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Katharina & Joerg on tour

14. Tag: Ab in die USA! Von Banff nach Kalispell, Teilfahrt zum Yellowstone

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Auf in die USA !

Unser nächstes Ziel ist der Yellowstone National Park in den USA. Von Banff aus ist die Strecke unmöglich an einem Tag zu schaffen, also haben wir uns nach etwa 550 km ein Etappenziel zur Übernachtung ausgesucht. Wir würden heute die Grenze zur USA überqueren und dann quer durch den Glacier National Park über die „Going to the Sun“-Road nach Kalispell fahren. Für den Park selbst würden wir einfach nicht genug Zeit haben, aber so ist das bei begrenzter Zeit und gesetzten Prioritäten eben :-/

So der Plan.

Um 9 Uhr waren wir schon on the road. Es gibt wenig zu berichten… Wir fuhren an an Calgary vorbei und stellten fest, dass der Sprit hier billiger ist (88,9 CAN pro Liter).

Kurz vor der Grenze watschelten eine Entenmama mit 5 Küken über die Straße und ich musste ganz gut für die Entenfamilie in die Eisen gehen … Katharina schlief und hatte sich ganz gut erschreckt 😦

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Kanada USA Überfahrt zum Glacier Nationalpark

An der Grenze waren nur 2 Autos vor uns. Wir fuhren zuerst an ein ganz normales Schalterfenster und mussten die üblichen Fragen (wohin, wie lange, warum, besuchen sie wen und wie ist die Farbe ihrer Unterhose) beantworten 🙂

„Ok, dann parken sie bitte vorne um die Ecke und kommen sie rein.“ sagt man uns am Schalter.

Hups, hatten wir was Falsches gesagt?“ Wir parkten also mit einem unsicheren Gefühl auf dem Parkplatz, der sich wohlgemerkt schon auf US-Gebiet befand und gingen ins office. Schmunzelnd und zugleich mit einem mulmigen Gefühl nahm ich zur Kenntnis, dass dies das Sheriff-Büro aus einem beliebigem Roadmovie hätte sein können 🙂

Aber schnell merkten wir, dass die Officers für uns ja noch den grünen Visums-Schein ausdrucken mussten. Das ganze dauerte nur 15 Minuten und wir konnten problemlos weiterfahren. Wir waren nun in Montana 🙂

Direkt hinter der Grenze kamen wir an einer Stätte vorbei, an der 2 Indianer auf 2 Pferden als Statuen saßen. Der Grenzübergang scheint auch die Grenze zwischen den Territorien der Blackfeet-Indianer und einem anderen Stamm zu sein.

Glacier Nationalpark – Road closed

Die Going-to-the-sun-Road durch den Glacier National Park konnten wir leider nicht wie geplant befahren. In einem Souvenirladen an der Abfahrt in St. Mary sagte man uns, dass der Pass noch nicht geöffnet ist, weil da noch 13 Meter hoch Schnee liegt und es noch dauern würde bis der mit schwerem Gerät für Besucher beseitigt wäre: Lange Gesichter auf unserer Seite der Theke 😦

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Umleitung durch den Glacier Nationalpark / Die Fahrt nach Kalispell

Katharina: Wie wir aus der Zeitung später erfuhren, war ein Stück der Straße ab dem Logan Pass noch wegen der jährlichen Schneelawinenabgänge gesperrt. Man versuchte den Pass mit großen Baggern zu räumen. In der Zeitung gab es Fotos von den Schneemengen, mit Linkangabe zu weiteren Fotos im Internet (den ich mir natürlich notiert habe: <<Fotos>>). Die Strecke wurde erst am 25. Juni wieder geöffnet. (Quelle/Artikel) .

Nun hieß es eine Route um den Park herum zu finden. Kein Problem dank der Verkäuferin und einer lokalen Karte (Danke an den Loose Moose T-Shirt-Shop im St. Mary Lodge & Resort :-), aber das bedeutete für uns einen Umweg von etwa 100 km :-/

Die „neue“ Strecke war zwar als Highway ausgezeichnet, war aber einspurig und wurde auch immer enger und kurviger.

Später konnten wir uns entscheiden, ob wir weiter der Straße 89 folgen oder mit der 49 (Looking Glass Hill Road) eine Abkürzung über den Berg nehmen. Das taten wir dann auch und landeten nach der kurvigen, bergigen, teils nur mit Schotter ausgelegten Straße schließlich im East Glacier Park Village, einem ordentlichen kleinen Örtchen mit einer Menge hübscher Cabins zum mieten. Hier hatte es wohl kurz vor unserer Ankunft gehagelt!

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East Glacier Park Village

Auf dem Weg hierher haben wir große ehemalige Waldbrandgebiete durchfahren. Riesige Flächen von schwarzen Baumstämmen mit vielen kleinen gleichgroßen, neuen, jungen Bäumchen dazwischen.

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Zimmer im Hempton Inn Kalispell

Nun konnten wir endlich nach Westen auf die Interstate 2 abbiegen und recht zügig nach Kalispell durchfahren. Ein gar nicht mal so kleine, sehr weitläufige Stadt. Nach Ankunft im Hampton Inn musste ich erst einmal 2 Stunden schlafen bevor wir uns in einem Target größere Wasservorräte und Müsli kauften, weil wir in West Yellowstone mit gesalzenen Preisen rechneten. Den Abend beschlossen wir dann bei Perkins; der lokale IHOP war leider schon zu 😉

Unser Zimmer im Hotel war übrigens riiiesig für den Preis und das Frühstück am nächsten Tag ließ ebenfalls keine Wünsche offen (inkl. Frische Waffeln, Obst, Fleischpatties).

Link-Tipps:

  • Logan Pass Öffnungs- und Schließzeiten seit 1933, interessant für die Reiseplanung: www.nps.gov
  • Hotel in Kalispell: Hampton Inn

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