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Katharina & Joerg on tour

10. TAG: Spaziergang durch San Francisco – Cable Car Museum, Lombard Street bis Fisherman’s Wharf

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Erwähnten wir schon Cookies, Kaffee und Tee? :o)

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San Franciso: Cable Car in der Nähe unseres Hotels

Wir hoffen, dass Folgendes eher interessant als verrückt ist: Ich habe in Google-Maps die Spazierroute des heutigen Tages zusammengestellt. Im Text werde ich die Punkte erwähnen, die man in der Karte wiederfindet und sich sogar per Street View anschauen kann. →  Tour-Map

Ecke California / Taylor (Punkt C)

Auf unserem Weg zum Cablecar-Museum wollten wir mal andere Straßen als üblich laufen. So gelangten wir zum kleinen Huntington Park im Nob Hill mit der Grace Cathedral im Hintergrund – wieder eine der sehr schönen Punkte in San Francisco, an denen man pausieren kann.

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San Franciso: California / Taylor Street
Huntington Park und Grace Cathedral

Cablecar Museum – 1201 Mason Street (Ecke Washington / Mason) – (Punkt D)

Der Eintritt in das Cablecar-Museum ist frei! Zuerst wird einem auffallen, dass dies nicht nur ein Museum ist, sondern das Herz der draußen fahrenden Cablecars. Hier werden die Stahlseile der drei aktiven Fahrlinien mit starken Motoren über große Räder in Bewegung versetzt, an denen sich die Cars „anklemmen“ um in Bewegung zu kommen.

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San Francisco: links, Mason St. / Washington St. (um die Ecke von Cable Car Museum)

Noch einmal zur Erklärung: Die Cars fahren nicht selbst. Stahlkabel bewegen sich unter der Straße entlang. Wenn ein Cablecar nun losfahren will, muss der Gripman über einen Hebel mit einer Spannklaue das Stahlkabel „greifen“. Um zu bremsen, muss der zweite Mann (Conductor) ran und kann per Hebel zwei Bremsen auslösen… ebenso wie der Gripman mit reiner Muskelkraft.

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San Franciso: alte Fotos im Cable Car Museum

Sehr liebevoll und detailliert erklärt (und wieso trotz der Kabel sogar Kreuzungen möglich sind) ist das ganze hier bestens erklärt: Cable Cars auf de.wikipedia.org .

Doch hier werden die Cars nicht nur angetrieben, sondern auch repariert und gewartet. Man kann sogar hinunter in die Werkstatt blicken. Das eigentliche Museum erzählt mit alten Fotos und Dokumenten in Wort und Bild alles über Funktion und die bewegte Geschichte der Cablecars; auch Fotografien aus der Zeit des großen Erdbebens kann man hier sehen. Natürlich darf auch der kleine Shop nicht fehlen, in dem man sich passende Souvenirkleidung, Karten, Cablecar-Modelle und vieles mehr kaufen kann.

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San Franciso: Cable Car Museum
unten links ist die Bremse zu sehen, oben links die Glocke, rechts oben findet an eines der Motoren, der die Seile zieht

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San Franciso: die etwas engere Johnson Street mit Blick auf die Bay Bridge und Cable Car. Auf diesen Abschnitten kann man stressfrei die Cable Car fahren, denn hier sind kaum Touristen unterwegs.

 

Filbert St (Punkt F)

Wir folgten der Hyde St nach Norden und stellten fest, dass man auch hier an den Kreuzungen schöne Aussichten auf die Stadt in Richtung Coit Tower hat. Wir verweilten etwas in der Filbert St. (Punkt F), wo die Straße besonders steil abwärts geht. Hier blickt man wieder seitlich auf die „Saints Peter and Paul Church“. Und genau diese Perspektive erkannte ich kürzlich im Film „Das Streben nach Glück“ mit Will Smith und seinem Sohn Jaden – sie überqueren hier eindeutig die Filbert St, wenn auch etwas weiter unten 🙂

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San Franciso: Filbert Street und der Blick auf die Stadt und die Coit Tower

Lombard St (Punkt G + H)

Naja und wir konnten es nicht lassen: Wenn wir schon mal hier waren, mussten wir auch die Lombard noch einmal von oben und von unten fotografieren. Aber es lohnte sich, weil das Wetter diesmal einfach perfekt dafür war. Und ich hatte Spaß daran immer wieder mit der Kamera auf vorbeifahrende Cable Cars zu zielen, weil einem dann meistens die Leute zuwinkten :o) Hier herrscht zu jeder Tageszeit ein reges Treiben.

An diesem Punkt oberhalb der 5 Kurven der Lombard hat man den weltberühmten Ausblick auf Alcatraz. Mit Geduld und Spucke bekommt man nach großem Vorbild eine der Cablecars mit Alcatraz im Hintergrund auf´s Bild. (Punkt G) Etwas mehr habe ich mich über ein Foto gefreut, in dem gerade ein Police Car vor diesem Hintergrund die Hügelspitze erklommen hatte.

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San Franciso: Hyde Street mit Blick auf Alcatraz

Wenn man von hier aus mit der Cable Car weiter fahren möchte, braucht man sehr viel Geduld. Es ist eine sehr beliebte Fahrstrecke und die Fahrzeuge sind meistens voll, so dass man manchmal mehrere Anläufe braucht um mitfahren zu können. Wir haben aus Zeitgründen (bis auf ein paar Male) auf das Mitfahren mit der Cable Car verzichtet, und entweder den Bus oder Trolley-Bus genommen. Die meisten Strecken gingen wir zu Fuß.

Tipp: Man sollte sich den MUNI-Pass besorgen, es schon das Portemonnaie und man kann ggf. auf einen MUNI-Bus ausweichen. Eine einfache Fahrt mit der Cable Car kostet 6 $ pro Person.

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San Franciso: der kurvige Abschnitt der langen Lombard Street

Fay Park (Punkt I, 2366 Leavenworth St)

Unbedingt erwähnen möchten wir den klitzekleinen Fay Park, der eigentlich eher ein Garten ist; aber hier ist es richtig schön und gemütlich! Hier waren wir fast alleine gewesen. Er liegt ja unweit von der Lombard Street entfernt. Der Park wurde erst 2006 öffentlich gemacht und ist heute ein beliebter  Spot für Hochzeiten (kein Wunder bei der Kulisse mit dem hübschen Gazebo).

Wir bummelten weiter die Beach St entlang und pausierten im IHOP 😉 Punkt J

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San Franciso: Fay Park und links oben traumhafte Blumenwand, an der Lombard Street

Weiter bummeln am Wharf (Punkte K + L).

Unglaublich: Der Bettler, der hier schon vor 5 Jahren die Leute erschreckte, tat hier immer noch seinen Job. Allerdings erzählte uns jemand, dass das inzwischen wohl ein Franchise wäre, weil es gelegentlich jemand anders macht LOL.

In San Francisco hat man nach vielen Jahren echt das Gefühl, als ob man hier bereits gestern gewesen wäre, weil alles so ist, wie es war. So was ist in Las Vegas undenkbar, wie wir 2013 feststellen werden.

Am Straßenrand entdeckten wir einen ulkigen Mini VW-Bus! In den USA sieht man übrigens recht oft alte VW-Busse rumfahren, der hier war allerdings in einem top Zustand.

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San Franciso: am Fisherman’s Wharf‎

In einem der unzähligen Shops erstanden wir uns noch fehlende Licence Plates – Nummernschilder von Bundesstaaten, die wir bisher besucht haben 🙂 Dazu noch SFPD & SFFD Shirts und eine schöne SF-Tasse für unsere Sammlung. Bis wir zurück im Hotel waren schlug die Uhr schon 20 Uhr, wow 🙂

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