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Katharina & Joerg on tour

2. Tag: Ft. Lauderdale: Carrie B Cruises, Las Olas Blvd. & Sawgrass Mills

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Wir hatten nicht die geringsten Probleme mit der Zeitumstellung, einfach 8 Stunden durchgeratzt und aufgewacht 🙂 Draußen stürmt es noch immer und es war bewölkt; das sollte sich aber im Laufe des Tages ändern.

Mit der Dusche hatten wir keine Freude, aber die Spritzerei sollte nicht unser Problem sein. Wegen dem starken Wind draußen traute Katharina sich nicht auf den Balkon (meine grazile Ehefrau könnte ja weggeweht werden  ;o) ), also machte ich stellvertretend ein Twitterfoto für sie.

Kommentar von Katharina: Als Kind bin ich schon mal beim öffnen einer Tür mitgerissen worden, da kommen Erinnerungen wieder hoch und bei dem starken Wind auf dem 7. Stockwerk war mir doch etwas mulmig. 😉

Während Katharina sich fertig machte schaute ich mir das Hotel an und stelle fest, dass es größer war als erwartet. Es hatte sogar einen eigenen Zugang zum Strand, wo schon die ersten Hautkrebsis brieten. Ich merke sofort dass ich 2 wichtige Sachen vergessen habe:  Kappe und Sonnenmilch!

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Unser Hotel „Ocean Sky“

Schließlich fuhren wir los in den nächsten IHOP. Meine Vermutung bestätigte sich: Es war derselbe IHOP,  in dem wir letztes Jahr zuletzt gefrühstückt hatten, schön! 🙂 Wir schlugen uns voll, weil wir wie immer erst abends wieder essen wollten. Wie fast immer in den Diners war die Bedienung sehr offenherzig (es gehört zum Job und das Trinkgeld ist wichtiger Teil der Bezahlung).

Uns bediente eine dicke Weiße. Sie erzählte uns, dass sie unsere Wahl zum Nachtisch (Bananen-Käsekuchen) 2 Jahre lang jeden Tag gegessen habe … jetzt wäre sie aber davon weg. Als das leckere Zeug kam fragte ich sie „Want a piece? Nobody´s watching.“ und sie lachte sich scheckig, erzählt es einem Kollegen und dann lachten beide „You guys are funny.“. Als ich sie beim Wechselgeld um Kleingeld bat, weil dies unser erster Tag in den USA sei und wir noch nichts für die Mautstellen und das Zimmermädchen haben, setzte sie sich zu uns und holte ein dickes Bündel Scheine heraus. Sie gab mir tatsächlich 15 einzelne Dollarnoten 🙂  Supernett. Wegen solcher Anekdoten bin ich gerne in den USA, so was erlebt man hier ständig.

Und auch unser Wagen gefiel mir jedes Mal, wenn ich leicht das Gas antippte. Es war Liebe! Zu Hause überlegten wir uns als nächstes auch einen kleinen SUV zu kaufen, evtl. den Toyota RAV4. Aber ich bekam dabei einfach keine Gefühle. Der RAV4 war in Deutschland der kleinste SUV, klang wegen der kleinen 2-Liter-Maschine nach nichts und war einfach so wie aufgebackene Tiefkühlbrötchen im Vergleich zu denen von unserem Lieblingsbäcker. Und der verbraucht dann auch noch 10-12 Liter als Benziner (Diesel-Sound macht mir jedes Auto madig). Wegen der langen Strecken und den Geschwindigkeitsbegrenzungen verbraucht unser Leih-Nissan  X-Terra 4-Liter V6 mit 265PS genauso viel, da fällt mir nur ein zufriedenes „LOL“ zu ein. Vor allem beim jetzigen Spritpreis hier von 38 Cent pro Liter.

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unser Nissan X-Terra

Weiter.

Nun Getränke kaufen, hups doch nicht… Wir passierten gerade einen BestBuy (so wie MediaMarkt), also gingen wir erst da rein und haben ziemlich lange gebraucht um ein Spiel (Red Faction Guerilla) und eine US-Steckdosenleiste zu kaufen (Die Akkuladegeräte und das Netbook wollen ja alle angeschlossen werden und damit geht´s endlich ohne die Geräte im ganzen Zimmer zu verteilen). Also ich weiß nicht, dem Mann bei  den PC-Spielen musste ich den Spielenamen buchstabieren. Erstens war es ein aktuelles Spiel: Er hatte also keine Ahnung und zweitens ist mein Akzent so unverständlich nun wieder auch nicht (?).

Carrie B Cruises

Als wir da um 12:30 endlich raus sind war es zu spät für Getränke kaufen. Wir mussten runter zum Las Olas Boulevard, weil wir eine Schiffrundfahrt mit Carrie B Cruises durch die Grachten von Fort Lauderdale machen wollten.

Wir parkten also im Parkhaus bei der Cheesecake Factory (600 E Las Olas Blvd) und kamen in letzter Minute zur 13 Uhr Tour. Nebenbei: Schlimm wie ich mir die ersten beiden Tage auf Englisch immer einen zu Recht haspele 😦

Die  Tour auf dem Fake-Raddampfer (24 Dollar p. P.) war schön, obwohl wir dem Mann kaum zugehört haben. Er erzählt welche Häuser und Jachten welchem Promi gehören und etliche Anekdoten, von daher war die Tour ähnlich der vor einem Jahr in Miami, außer dass wir viele der Promis nicht kannten; außer Lee Majors (Ein Colt für alle Fälle). Fort Lauderdale wird wg. der vielen Wasserkanäle Venedig Floridas genannt.

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Carrie B Cruises

Gegen 14:30 Uhr waren wir zurück und spazierten noch etwas durch die Galerien auf dem Las Olas Blvd. Ich kann mit Kunst nichts anfangen; mir muss etwas optisch gefallen, dann ist mir der tiefere Sinn (den sowieso nur der Künstler kennt) egal … und hier gab es wirklich mal tolle Sachen zu entdecken. Gemälde, Figuren, Schmuck, ausgefallene Ideen en Masse zu manchmal gar nicht so abgefahrenen Preisen … – Nur der Heimtransport mancher Unhandlichkeiten könnte schwierig und teuer werden. Wenn ich eine Villa in den USA hätte, au weia, hier würde ich einkaufen. Ob das alles einzigartig und Handarbeit  ist oder aus einer chinesischen Fabrik kommt … mir egal (erzählen können die viel). Naja, in einem Laden durfte ich wenigstens Fotos von ein paar Figuren machen.

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Las Olas Blvd. in Ft. Lauderdale

Shoppen in der Sawgrass Mills Mall

 

Zurück im Parkhaus zahlten wir 6 Dollar und fuhren zurück ins Hotel, wo Katharina sich warme Kleidung zum Überziehen für die Mall holen wollte (Klimaanlage!). Auf dem Weg zur Sawgrass Mills Mall in Sunrise fiel uns dann wieder ein, dass wir immer noch keine Getränke hatten (mir kam meine Haut schon so ungewöhnlich straff vor 🙂 ). Ich fuhr sofort auf den nächsten Parkplatz eines Supermarktes. Die Gegend hier war wieder mal etwas ärmer. Woran man das festmacht? Schwarze Jungs stehen rum und unterhalten sich laut. Mehr ältere Leute. Mehr Hispanics. Oder einfach die Abwesenheit von jungen Weißen? Keine Ahnung, ich werde es weiter beobachten. (Ich benutze den Begriff Schwarze übrigens ohne Hintergedanken und ganz einfach deswegen, weil sie nun mal schwarze Haut haben, alles andere  finde ich scheinheilig). Ich bin gerne in Läden in solchen Gegenden weil ich finde, dass man es kaum authentischer haben kann. Natürlich kann man hier auch Angst haben oder sich peinlich berührt fühlen, keine Ahnung. Bei mir überwiegt das Interesse.

So, kurz umgeschaut, 6er-Pack „Diet Dr.Pepper“ gekauft und wieder raus, weiter zur Mall.

So gegen 18:00 Uhr waren wir da, merkten uns gut unseren Parkplatz (sehr wichtig auf den großen Parkplätzen in den USA!) und suchten zuerst auf dem Plan den Fossil-Shop. OK, die Mall ist sehr groß, aber wenn man weiß was man will geht´s eigentlich und man ist vielleicht an einem Tag fertig ;-))

Zuerst betraten wir dann doch den LastCall-Laden der uns schon letztes Jahr zum amüsierten Kopfschütteln verleitete:  Hier sieht´s aus wie bei C&A, nur dass auf dem Grabbeltisch kaum etwas zu einem Preis zu haben ist, den man dort vermuten würde. Also: Es kann passieren dass die um 25% heruntergesetzten Handtaschen nur noch 399$ kosten, *wow, Geiz ist geil*. Ne, also hier ist wirklich alles teuer, obwohl man das dem Laden einfach nicht ansieht. Man geht von Abteilung zu Abteilung und jedes Mal wenn man mal eine Stichprobe macht und auf das Preisschild schaut kommen dabei nur dicke Backen raus.

Weiter.

Fossil, ich stehe auf einige Uhren von denen. Erst am Vortag hatte mir Katharina gesagt, dass das eine US-Marke ist.  Die Preise haben uns umgehauen: statt z.B. 78 Euro kostet eine Uhr nur ab 39 $. Gleiches Verhältnis gilt für die Lederwaren, also Taschen, Börsen aller Art und Schuhe. Ich habe die spanisch sprechende Verkäuferin erst mal mit einem neuen Armband für meine alte russische 24-Stunden Uhr genervt (14$) und mir dann noch nach etwas Zögern 2 Uhren (39$ + 49$) und ein Wechsel-Uhrenarmband (15$) geleistet. Made my hour.

Dann sind wir noch in diverse Klamottenläden und für mich zu Sketchers gegangen. Verflixt, wieder nichts gekauft. Ich mag die Schuhe, aber offensichtlich ist es keine Liebe. Dann in einen dieser Billig-Elektro-Läden und nach Zubehör zu meiner Videocam gefragt. Kommt einem spanisch vor wenn auf der Packung 149 $ steht, der  Verkäufer erst 99 $ sagt und zwei Sätze später „79 $ – it´s your lucky day“. Uhm, gimme one night to think it over, sagte ich. Er grinste breit und dachte bestimmt “%&”*$&§” als wir den Laden verließen. War das nur deutsches Misstrauen und ich werde morgen vom Blitz getroffen, weil ich meinem lucky day den Rücken gekehrt habe?

Katharina schlief nun schon im Gehen ein und die Mall schloss auch als wir sie um 21:30 Uhr verließen. Nebenan (auf amerikanisch: 500 m) war ein Applebee´s in dem ich mir SpareRibs gönnte und Katharina Dynamite Shrimps (zusammen 25 $ inkl. Tip).

Wir blubberten mit 35-40 mph zurück zum Hotel, erfreuten uns an schönen Autos und fragten uns, was wohl die 3 Polizeiwagen an einer Tankstelle zu tun hatten…
Hier fuhren Autos herum, die wie bei uns hießen, aber völlig anders aussahen. Toyota Yaris war hier eine Limousine. Der Infinity, der hier überall herumfuhr, sollte erst jetzt nach Deutschland kommen. Und der nagelneue Nissan  370Z war hier schon überall zu sehen.

Kommentar zum Tag von Katharina: Die Sawgrass Mills Mall hat mir besser gefallen als vor 1. Jahr. Am später Abend war es draußen immer noch windig und warm (25 °C).  Nach dem langen Tag lag ich müde im Bett, hörte den Wind und den Atlantik rauschen… Toll! Man macht hier die Augen zu und in Deutschland bricht der Tag an (ca. 6.30 Uhr deutscher Zeit). 

23 Uhr: Katharina fiel ins Bett während ich die täglichen Backups machte, Ladegeräte anschloss und diese Zeilen schrieb.  (01:53 Uhr).

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