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Katharina & Joerg on tour

11. Tag: Von Jasper nach Banff: Columbia Icefields, Peyto Lake und Lake Louise

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Tangle Falls Jasper Nationalpark

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Jasper Nationalpark – Tangle Falls & Bighorn Sheep

Heute hatte Katharina Geburtstag, aber wir würden Jasper schon in Richtung Banff verlassen. Die Hotelrechnung wurde uns am Morgen unter der Tür durchgeschoben, das kannten wir so auch noch nicht. 🙂 Außer 6,80 CAN für die Getränke am ersten Morgen im dining room war aber nichts angefallen. Um 9.30 Uhr packen wir unsere Sachen ins Auto und machen uns auf den Weg: vor uns 250 km und unterwegs gab es natürlich einiges zu sehen.

Icefields Parkway

Katharina: Es ist eine der schönsten Fernstraßen der Welt. Auf der  Strecke von 230 km auf der Highway 93 fährt man durch die atemberaubende Berglandschaft der kanadischen Rocky Mountains zwischen Lake Louise und Jasper.

Wir fuhren wieder vorbei an den Athabasca und Sunwapta Falls, ließen diese aber heute auf Zeitgründen links liegen. Irgendwann bemerkten wir am Straßenrand ein stark humpelndes Big Horn Sheep. Direkt daneben war eine Einfahrt und wir fuhren auf ein Gelände mit mehreren Hütten. Zufällig war das wohl die Station von Naturkundlern, aber niemand war zu sehen 😦 Später sagte man uns, dass die aber auch nichts gemacht hätten … hier wird den Dingen ihr Lauf gelassen und die Wölfe würden sich schon darum kümmern. Mh, nach einigem Überlegen denken wir, dass es eine gute Sache ist.  Anders als früher hat man inzwischen gelernt, dass die Natur ihr eigenes Gleichgewicht hat und es weder „böse“ Wölfe noch „gute“ Tiere gibt nur weil sie niedlicher und friedlicher erscheinen.

Columbia Icefields

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Columbia Icefields

Etwas später kamen wir an den Tangle Falls vorbei – sie sind direkt an der Straße und nicht zu übersehen. Zusammen mit den anderen beiden Fällen gehören sie wohl zum Pflichtprogramm auf dem Icefields Parkway zwischen Jasper und Banff.

Ich will es nicht die ganze Zeit wiederholen, aber die langen Fahrten sind alles andere als langweilig, wenn man ein Auge für die Kulisse hat. Die Berge der Rocky Mountains, Wälder, Flüsse und Seen bieten ständig herrliche Aussichten.

Columbia Icefields

Es wurde felsiger und überall sah man auf unserer Höhe noch Schneereste. Dann ein Schild: Columbia Icefield. Ein paar Minuten später sahen wir Busse auf großen profilstarken Reifen (Snowcoach) und obwohl wir die Icefields nicht eingeplant hatten, folgten wir den Schildern und sahen schnell den großen Gletscher, der sich zwischen Mt. Columbia und Mt. Athabasca ins Tal streckt. Dort sahen wir auch aus der Nähe einen Parkplatz und andere Touristen, die sich auf den Weg zum Gletscher machten. Wir konnten deswegen nicht ganz verstehen, wieso der GletscherBus 130 Dollar kosten sollte. Den Gletscher von hier aus zu sehen reichte uns und wir hatten ihn, wie gesagt, auf unseren Tour auch nicht eingeplant.

Columbia Icefields

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Columbia Icefields

Katharina: Das Columbia Icefield ist die größte Ansammlung vom Eis südlich des Polarkreises (Fläche 325 km2, Dicke: 100 bis 365 m). Von dem Eisfeld aus erstrecken sich 6 Gletscherzungen in die Rocky Mountains, Athabasca-Gletscher ist die bekannteste. In den letzten 125 Jahren hat der Gletscher um die Hälfte seines Volumens (1,5 km) verloren. An dem Gletscher findet man die Markierungen der Eisgrenze mit der jeweiligen Jahreszahl um den Besuchern den Rückgang des Gletschers optisch zu verdeutlichen.

Nach ein paar Fotos machten wir uns auf den weiteren Weg. Auch hier lief vor uns auf der weiteren Strecke ein Bär über die Straße 🙂 und so langsam merkten wir, dass wir aufhören können zu zählen … auch dieser Bär würde wohl kaum der letzte sein 🙂

Bow Summit / Peyto Lake

Bow Summit  Peyto Lake Banf Nationalpark

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Banff Nationalpark: Peyto Lake

Stattdessen fuhren wir 30 Minuten weiter zum 2.100 m hoch gelegenen Bow Summit, parkten dort und wanderten einen kurzen Weg durch ein noch verschneites Wäldchen zum herrlichen Aussichtspunkt über den Peyto Lake! Die Farbe dieses Sees ist durch Mineralien, der ihn speisenden Gletscher schon fast unrealistisch Türkis. Auf Fotos zu Hause wurde ich gefragt, ob ich an der Farbe am PC etwas gedreht hätte, aber dem ist natürlich nicht so (ich denke man sollte versuchen Fotos zu machen, die Bildmanipulation nicht nötig haben).

Katharina: Der Peyto Lake befindet sich im nördlichen Teil vom Banff-Nationalpark, dem ältesten Nationalpark Kanadas (1885 gegründet).  Der See liegt auf einer Höhe von 2.800 Metern über dem Meeresspiegel. Den Namen verdankt der See einem bekannten Bergführer, Bill Peyto.

Vom Parkplatz aus erreicht man den Aussichtspunkt über dem See in ca. 30 Gehminuten. In einer guten Stunde kann man wohl zum Ufer des Sees laufen, nur dafür hatten wir heute leider keine Zeit mehr.

Banff Nationalpark Bow Lake

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Banff Nationalpark Bow Lake

Banf Nationalpark: Lake Louise

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Banff Nationalpark: Lake Louise

Lake Louise 

Wieder eine Autostunde weiter südlich erreichten wir Lake Louise. Ein klitzekleiner Ort mit etwa derselben Größe wie sein Parkplatz und dem schönen Lake Louise, nachdem er benannt ist. Auch dieser See bietet eine schöne türkisblaue Farbe; die  stammt von Steinmehl, das von Gletscherschmelzwasser in den See gespült wird. Hier kann man an einer Seite des Sees  entlang spazieren oder sich auch ein Kanu (50 Dollar/Stunde) oder Tretboot mieten. Ein großes klassisch aussehendes fünf Sterne Hotel (das Fairmont) steht hier in Sichtweite, direkt gegenüber geht der Blick auf die „Plain of six glaciers“, einen Gletscher der von mehreren umliegenden Bergen genährt wird und der wiederum den Lake Louise füttert – ein prächtiger Anblick!

Vor dem Hotel wurde gerade eine Hochzeit vorbereitet und wir schauten dem Treiben eine Weile zu. Vor allem die in Frack und Zylinder gekleideten Männer sahen wirklich klassisch gut aus. Die Stühle wurden aufgebaut, die Gäste rückten an und die Hochzeit würde draußen beim schönsten Wetter und einer atemberaubenden Kulisse stattfinden. Mehr kann man nicht wollen.

Banf Nationalpark: Lake Louise

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Banff Nationalpark: Lake Louise

Eine weitere Autostunde später fotografierten wir von einem Aussichtspunkt aus die Berg-Kulisse mitsamt einem Berg der aussah, als wäre er eben erst entstanden weil sich die Erdkruste schräg aufgestellt hat. Das wir praktisch schon fast bei Banff waren und den direkt beim Ort liegenden Tunnel Mountain fotografierten war uns noch nicht bewusst 🙂

So fuhren wir 5 Minuten später in Banff hinein. Wir fuhren direkt zum Aussichtspunkt auf das berühmte Banff Springs Hotel:  Am Bow River (der Fluss der durch Banff fließt) fuhren wir die Buffalo Street bis zur scharfen Kurve entlang – dort ist ein kleiner Parkplatz, und hier ist man auch direkt an dem kleinen Wasserfall von Banff. Hier machten wir ein paar schöne Fotos mit dem Hotel im Hintergrund.

In dem sehr schönen Städtchen senkte sich so langsam die Sonne und wir bummelten die eigentlich einzige Hauptstraße mit einigen Geschäften und Restaurants entlang.

Und wir fanden genau das richtige für Katharinas Geburtstag: Ein japanisches Restaurant mit schöner Aussicht und vor allem: Sushi :-)))

Banff Nationalpark Alberta Banff Fairmont Springs

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Banff

Banff Alberta

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Banff

Als wir nun schon im Dunkeln wieder zum Auto gingen bemerkten wir ein Reh auf einer Parkwiese im Ort 🙂

Unser Hotel hier war das Fox Hotel & Suites, ein schönes Holzhotel mit einem schönen Zimmer und Tiefgarage. Im Foyer gab es einen großen offenen Kamin. Es gab sogar eine Grotte mit einem Whirlpool und natürlich auch ein Fitnesscenter. UND, total wichtig: Morgens gibt es Waffeln zum selberbrutscheln 🙂 .

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