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Katharina & Joerg on tour

14. Tag.: Shark Valley + Angelina´s Guesthouse

2 Kommentare

Abschied!

Gegen 8.30 Uhr verließen wir unsere schöne Ferienwohnung, verabschiedeten uns bei einem leckeren IHOP-Mahl von Nadine und André und fuhren auf dem Tamiami Trail Richtung Osten.

Zum Abschied ein paar Fotos unserer Condo (Ferienwohnung) im Best Western Inn & Suites: 

    

Nach etwa ¾ der Strecke nach Miami parkten wir am Shark Valley Visitor Center. Hier planten wir die Tramtour zumachen, für die wir letztes Jahr keine Zeit gehabt hatten (die Wartezeit auf die nächste Tour war zu lang gewesen).

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Shark Valley

Shark Valley

Die Tram folgt der 15 Meilen langen Shark Valley Loop Road und hält überall, wo es etwas zu sehen gibt. Natürlich gibt es auch die üblichen wissenswerten Informationen vom Tourbegleiter, der auch zu allen Fragen eine Antwort weiß. Fester Haltepunkt für die Tour ist der „Shark Valley Observatory Tower“ am südlichsten Punkt der Route.

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Everglades: Shark Valley

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Everglades: Shark Valley

Hier hat man so etwas wie eine künstliche Oase geschaffen – das wird aber erst per Satellitenbild in Google Maps deutlich. Einen wohl  vorhandenen Wasserkanal hat man viereckig erweitert. Dadurch hat sich hier unserer Meinung nach eine feuchte Grünfläche erschaffen. Der Aussichtsturm steht in der Mitte dieser Fläche… Ich denke so sollte gewährleistet sein, dass die Touristen hier zuverlässig Alligatoren antreffen und beobachten können (reine Spekulation unsererseits).
Man kann diese Loop Road übrigens auch zu Fuß oder mit dem geliehenen Fahrrad abfahren. Allerdings ist dies je nach Jahreszeit eine heiße Sache ohne schützende Bäume. Und auch die gelegentlich auf der Straße liegenden Alligatoren waren nun wirklich keine Schattenspender 🙂

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Everglades – Shark Valley

Nun was sieht man hier eigentlich? Ich sage ungern: Schon wieder die Vögel, die man sowieso überall in Florida sieht, dazu Alligatoren und mit viel Glück und geübtem Auge auch einmal eine andere Echsenart. Es war zwar eine gemütliche Fahrt, aber auch dies wird in Zukunft für uns eher keine Wiederholung wert sein.

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Polizei vor Dunkin´ Donuts in Florida City und direkt in der Nähe
eine Stromleitung, die aus einem Alfred Hitchcock-Film stammen könnte. 😀

Faszinierend sind und bleiben aber die unbekümmert am Straßenrand liegenden Alligatoren – oder besser: Die Touristen die sich bis auf einen Meter für ein cooles „V-Zeichen“-Foto (asiatische Touristen) an diese herantrauen. Das KANN man machen solange man sich in deren toten Winkel (ein schmaler Streifen hinter ihnen) aufhält, MUSS man aber nicht – unserer Meinung nach 😉

Kurz vor Sonnenuntergang um 17 Uhr kehrten wir bei Denny´s in Florida City ein (401 SE 1st Ave), direkt neben unserem Motel, in dem wir 2008 übernachteten (Stichwort Tarantino-Flair). Genial:  Hier fotografierten wir einen Polizeiwagen direkt vor dem Dunkin´Donut-Shop nebenan 🙂

Cliché Nr. 157: abgehakt 😉

Angelina´s Guesthouse

Die weitere Fahrt über die Florida Keys bis nach Key West war denkbar unspektakulär, weil die Sonne schon bald untergegangen war. Zudem greifen hier bei Dunkelheit streckenweise verringerte erlaubte Höchstgeschwindigkeiten (35 statt 45 mph).

Als wir unsere Unterkunft erreichten war das Büro schon geschlossen, aber man hatte uns gesagt, dass man dann die Zimmerschlüssel im Briefkasten mit der Aufschrift „Late arrivals“ hinterlegen würde.

So war es dann auch: In einem Umschlag mit unserem Namen lag der Schlüssel und wir waren froh endlich angekommen zu sein. Also nichts wie die Koffer geschnappt und ab ins Zimmer Nr.10. He he, wenn es mal so einfach gewesen wäre :-))))

Voller Elan erklomm ich schon mal mit einem Koffer, Rucksack und Kameratasche bepackt die dafür etwas enge Treppe hinter dem Haupteingang und suchte in dem kleinen aber verwinkelten alten Gebäude unsere Zimmernummer. Ich entdeckte einen Übergang zu einem Nebengebäude, doch auch dort fand ich –inzwischen schwitzend und einem genervten Blick gen Himmel werfend – unseren Raum nicht. Also erst mal alles Gepäck hingeworfen und „so“ auf die Suche gemacht.

Tja was soll ich sagen: grrrrr, wir hatten direkt davor geparkt!!! Es WAR ein kleines Nebengebäude auf dem Grundstück mit einem eigenen netten Zugang durch einen Garten … wir hätten nur durch die Zauntür gehen müssen. Grmpf. 😉

Das Zimmer war sehr sauber und ordentlich, aber auch sehr klein. Ein Bett, ein kleiner Tisch mit 2 Stühlen, eine offene Kleiderstange, ein kleiner Kühlschrank und eine Kommode. Dazu ein kleines Bad nebenan. Zudem war der Boden weiß gefliest. Wir hatten etwas Probleme unsere beiden Koffer unterzubringen, aber unlösbare Probleme gibt es nicht, also bekamen wir auch das hin nachdem wir die Möbel etwas herum gerückt hatten.

Schade, letztes Jahr waren wir im Key West Bed & Breakfast und hatten uns in das alte Flair des Hauses verliebt, aber preislich lag es deutlich höher als Angelina’s.

Diesmal hatten wir ähnliches erwartet. Erst recht weil „Angelina´s“auch ein altes Gebäude ist und eine horizontal bewegende Geschichte hat: Es war früher ein Bordell 🙂 Unser Zimmer hieß sogar Trixie, aber die war nicht inbegriffen 😉 Doch durch die Einquartierung in das neuere Nebengebäude ist uns dieser Genuss (das klassische Flair) dieses Jahr verwehrt geblieben. Also als Tipp: Beim Buchen vielleicht danach fragen, ob man im Hauptgebäude unterkommen kann.

Nichtsdestotrotz: Ein schönes Zimmer mit gemütlicher Beleuchtung, eigener Veranda mit Tisch und Stühlen und sowohl vorne als auch hinten Ausblick auf Garten und einem idyllischem Poolbereich! Das hätten wir im Hauptgebäude nicht gehabt !

Goober

Aber das waren Dinge, die wir erst am nächsten Tag im Hellen feststellen würden. Für heute hieß es ganz einfach: Gute Nacht 🙂 !

Nein, doch noch nicht: Wir hatten uns gerade hingelegt, da kratzte es an der Tür !

Ich machte auf und schaute einer weißen Katze mit schwarzen Flecken und einem abgekauten Ohr in die Augen. Sie maunzte etwas mit rauher Whisky-Stimme und tapste ins Zimmer. Ich schloss die Tür und wir beobachteten wie Goober (eine der Katzen des Anwesens, wie wir am nächsten Tag erfuhren) eine Kontrollrunde durch das Zimmer zog und sich dann wieder fordernd vor die Tür setzte. Also öffneten wir ihr wieder und sie verschwand in der Dunkelheit 🙂
Am nächsten Tag erfuhren wir, dass Goober gerne die neuen Gäste persönlich begrüßt (… und auch verabschiedet, was wir in ein paar Tagen herausfinden sollten…)

 [© by Katharina & Joerg]

Link-Tipps:

2 Kommentare zu “14. Tag.: Shark Valley + Angelina´s Guesthouse

    • Total! 🙂 Bei der Ankunft ist es klar, denn die Katze riecht, dass jemand Neues da ist und geht schon mal schauen. Bei der Abreise noch mal vorbei zu schauen war jedoch wirklich unglaublich. Woher wusste die Katze, dass es der letzte Abend in der Pension von uns war. (?!)

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