando – Disney’s Magic Kingdom

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Heute haben wir auf dem Zimmer Haferflocken (Oatmeal) und Reese´s Pops gefrühstückt. Dann brachen wir sofort zum Magic Kingdom auf: Das ist der berühmte Park, der allen bekannten Disney-Figuren gewidmet ist.

Praktisch endet eine Autobahn an den Parkplatzkassen des Parks. 12$ kostet die Unabhängigkeit von Shuttles, aber das zahlten wir aufgrund unserer Erfahrungen gerne. Wir wurden in die Reihe „Minnie 42“ eingewiesen und bestiegen kurz danach eine Tram, die uns zum Bahnhof der Monorail brachte. Von hier fuhren wir mit der Monorail erst zum eigentlichen Parkeingang. Respekt an Walt Disney, wie die es schaffen diese Besuchermassen praktisch ohne große Wartezeiten abzufertigen!  Der Parkeintritt betrug auch hier 75$, wir zahlten und es öffnete sich die magische Welt 🙂

Schon den Besuchern sieht man an wo man ist: Viele kleine Mädchen sind perfekt als Prinzessin gekleidet, inklusive Schuhe und Krönchen. Aber auch viele Erwachsene tragen Goofy-Schlappohren , Minnie-/Micky-Mausohren und passende T-Shirts oder Zauberhüte.Auch in diesem Park steht ein unübersehbar großer Weihnachtsbaum. Direkt in der Nähe des Eingangs an der Cityhall spielte eine kleine Blaskapelle typische Disneymusik.

Dann geht man durch die Main Street, eine nostalgische gestaltete Straße die direkt zu dem berühmten Zauberschloss führt, welches jeder aus dem Vorspann von Disney-Filmen kennt ! Davor kommt man an einen kleinen Kreisel in dessen Mitte die Statue von Walt Disney steht und an seiner Hand hat er Micky – ein schönes Gedenken an den Gründer.

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Disney’s Magic Kingdom

Wir kamen gerade rechtzeitig um zu sehen wie auf der Bühne vor dem Schloss eine kleine Geschichte aufgeführt wurde … von Micky, Minnie, Donald, Goofy, Schneewittchen, Cinderella, Belle und vielen anderen Disneyfiguren. Natürlich konnte auch die zwischendurch auftauchende böse Hexe das Happy End und die Erkenntnis „Every dream come true“ nicht verhindern 😉

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Disney’s Magic Kingdom

Der Park besteht aus 7 verschiedenen Bereichen (Map) und wir steuerten zuerst Fantasyland an.

Hier entschieden wir uns spontan für den Ride „it´s a small world“, eine Musicalreise in einem Boot durch viele Länder der Erde. Totaler Vollkitsch … 😉

Zusammen mit den Eindrücken die wir auf dem Weg durch den Park hierhin gewonnen hatten soll eins klar sein:  Magic Kingdom ist durch und durch für (Klein-) Kinder gedacht. Für sie ist es sicher ein Paradies, aber als Erwachsener sollte man sich auf keine anspruchsvolle Unterhaltung einstellen, es sei denn man steht vollen Herzens auf Kitsch, einfachsten Klamauk und passender Musik.

Sicherlich ist für alle anderen das stärkste Argument für einen Besuch hier die große Bekanntheit und „Das muss man wenigstens mal gesehen haben.“. Und es stimmt wohl: Auch wenn ich erst nicht begeistert war, so würde ich doch denken ich hätte etwas verpasst wenn wir nicht dort gewesen wären. Die Liebe und die Details allein, welche in diesem Park stecken sind erstaunlich, denn auch hier gilt: Was die Amis (zumindest im Showbereich) machen, das machen sie richtig.

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Disney’s Magic Kingdom – die Fahrt mit dem Schaufeldampfer und die von dort aus gesichteten Attraktionen

Direkt danach sind wir rübergegangen zu „Mickey´s PhilharMagic“, ein einfacher 3D-Film mit ein paar Luft- und Sitzwackeleffekten … so was kannten wir ja nun von der Art her schon. Die anschließende Fahrt mit dem Liberty Square River Boat, einem Schaufelraddampfer, war zwar sehr entspannend, aber nachdem wir über ein paar Souvenirshop-Besuche fast die „Dreams come true“-Parade vergessen hätten, mussten wir uns beeilen um noch einen guten Standplatz zu ergattern. Die Parade kann man sich wie einen Karnevalsumzug vorstellen, der durch den halben Park verläuft. Statt betrunkener Rheinländer im Freigang sind hier jedoch Disney-Figuren die Stars, die von ihren liebevoll geschmückten Wägen herunter winken.

Als sich die Masse wieder etwas aufgelöst hatte, musste sich Katharina direkt Minnie-Maus-Ohren mit einem Schleifchen kaufen und natürlich direkt anziehen 🙂

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Disney’s Magic Kingdom – die „Dreams come true“ Parade

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Disney’s Magic Kingdom – die „Dreams come true“ Parade

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Disney’s Magic Kingdom

Ich schlug vor in einen anderen Bereich des Parks zu wechseln, weil ich mir von dem Namen „Tomorrowland“ vielleicht etwas weniger Kitsch versprach. Dort kamen wir gerade rechtzeitig zu „Stitch´s Escape“, aber die Alienstory in einer weiteren „4D“-Rüttelsitz-Show hat uns nicht sehr begeistert. Nach einem kleinen Eis fuhren wir eine entspannende Parkrunde mit der „Tomorrowland Transit Authority“-Monorail.

Direkt danach begann die Vorstellung im „Monsters, Inc. Laugh Floor“ (Monster AG). Hier gab es eine witzige Standup-Comedy Show bei der die Zuschauer von dem Leinwand-Alien Wazowski mit eingebunden wurden. Das muss hier genauso funktionieren wie bei Epcot die Schildkröte Crush (siehe 16.Tag).

Nun würde es bald dunkel werden und wir hatten noch kein Foto mit einer lebensgroßen Disneyfigur … also machten wir uns auf den Weg und klapperten vergeblich die dafür auf der Park-Map eingezeichneten Punkte ab – es war wohl schon zu spät. Zu dumm, aber nachmittags hätte man gut eine halbe Stunde für so ein Foto anstehen müssen … und darauf hatten wir nicht so die Lust.

Na dann besorgten wir uns wenigstens schöne Disney-Tasse, die wir vorher in einem Shop entdeckt hatten … aber bis wir den Laden erst mal wieder gefunden hatten dauerte es eine Weile … :-))

Bevor nun um 19:00 Uhr die Spectromagic Show anfangen sollte, mussten wir uns wieder einen guten Standplatz sichern, und damit sollte man schon 45 Minuten vorher beginnen! Wir stellten uns direkt vor dem Schloss am Kreisel des Walt-Disney-Denkmals auf, mit Blick auf die Straße nach Westen. Hier würde der Spectromagic-Zug dieselbe Strecke nehmen wie die Parade am Nachmittag.

Zum Glück hatten wir uns hierhin gestellt, denn zuvor, um 18:30 Uhr gab es eine kleine Show. Ein paar Disney-Figuren kamen auf die Schlossbühne und rätselten wie man denn wohl das Schloss noch schöner und feierlicher schmücken könnte. Sie wollten Cinderella fragen und riefen sie auf den Balkon. Doch Cinderella wollte dass sich die Kinder im Publikum mit geschlossenen Augen das fertig geschmückte Schloss vorstellen sollten und … voilà, erstrahlte nach und nach die gesamte Festbeleuchtung die wie funkelnde Eiskristalle auf den Dächern aussah. Diese Beleuchtung kann man nur in der Vorweihnachtszeit allerdings genießen.

Erst jetzt begann die Parade, die sich als viel länger und schöner als die erste herausstellte. Alle Wagen und Kostüme waren mit kleinen Lampen besetzt und sahen zusammen mit dem beleuchteten Schloss im Hintergrund noch cooler aus.

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Disney’s Magic Kingdom – Spectromagic 

Nun kam Bewegung in die Menge und man musste aufpassen nicht einfach die Mainstreet herunter Richtung Ausgang getrieben zu werden. Wir schwammen durch die Menge auf einen rettenden Bordstein und von hier aus wollten wir das um 20:00 Uhr beginnendes Feuerwerk beobachten. Und das war im wahrsten Sinne des Wortes der Knaller … unbeschreiblich vor dem passend wechselhaft beleuchteten Schloss.

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Disney’s Magic Kingdom

20 Minuten später machten auch wir uns auf den Weg zurück Richtung Monorail. Und wieder ging dies trotz großer Menschenmassen erstaunlich schnell und ohne Drängeln.

Mein persönliches Fazit ist schwierig: Spectromagic und das Feuerwerk waren toll, alles andere war aber einfach nichts für mich. Ich würde zwar immer noch gerne mal ein Micky-Maus-Taschenbuch lesen, aber den Park würde ich mir sicherlich nicht noch einmal anschauen. Und 75$ ausgeben nur um ein zugegebenermaßen schönes Feuerwerk vor ebenso schöner Kulisse zu sehen? Mh, eher nicht.

Kommentar von Katharina:
Ich wollte den Park hauptsächlich wegen den Paraden und wegen des Feuerwerks besuchen, die Rides waren komplett nebensächlich. Wir beide sind keine großen Fans von Achterbahnfahrten. Die Kinder sind eindeutig die Zielgruppe dieses Parks. Magic Kingdom ist jedoch der typische World Disney Park und gehörte für mich zu Orlando dazu, ich müsste den Park jetzt kein zweites Mal besuchen, nicht zum Preis von 75$. 😉 Für Urlauber mit den Kindern ist das eine tolle Sache und für die Kinder sicherlich ein großes Erlebnis.

Auf dem Rückweg ins Hotel gönnten wir uns mal wieder ein Abendessen im IHOP: Katharina probierte diesmal zusammengeklappte Crèpes, gefüllt mit Nutella und Bananen und darauf Erdbeeren. Ach ja, und wir schauten uns noch in einem der unzähligen Gift-Shops um, kauften aber weiter nichts. Gegen 23:00 Uhr waren wir im Hotel: Katharina schrieb noch ein paar Postkarten und schaute nebenbei „Sex and the city“. Ich war schon in Murmeltierland …

[Copyright by Katharina & Jörg]

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