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Katharina & Joerg on tour

15. Tag: Key West – Hemingway Home

Ein Kommentar

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Key West Impressionen

Letztes Jahr verpasst: Die Besichtigung des Ferienanwesens von Ernest Hemingway in Key West, schlicht „Hemingway Home“ genannt. Von uns aus waren es nur 2 Blocks zu gehen – das Schöne an Key West ist auch, dass man ohne weite Strecken überall zu Fuß hin kommt.

Hemingway Home

Am Pförtnerhäuschen zahlt man 13 Dollar p. P. Das ist nicht gerade wenig aber wir finden es lohnt sich. Das Anwesen ist von einer roten Ziegelsteinmauer umgeben und beherbergt das Haupthaus, ein Nebenhaus und einen großen Garten rundherum in dem es allerlei zu entdecken gibt.

Es gibt zwar geführte Touren, aber wir Banausen haben es uns auf eigene Faust angeschaut, zudem wir direkt einen Handzettel in Deutsch mit allen wichtigen Fakten ausgehändigt bekamen  😉

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Key West: Hemingway Home

Das Haus ist so eingerichtet als wäre es noch vollständig bewohnt, lediglich Absperrungen weisen darauf hin, dass es sich hier um ein Museum handelt. Zusätzlich hängen jede Menge Fotos aus Hemingways Lebzeiten an der Wand. Es ist sehr gemütlich hier, und es bieten sich schöne Fotogelegenheiten. Im Schlafzimmer lag eine ausgestopfte Katze zusammengerollt auf dem Bett und schien zu schlafen. ??. !!. Nein, die war lebendig! Und hatte es sich dort einfach respektlos gemütlich gemacht 🙂 Sie störte sich weder an uns noch an der eintretenden Besuchergruppe die nun um das Bett herumstand :o)

Manches erfährt man eben in der falschen Reihenfolge: Hemingway soll angeblich die ersten Katzen nach Key West gebracht haben (zu Zeiten als hier noch keine Brücken hinführten gab es kein Katzen auf der Insel). Seit dem haben Katzen, aber auch Hühner Sonderrechte auf Key West und dürfen unbehelligt frei herumlaufen.

Besonders auf dem Anwesen von Hemingway fühlen sich dutzende Katzen wohl: Man trifft hier überall auf sie, vorzugsweise aber im Garten. Hier findet man auch einen Katzenfriedhof mit Namen und Todesdatum auf den Steinen eines Weges. Überall im liebevoll gepflegten Garten entdeckt man kleine Hütten für Katzen.

 

Desweiteren findet man hier einen Pool, einen Teich mit Seeblumen und einen mit Blumen geschmückten Hochzeitsbogen: Hier kann man auch heiraten 🙂 !

Fazit: Sehr gemütlich um einen schönen sonnigen Nachmittag zu genießen! Außerdem eine tolle Kulisse für eine Fotosession 😉

Kommentar von Katharina: Eigentlich wollte ich wg. der berühmten Hemingway-Katzen hin, aber das Haus hat mich sehr positiv überrascht. Hemingway lebte hier ca. 10 Jahre mit seiner zweiten Frau. Auf Key West in  „Sloopy Joe’s“, lernte er seine dritte Frau (Martha Gellhorn) kennen und verlies mit ihr Key West. Im Museum leben ca. 60 Katzen; jede hat einen Namen und man sorgt dort gut für sie. Auf dem Gelände gibt es auch einen Souvenirladen, in dem man auch Bücher von Hemingway erwerben kann. Alle hier verkauften Bücher sind besonders gekennzeichnet. Für einen Hemingway-Fan sicherlich eine tolle Sache. Natürlich kann man im Laden auch T-Shirts, Hüte und anderen Touristenkram kaufen.

  

(per Klick das jeweilige Bild vergrößern) Hemingways Home in Key West

Clinton Square Market

Nach 2,5 Stunden machten wir uns auf und spazierten Richtung Mallory Square, aber dies erwähne ich nur um die grobe Richtung vorzugeben denn Spaziergänge im schönen Key West sind an sich einfach eine schöne Zeit.

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Wir betraten den „Clinton Square Market“, eine kleine Mall, wenn man es denn wirklich so nennen will, aber hier war nach 16 Uhr schon kaum etwas los. (291 Front Street). Wir bummelten durch die wenigen Geschäfte, fanden aber nichts Rechtes und zogen weiter in Richtung Küste.

Katharinas Kommentar: In einem kleinen Laden habe ich für meine Schwester und mich „Desperate Housewives“ Tops gekauft. Die Verkäuferin meinte zu mir, ich hätte Ähnlichkeit mit  Bree Van De Kamp (Marcia Cross). Ich hörte das schon mind. zum dritten Mal (nein, wir haben nicht denselben Kleidungsstil ;)).  

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Shipwreck Museum

Direkt neben der Mall ist das Key West Museum of Art & History (281 Front Street) Dieses Jahr stand – riesengroß vor dem Haupteingang – die Skulptur eines tanzenden klassischen Pärchens. Auch rundherum um das Gebäude waren lebensgroße Figuren aus dem Alltag aufgestellt: Eine Joggerin, ein kleines Eis essendes Mädchen, ein Hausmeister der gerade die Straße kehrte u.s.w.

Katharina: Wir passierten auch das Shipwreck Treasures Museum. Wir haben es nicht besucht, aber an diesem Tag war es sowieso schon geschlossen. Hier kann man sich für 12 $ p. Person ein paar Fundstücke aus den Schiffswracks anschauen und etwas über die Geschichte von Key Wests erfahren. Früher (1856) fuhren täglich 100 Schiffe an den Riffen vorbei und mind. 1 Schiff in der Woche ging dabei unter. Dieses Shipwrecking machte damals Key West zu reichsten Stadt Amerikas, denn nebst dem Geschäft mit dem Schiffsverkehr lebte Key West von dem Erlös der Ausbeute der Schiffswracks. 1921 wurde das gänzlich aufgegeben, weil die Verbreitung der Eisenbahn das Geschäft zurichte machte. Von dem Museum aus kann man noch auf den Turm klettern und sich Key West von oben anschauen (das kann man übrigens auch sehr gut von dem Leuchtturm aus).

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Kommentar von Katharina über Key West allgemein:  Heute war ein richtig schwüler Tag, wir hatten 27 °C im Schatten und die Luftfeuchtigkeit lag bei 73 %. Ich liebe Key West, ich bezeichne es als Paradies Floridas. Hier herrscht eine sehr lockere/gemütliche Stimmung. Es gibt hier sehr hübsche Häuser im viktorianischen Stil. Auf der Insel gedeihen Pflanzen in XXL-Format, die wir zu Hause als kleine Topfpflanzen kennen. Natürlich erlebt die Insel beispielweise zu Spring Break auch eine laute Partyzeit.  Wir haben den Ort aber nur in Idylle erlebt und genossen unseren Aufenthalt hier sehr. Key West hat zwar keinen natürlichen  Sandstrand (es gibt einen künstlich angelegten) – aber ist das wichtig? In der Nähe gibt es reichlich andere Keys und Orte mit zahlreichen Stränden – das braucht man hier also nicht unbedingt.

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Mallory Square

 

Am Mallory Square – DEM abendlichen Treffpunkt auf Key West um gemeinsam den Sonnenuntergang zu genießen – war sehr wenig los: Hier und da ein Gaukler und Musiker, aber durch die leichte Bewölkung am Horizont war abzusehen, dass man heute die Sonne nicht ins Meer eintauchen sehen würde und der übliche Besucherstrom fiel aus 😦 Zudem wurde gerade ein guter Teil des Platzes wegen Bauarbeiten aufgerissen und ließ erst gar keine gemütliche Stimmung aufkommen …

Also bummelten wir hauptsächlich entlang der Duval Street durch den abendlichen Ort.

Dabei entdeckten wir den Laden „Dogs On Duval“.

Hier bekommt man alles für seinen Hund, ebenso wie die Welpen edler Rassen, die im Schaufenster in einem großen Glaskasten miteinander spielen, kuscheln und schlafen. Das sieht zwar ganz süß aus, aber es sollte klar sein, dass das kein förderlicher Lebensbeginn für einen jungen Hund ist.

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Mallory Square

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Dogs in der Duval Street

Katharina: So was wäre in Deutschland in der Tag nicht denkbar, in den USA wohl kein Problem. Es handelte sich um eine besondere Zwergzüchtung der Hunderassen, die wohl angeblich so klein bleibt. Die Preise waren gesalzen, was aber gut ist, denn so kauft niemand einen Hund aus Jux im Urlaub. Hier verbrachten wir wirklich sehr viel Zeit und ich flippte bei dem Anblick von den zuckersüßen Welpen immer wieder aus. Sie spielten so tapsig miteinander, ich hätte ihnen stundenlang dabei zuschauen können. 🙂

Ganz besonders fiel mir ein Kino auf: Das Tropical Cinema sah mit seiner Art-Deco-Neonbeleuchtung so richtig schön retro aus, doch dazu „morgen“ mehr.;-)

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Tropic Cinema in Key West

Link-Tipps:

Ein Kommentar zu “15. Tag: Key West – Hemingway Home

  1. Pingback: 16. Tag: Key West: Lighthouse & Tropical Cinema « Katharina & Joerg on tour

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