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Katharina & Joerg on tour

5. Tag: Vancouver Downtown – Gastown, Chinatown und Harbor Centre Lookout

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Heute wollten wir nach Downtown. Wir überlegten, ob wir mit dem Auto fahren sollen oder, nach Auskunft an der Hotelrezeption, doch lieber mit dem Bus. Weil der Bus je Fahrt 2,10 CAN kosten würde, entschieden wir uns doch für das Auto. Im Parkhaus des Pacific Centre angekommen begrüßte uns jedoch das Schild mit dem Tagespreis für das Parkhaus: 23 Dollar. Uh! Nun ja, man lernt nie aus.

Vancouver Gastown

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Vancouver Gastown

Zuerst versorgten wir uns im FoodCourt mit Sushi und NewYorkFries, dann gingen wir runter zum Hafen und liefen an einem Parkhaus vorbei an dem der Tag wochenends (also heute) nur SECHS Dollar kosten sollte. Grrrr. Also gingen wir zurück zum Pacific Centre, haben da unser Auto für 4,50 CAN ausgelöst und umgepackt. Zum ersten Mal überhaupt hatten wir in Vancouver wirklich Probleme mit unserem guten alten Navi (Fujitsu-Siemens Loox N100). Er verlor wohl zwischen den Häusern häufiger den GPS-Empfang und gab ständig wechselnde Anweisungen. Zwar habe ich durch die Urlaubsplanung immer einen guten Grundeindruck vom Aufbau einer Stadt, aber hier verlor ich dann die Orientierung und hätte ins Lenkrad beißen können, als ich das Parkhaus plötzlich nicht mehr fand 😦

Aber Ende gut, alles gut … wir parkten günstig und konnten ENDLICH runter zum Hafen gehen … zum Canada Place, Gastown, Chinatown etc.

Canada Place Vancouver

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Canada Place Vancouver

Gastown

Canada Place ist ein zwar auffälliges aber dennoch uninteressantes Gebäude. Es beherbergt ein Kongresszentrum, ein Kino und die Anlegestelle für die Kreuzfahrtschiffe. Wir machten hier Fotos und gingen weiter auf dem Weg nach Gastown. Auch hier wollte der Funke nicht so recht überspringen; es ist halt eine Touristenstrasse mit den entsprechenden Souvenir- und Geschenkeläden. Am Ende des Urlaubs kann man sich hier schön mit allem eindecken, was das Herz begehrt: Klamotten mit Thema Kanada / Vancouver oder sogar noch Motiven von der Winterolympiade. Es gibt witzige Wollmützen, die aussehen wie Elch-, Waschbären- oder Bärenköpfe, Tassen und unzählige weitere Andenken. Es gibt tolle Sachen, aber fast jeder Laden hat das gleiche Sortiment.
Für den etwas größeren Geldbeutel und Seecontainer 😉 gibt es auch Kunstgalerien mit allerhand Holzkunstwerken aus Indianerhand oder Geschäfte mit Leder- und Fellprodukten.

Aber hier steht natürlich auch die Steamclock: Eine dampfbetriebene Uhr, die alle 15 Minuten eine Melodie durch ihre Pfeifen dampft 🙂

Vancouver Downtown

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Vancouver Downtown

Katharina: An der Steamclock sahen wir einen Man, der offen auf der Straße einen Joint rauchte. Als er scheinbar das Gefühl bekam, wir würden ihn fotografieren, erklärte er uns, dass er das Zeug auf Rezept raucht. 🙂

Als wir unseren Weg nach Chinatown erfragten meinte ein Mann, dass wir auf uns aufpassen sollen. Das deckte sich also dann doch mal mit den Touri-Informationen aus dem Internet. Naja, da es sowieso regnete haben wir uns überlegt zurück zum Parkhaus zu gehen und erst einmal mit dem Auto durch Chinatown zu fahren und so die Lage zu peilen. Wenn das nichts werden sollte, wollten wir uns eventuell im Kino im Canada Place nochmal „Sex and the city 2“ auf Englisch antun, natürlich nicht ohne 3 kg Popcorn dazu  🙂

Aber erst mal haben wir uns im Tim Hortens (dem kanadische Starbucks) Donuts und heiße Schokolade gegönnt. Als wir uns dann über den Film im Scotia-Kino informierten entschieden wir uns doch dagegen, weil wir ja heute noch auf den Harbor-Lookout wollten und das dann zeitlich nicht mehr hinhauen würde.

Vancouver Downtown

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Vancouver Downtown

Mangels einer besseren Alternative verbummelten wir den Rest unserer Zeit, gingen zurück in Pacific Centre und wollten uns die Geschäfte anschauen. ABER nun stellten wir fest, dass das Centre nur bis 18 Uhr geöffnet hat, also noch großzügige 10 Minuten, grrrrr.

Katharina: Wir liefen etwas durch Downtown Vancouvers, nach ca. 1 Stunde hörte es auf zu regnen und sogar die Sonne kam zum Vorschein. Die Gebäudestruktur Vancouvers ist ziemlich gegensätzlich. Die eher modernen Hochhäuser umkreisen recht alte Bauten, wie eine alte Kirche oder ab und an ein altes Holzhaus. Nirgends sonst konnten wir bisher solche krassen Architekturgegesetze beobachten.

Harbor Centre / Lookout

Nun denn, die Stimmung war also heute nicht so proper bei uns;  wir hatten einfach noch nicht das Gefühl eines erfolgreichen Tages 😉 Per Pedes begaben wir uns schließlich doch schon zum Harbor Centre und stellten fest, dass man für die 15 CAN so oft hoch- und runterfahren kann wie man will. Na also 🙂

Wir sausten nun also mit dem gläsernen Fahrstuhl nach oben und staunten nicht schlecht über die schöne Aussicht in 177 m – Höhe in alle Richtungen. Sogar die Kuppel des Bloedel Conservatory konnte man von hier aus sehen und in der anderen Richtung hatte man einen Überblick über den Stanley Park. Toll !

Vancouver: Harbor Centre Lookout Vancouver: Harbor Centre LookoutVancouver: Harbor Centre Lookout Vancouver: Harbor Centre Lookout

◊ Vancouver: Harbor Centre Lookout [per Klick das jeweilige Bild vergrößern] ◊

Chinatown – No-go-Area

Vancouver China Town

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Vancouver China Town

Nach einer Weile holten wir unser Auto aus dem naheliegenden Parkhaus und cruisten kreuz und quer durch Chinatown. Um diese Zeit war nichts mehr von dem erwarteten Gewusel zu sehen. Dafür war jetzt scheinbar Ghetto angesagt: Zu Fuß wäre das wirklich keine gute Idee gewesen! Durchgehen bei Tageslicht vielleicht gerade noch ok… aber durch Fotos auf sich aufmerksam machen wohl eher nicht. Es war teils schon ein wenig erschreckend: An mehreren Stellen standen Pulks von Menschen, die sichtlich ganz unten auf der Sozialleiter standen. Wofür die Leute anzustehen schienen war nicht ersichtlich, vielleicht eine Armenküche oder für einen Platz für die Nacht? Eine Frau war das, was ich sofort als Crackhure annehmen würde; völlig krank aussehend und ausgemergelt aber in High Heels und irgendwie „unbeholfen sexy“ angezogen.

Natürlich durfte hier auch Polizei und Krankenwagen in ausreichender Menge nicht fehlen …

Gerne hätte ich ein paar Street-Fotos geschossen, aber das war selbst mir zu riskant. Alleine könnte ich mich noch „zurecht machen“ (lange Haare habe ich ja, dick bin ich auch) aber Katharina ist nicht gerade sehr ghetto-style 🙂 und sobald ich meine Nikon vor das Gesicht hebe, wäre jede Tarnung dahin.  So blieb es bei 2-3 unauffälligen Fotos, die uns durch rote Ampeln ermöglicht wurden und wir fuhren zurück ins Parkhaus.

Blick auf Vancouver vom Lookout ab Abend

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Blick auf Vancouver vom Lookout ab Abend

Katharina: Es wäre interessant, wie es in Chinatown zur Mittagszeit ist. Vielleicht lag es an der Tageszeit, dachten wir. Nach Infos aus dem Internet hat die Eastside von Vancouver in der Tat seit ein paar Jahren ein großes Drogenproblem. Wohl auch am Tag ist hier Vorsicht geboten und man empfiehlt sogar das kurze Stück von Gastown nach Chinatown per Taxi zurück zu legen, auch wenn es sich nur um 2 Blocks handelt. Auf dem Weg zu Fuß muss man sonst die Hasting Street überqueren, einem großen Drogenviertel. Wie ein Video hier zeigt, ist es hier nicht wirklich gemütlich und wir würden Chinatown und diese Gegend nicht empfehlen – höchstens nur mit dem Auto durchzufahren. Wer das Chinatown aus San Francisco kennt, kann sich das hier sparen. Und wenn, dann kann man vielleicht eine geführte Tour machen.

Wir kehrten noch einmal zurück auf den Harbor Lookout, machten dort nach Sonnenuntergang noch einmal Skyline-Fotos und fuhren dann zurück ins Hotel.

Vancouver Map

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ich zeige die Entfernung vom Hotel zum Harbor Center in Vancouver

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