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Katharina & Joerg on tour

5. TAG: Monterey – Los geht’s nach San Francisco!

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Nach dem kleinen Frühstück alles in Ruhe gepackt und kurz vor 11 Uhr haben wir ausgecheckt und sind zuerst zurück nach Gilroy gefahren um im Fossil-Shop einen Batteriewechsel zu reklamieren, denn die gestern neu gekaufte Uhr war mal eben einfach stehengeblieben. Die Verkäuferin hat ewig an der Uhr  rumgefummelt und war offensichtlich nicht vom Fach…

Dann weiter nach..

San Francisco.

San Francisco: Twin Peaks

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San Francisco: Twin Peaks

Die Stadt gilt als die schönste Stadt der USA und befindet sich weit oben im Ranking der schönsten Städte der Welt.  San Francisco hat eine traumhafte Lage und verzaubert mit dem Klang der Cablecars, den liebevoll gebauten viktorianischen Häusern, der frischen Luft und dem kuscheligen Nebel viele Herzen der Menschen. San Francisco besteht aus  vielen Vierteln, die größtenteils aus verschiedenen internationalen Gemeinden besteht, außerdem gibt es ein Schwulen- und Lesbenviertel und ein „Hippieviertel“.

Wer nach San Francisco reist, sollte auf jeden Fall warme Kleidung einpacken, eine gute Windjacke ist Pflicht, denn der Wind hier ist sehr kühl, das gilt auch für die Sommermonate. Natürlich erlebt man hier auch Sommertemperaturen, keine Angst. Sonnencreme ist auch Pflicht, man merkt meistens erst am Abend, dass man zu viel Sonne abbekommen hat, weil man sie durch den kühlen Wind nicht so stark wahrnimmt.

Wir erreichten San Francisco!

Twin Peaks

Mh, sollten wir direkt erst einmal zu den Twin Peaks als Aussichtspunkt fahren und San Francisco von oben begrüßen? =-) Oder doch erst einchecken? Schließlich entschieden wir uns für die Peaks, weil  die Wolken gerade so schön an den Hügeln lauerten. Hier oben ist es immer windig und kalt.

Schon von der Market Street (die dicke Straße, die man auf dem Bild sieht) aus kommend sahen wir das große rosa Dreieckstuch, welches von einem der Hügel herunter ausgerollt war. Das war das Zeichen für die Tage der Pride Parade… dem großen Schwulen- und Lesbenfestival. Heute war der erste Tag, aber morgen würde es weitergehen. Um genau zu sein haben wir sogar unseren ganzen Urlaub so gelegt, dass wir die Parade miterleben können!

San Francisco: Twin Peaks

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San Francisco: Twin Peaks

Überall in der Stadt war die Regenbogenflagge der Gay-Community gehisst. Wir parkten auf den Peaks direkt vor einem Bogen aus rosa Luftballons, der hier befestigt wild im böigen Wind hin- und her schwankte. Der Bogen war neben der tollen Aussicht auf San Francisco die Foto-Hauptattraktion und es machte schon Spaß den ganzen Leuten, Familien, Gruppen, Pärchen zuzuschauen, wie sie sich gegenseitig fotografierten und teils einen Heidenspaß dabei hatten :-))

Starker Wind blies ständig neue Wolken von Westen („von hinter uns“) über den Hügel hinunter in die Stadt hinein, so dass diese mal im Nebel lag und wenige Sekunden später klar zu sehen war. 1,5 Stunden sind wir hier geblieben und haben nur beobachtet und genossen! 🙂

Das Chancellor Hotel

Adresse: 433 Powell Street, San Francisco, CA 94102

Nun ab zum Hotel. Unser Hotel lag genau an einem Hotspot…, dem Union Square … und der Verkehr war zu dieser Abendzeit entsprechend. Wir mussten ja erst einmal einchecken und mit dem Hotel abklären, wo wir parken würden. Aber wow, wir hatten wieder mal Glück und gerade als wir auf die Höhe des Hotels kamen fuhr ein Auto aus der hotel-eigenen Check-in-Parklücke und ich konnte einparken. Natürlich kam sofort der Türsteher und vergewisserte sich, dass wir auch Hotelgäste sind und grapschte sich die Koffer 🙂 Meine Güte war ich froh, dass das wieder mal so gut geklappt hatte. Katharina blieb im Wagen und ich checkte kurz ein und wir schmissen die Koffer in unser Zimmer 1501 in der obersten Etage. Wow!  WTF!? Aber dazu später 😉

San Francisco: Chancellor Hotel

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San Francisco: Chancellor Hotel

Man hatte mir am Frontdesk ein Park-Kärtchen und einen Zettel mit der Wegbeschreibung zum Parkhaus, in dem das Hotel für Gäste Plätze reserviert hat, gegeben. So läuft das in der Stadt.

Das Parkhaus war zwar nur um die Ecke (im wahrsten Sinne des Wortes, 450 Sutter St.), aber die Straßenführung sorgte dafür, dass wir es nur erreichen konnten, indem wir die 3 anderen Ecken um zwei Blocks nehmen mussten. Hier stellten wir unser Auto in einer kleinen Warteschlange ab, ließen den Schlüssel stecken und bekamen dafür von einem der Parkwächter einen Beleg. Also Valet Parking only; parken dürfen nur die Parkwächter.

Mit dem Beleg kann man sein Auto auch wieder abholen: Beleg abgeben und jemand saust los und in weniger als 1 Minute und nach 1-2 Dollar Trinkgeld kann man einsteigen. Klasse 🙂

Valet Parking kannten wir zwar schon, aber wir haben es wegen der Mehrkosten nie in Anspruch genommen (außer aus Unwissenheit in Vegas 2006 🙂 ).

Wenn ihr Übernachtungen in Städten plant müsst ihr auch immer die Parkkosten mit ein berechnen. Die sind nämlich teils gar nicht mal unerheblich. In unserem Fall waren das, äh, verdammt, ich habe es in unserer Ausgabenliste nicht aufgeführt, aber rechnet mal mit LOCKER 20 USD pro Nacht! Ein SUV kostet noch mehr, weil der nicht für alle Plätze in den teils engen Parkhäusern geeignet ist.

San Francisco: Loris Diner

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San Francisco: Loris Diner

Wir gingen mit den restlichen Sachen zurück ins Hotel und konnten es nun in Ruhe bestaunen. Die Lobby war schick, ok. Der Bellboy, der uns die Koffer abgenommen hatte, war in einer klassischen Hoteluniform gekleidet. Er hatte eine Hornbrille auf, war sehr freundlich, schaute einem aber nie in die Augen sondern auf den Boden. Sollte das so sein oder war er einfach so gestrickt? Ich bedaure ihn nicht fotografiert zu haben, er war schon eine Marke, die sofort im Gedächtnis bleibt 🙂

Wir fuhren hoch ins Zimmer und es war einfach nur super gemütlich und irgendwie klassisch, obwohl es modern gestylt war. Das Zimmer war höher als lang, also eine Wand hatte mehr Fläche als der Boden und normalerweise bin ich kein hohe-Decken-Fan, aber das hier war toll. Das Fenster konnte geöffnet werden (was nicht selbstverständlich ist!) und führte geradewegs raus auf die Feuerleiter. Von hier, ganz oben, konnten wir wunderbar den Großteil des Union Squares überblicken!

Wir hatten keinen Kühlschrank und keine Mikrowelle, aaaaaaber ein Kissenmenu ! Hier konnte man tatsächlich zwischen zig verschiedenen Kissen wählen, von Seitenschläferkissen bis zum ach-was-weiß-ich-Flauschi-Bauschi-Riesen-Daunenkissen. Was für eine coole Idee 🙂

Das „Problem“ mit dem fehlenden Kühlschrank lösten wir ganz schlicht mit meinen allmorgendlichen Gang zum Walgreens an der Ecke (459 Powell Street), wo ich eine kleine Tüte Milch für´s Müsli kaufte. Ich genoss es einfach morgens auf die Powell Street ins Getümmel zu treten, vorbei an der Warteschlange von „Sears Fine Food“ (um 10 Uhr morgens???) nebenan und rein in Walgreens, wo ich mehrmals die zwei seltsamen alten Zwillings-Omis einkaufen sah, die wir schon 2006 bei Macy´s um die Ecke fotografiert hatten… Unglaublich an was man sich alles erinnert, wenn man Spaß hat. Die Omis waren klein und waren meist in sehr teuren Klamotten oder Pelzen unterwegs. Mit krächzend-piepsiger Stimme bat eine der beiden eines Tages einen jungen Mann ihr doch bitte etwas aus dem Regal zu reichen, weil sie zu klein wäre :-)))

San Francisco: Loris Diner

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San Francisco: Loris Diner

Weiß jemand, wer die beiden sind oder hat sie auch gesehen? (glaubt uns, ihr wisst wen wir meinen wenn ihr sie seht 😎 )

Nachtrag von Katharina: Nach einer Internetrecherche und Eintrag bei Wikipedia handelte sich um die Zwillinge (Marian & Vivian Brown), die schon immer zusammen machten und sich identisch anzogen. Leider ist Vivian im Januar 2013 im Alter von 85 an Alzheimer verstorben 😦 Schade, wir sahen die beiden Ladies zum letzten Mal gemeinsam und schafften dennoch kein Foto zu machen.

Ach ja, um 10 Uhr war es noch zu früh für den Stamm-Bettler dieser Straßenecke am Walgreens. Ich glaube er fing erst gegen 11 Uhr an zu arbeiten 🙂 Wenn er da war, bekam er 50 Cent oder so.

Jedenfalls merkten wir sehr schnell, dass wir eine sehr gute Lage gewählt hatten, auch wenn es relativ weit zum Wharf war, aber mit der Zeit lernten wir auch die öffentlichen Verkehrsmittel etwas besser zu nutzen und mit noch mehr Zeit hätten wir sicher noch mehr Routine darin entwickelt die Wege auf diese Weise zu verkürzen.

Warum wir nun ohne spezielle Nachfrage in der obersten Etage mit den hohen Zimmern gelandet waren (alle anderen haben normale Deckenhöhe)? Vielleicht weil wir das Hotel für 2 Wochen in Anspruch nahmen und das eher die Ausnahme ist? Oder einfach nur Zufall? Keine Ahnung.

Zum Abend aßen wir in Lori´s Diner (500 Sutter Street), ebenfalls an der Ecke. Sehr kultig eingerichtet, mit einem halben Oldtimer, Jukeboxen, Flippern, Neon, dem klassisch schachbrettartig gefliestem Boden und roten Polsterbänken. Kultig, aber inzwischen wissen wir, dass diese „klassische“ Art Diner in den USA eben keine Seltenheit ist. Übrigens gibt es dieses Diner in San Francisco vier mal ! Die zwei, die wir besucht haben, waren beide völlig verschieden geschmückt. Ein abchecken der verschiedenen Locations könnte sich also lohnen 🙂

Nun spazierten wir noch einmal so um die Blocks, wie wir zur Garage fahren mussten und krochen dann unter die Bettdecke :o)

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