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Katharina & Joerg on tour

17. TAG: Yellowstone Nationalpark – Nordschleife – North Loop

2 Kommentare

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Yellowstone Nationalpark – Madison River und das Adlernest

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Yellowstone Nationalpark: Bisons

YNP – North Loop

Heute war es schön sonnig und mit 19 Grad wesentlich wärmer als gestern und wir machten uns auf um die Nordroute zu erkunden. Statt am Adlernest gab es heute den Stau etwas später.  Man weiß ja nie was einen erwartet. Diesmal war es ein Schwan mit einem schwarzen Schnabel, dem Black Trumpeter Swan. Aha, sehr spektakulär, aber so ist das wenn ein Auto anhält; dann folgen automatisch mehr 🙂

[per Klick das Bild vergrößern] Bissons im Yellowstone NP

Bisons

Bisons haben wir „an jeder Ecke“ gesehen. An einer Stelle konnten wir recht weit in eine Wiese hineinlaufen, weil die Bisonherde durch einen Wildbach von uns getrennt war. Die Herde zusammen mit der Bergkulisse im Hintergrund sah toll aus!

In der Herde waren auch Jungtiere dabei, die fröhlich herumtollten.  Wir konnten beobachten, wie sozial die Herde ist und wie eng die Bindung zwischen der Kuh und ihrem Kalb ist.  Deshalb auch, wenn die Tiere sehr träge wirken, sollte man dem Kalb nicht zu nahe kommen. Die Bisons können eine Geschwindigkeit von 40-50 km/erreichen, deshalb sollte man trotzdem einen Sicherheitsabstand einhalten. Die Bisons hier im Park sind die Menschenmengen gewohnt, aber man sollte nie vergessen, dass es trotzdem richtige Wildtiere sind.

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Yellowstone Nationalpark: Bisons am Madisons River

Wir fuhren zuerst noch einmal kurz im Uhrzeigersinn in den Southloop hinein um die Lower und Upper Falls von drei verschiedenen Standorten bei Sonnenlicht zu bewundern.

Erst danach fuhren wir im Gegenuhrzeigersinn in die Nordschleife hinein und nur noch anhand der Fotos haben wir auf die Reihe bekommen, was wir an diesem Tag alles gesehen haben!

Erst freuten wir uns wieder darüber einen Bären gesehen zu haben, dann freuten wir uns über den Zweiten und merkten dann irgendwann, dass wir aufhören können zu zählen 🙂

 Mit einer Ausnahme:

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Braunbär im Yellowstone Nationalpark

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Yellowstone NP – Bisons am Madison River

 Baumbär

Statt nur dort anzuhalten, wo andere schon am Straßenrand parkten waren wir an einer Stelle die Ersten, juhuu ! Wir fuhren gerade eine abschüssige Straße hinunter, nur vielleicht 500 m westlich vom petrified tree (dem versteinerten Baum), mit einem guten Blick auf die vom Waldbrand ausgedünnte Fläche mit dem Himmel entgegen gestreckten Baumstümpfen. Auf einem der Bäume, direkt neben der Straße, sah ich etwas Schwarzes. Bei genauerem Hinsehen sah ich, dass ein Bär den Baumstamm hochklettert! Allerdings rauschten wir dran vorbei, weil es auf unserer Seite nur einen Abhang gab. Der Bär war fast auf unserer Höhe und recht nah, weil der Baum auf den er geklettert war unten im Abhang stand. Somit waren wir nah aber auf jeden Fall in Sicherheit als wir drehten und auf der anderen Straßenseite anhielten. Der Bär schleckte irgendwas und steckte seinen Kopf immer wieder in den Baumstumpf und machte dabei etwas jammernde Geräusche … ein Bienennest oder andere Kleintiere? Andere Autos, die uns entgegenkamen, haben den Bär gar nicht gesehen und sind weitergefahren. Erst allmählich fingen auch andere Autos an zu halten. Dummerweise mussten wir wieder etwas weiterfahren bevor wir drehen konnten und hatten dann unseren eigenen Stau vor der Nase 🙂

Tower Falls

Die Tower Falls kann man sich auch ansehen – es ist nur eine kurze Strecke vom Parkplatz zum Aussichtspunkt – aber gegen die Upper/Lower Falls auf der Südroute kommt dieser Wasserfall nicht an 🙂

Auf der gebirgigen Nordroute hat man an einigen Stellen einen guten Ausblick über die großen Waldbrandflächen. Je nach Licht sieht das geisterhaft oder aber auch bizarr-schön aus. Manche Bäume sind blattlos und komplett weiß, was an manchen Stellen auf das stark mineralhaltige Wasser zurückzuführen sein soll. Jedenfalls sehen sie wunderschön aus und sind sehr fotogen 🙂

An einer weiteren Stelle sahen wir 2 Männer mit Bazooka-ähnlichen Objektiven auf ihren Kameras, die einen Berg hinauf zielten. Hier war wohl eine „wunderschöne Grizzly-Dame“ entlang gekommen, sie wäre aber leider schon länger fort.

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Yellowstone Nationalpark

Wieder etwas weiter, am Grizzly Lake, standen einige Autos am Rand und ein Junge rief uns noch im Vorbeifahren zu, dass es hier 3 Bären zu sehen gibt. Als wir soweit waren haben wir aber leider nichts mehr gesehen. Sie sollen miteinander spielerisch gerungen haben.

Interessant war ein einer der vielen Smalltalks mit einem anderen Besucher: Er kam aus Texas und war 3 Tage durchgefahren um hierher zu kommen. Er ist extra nicht geflogen, weil er auf der Strecke noch Bundesstaaten „mitnehmen“ wollte, in denen er noch nicht gewesen war 🙂

Noch ein Bär

3 km westlich der Undine Falls (kurz bevor man nach der Brücke die weißen Felsen von Mammoth Hot Springs sieht) entdeckte ich recht nah an der Straße einen braunen Bären, aber an dieser Stelle konnte ich hier nicht lange halten.

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Mammoth Hot Springs 

Dieser Ort im Nordwesten der Nordschleife hat uns besonders gut gefallen: Hier gibt es Bassins, die über die Jahre mit dem überlaufenden stark mineralischen, 70°C heißen Wasser die Terrassen aus Ablagerungen und verschiedenen Farben gebildet haben. Die Farben (Weiß, Blau, Braun, Grün, Gelb, Orange oder Rot) hängen von der Temperatur des Wasser ab.

Wir kamen zu den Mammoth Hot Springs zu einem idealen Zeitpunkt: Blauer Himmel mit interessanten Wolken, die schon gelbliche Abendsonne auf den weißen, goldenen, kupferfarbenen und braunen dampfenden Terrassen, ein traumhafter Anblick. Auch hier trottete ein großes Bison gemütlich die Straße unweit des Parkplatzes entlang.

Hier steht auch ein Monolith, ein großer Felsen und dort haben wir zwei sich umschlingende Schlangen gesehen. Jemand nannte sie Weather-snakes.

Mammoth Hot Springs, per Klick Bilder vergrößern

Ein anderer Tourist hat erzählt, dass sie am Old faithful waren und ein Bison genau dort hin gewandert ist, wo die Leute sich versammeln um den Ausbruch abzuwarten. Die Ranger haben dafür gesorgt, dass die ganzen Leute auswichen und ausreichend Abstand hielten, aber der Bison muss völlig unbeirrt seiner Wege gegangen sein. „That was a big show“ meinte der Tourist 🙂

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Wapitis im Yellowstone

Auf dem nun nur noch recht kurzen Weg zurück zum West Entrance mussten wir ständig wegen Wild anhalten. Die Straße sollte wg. einer Baustelle um 22 Uhr gesperrt werden, aber durch die untergehende Sonne ergaben sich so tolle Farbenspiele in kleinen Seen, dass ich die unbedingt noch fotografieren musste 🙂

Heutige Tiersichtungen:

Katharina: Zu unseren heutigen Tiersichtungen zählen 2 Coyoten, viele Bisons, 3 Bären, 2 Schlangen und ein paar Gabelhornantilopen (Pronghorns). 4 Grizzlybären haben wir leider knapp verpasst. Die Nordschleife ist eindeutig die tierreichste, auf der Südschleife sichtet man überwiegend Bisons.

Link-Tipps:

Mammoth Hot Springs bei Wikipedia

Parkseite zu Mammoth Hot Springs

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2 Kommentare zu “17. TAG: Yellowstone Nationalpark – Nordschleife – North Loop

  1. Danke schön. Im Yellowstone gibt es Bisons, egal wohin man schaut. Sie sind auch auf den Straßen unterwegs und verursachen Staus. Sie laufen nur eine handbreite vom Auto entfernt vorbei und lassen sich von nichts stören. Bisons haben mich nie zuvor sonderlich interessiert, aber in Yellowstone habe ich sie richtig lieb gewonnen. Wenn man sie sehr lange beobachtet, merkt man, wie sozial sie miteinander umgehen.
    Eure Bilder sind auch schön, ihr habt einen schönen Bison-Bullen auf dem Foto!

  2. Die Bilder sind der Hammer.
    Wir haben in Kanada auch Bisons gesehen, hatten das Glück, daß die direkt am Straßenrand standen. Mit den Bären hattet Ihr eindeutig mehr Glück als wir 😉
    http://petrahannover.wordpress.com/2012/09/19/von-waterton-nach-castlegar/

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