✈ Reisek☀ffer 💼

Katharina & Joerg on tour

[1. TAG] Vegas, so good to see you again ! … (?)

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Abreisetag? Routine 🙂 Um 06:50 ging es zu Hause los, und auch dieses Jahr gab es ein kleines Hindernis: Zum ersten Mal haben wir bei den Airparks Frankfurt einen Parkplatz gemietet. Das Navi zeigte uns mitten in einem Wohngebiet an, dass wir unser Ziel erreicht hätten. Oh Mann, ok, also parken und die Telefonnummer der Airparks raussuchen. Die Lösung lag darin statt Hausnummer 131 statt 133 einzuprogrammieren. Laut Airparks „wäre das manchmal so“. Tatsächlich waren wir etwa 1 km weit entfernt gewesen…

Nun gut, Ende gut, alles gut. Wir meldeten uns an, erhielten eine PIN und parkten unseren Wagen in einem zutrittsgesicherten Parkhaus. Der Shuttle brauchte daraufhin nur 10 Minuten bis zum Flughafen.

Den Check-in bei Condor hatten wir schon online von zu Hause aus erledigt. Das erwies sich als sehr praktisch, den wir brauchten nur noch zum luggage drop off unsere Koffer abgeben und schlenderten schon kurze Zeit später durch Gate C9. Ungewohnterweise dauerten die Sicherheitskontrollen dann so lange, dass wir danach nur noch 30 Min warten mussten bis wir in unsere 767-300 stiegen und um Punkt 12:00 Uhr den Boden unter den Füßen verloren 😉

Der Flug:

Zuallererst haben wir direkt mal die erste Mahlzeit verpennt, die wir aber auf Nachfrage nachgereicht bekamen. Dann habe ich zufällig mitbekommen, dass man sich in den kleinen Küchen bei den Stewards  die Getränke selbst holen muss. Sowohl auf dem Hin- als auch auf dem Rückflug gab es dort kleine Männergrüppchen, die sich bei einer Stehbierrunde prächtig unterhielten. In mir vermutete eine jüngere Runde den Teilnehmer irgendeiner Internetmedienmesse, die in den nächsten Tagen in Vegas stattfinden würde. Schade, die Jungs würden nur 2-3 Tage in Vegas verbringen und dann wieder abreisen. Welch unwürdige Art zum ersten Mal in die USA zu reisen 😉

Unser Flug-Minipannen-Karma hatte sich diesmal eine defekte Gangway für die Landung um Punkt 15:00 Uhr Ortszeit ausgedacht. Erstaunlicherweise konnten wir aber doch schon nach 10 Minuten aussteigen.

Die Immigration ging recht schnell. Nach insgesamt 1 Stunde waren wir schon bei der Alamo Mietstation. Wir hatten einen Midsize SUV gebucht, waren aber wegen der geplanten Renewal-Fotos auf ein schickes Upgrade aus.Flug Las Vegas

Der Mietwagen:

Ich stellte mich dumm und fragte, was passiert wenn mir auf der choice lane (die Parkplatzreihen mit den verschiedenen Mietwagenklassen) ein größerer Wagen gefiele. Auf diese Weise erhoffte ich mir irgendwie, dass sich das Gespräch in Richtung Upgrade-Angebot entwickeln würde, aber ich hatte das nicht nur irgendwie falsch angefangen, sondern auch noch den –sagen wir mal- Chef als Berater erwischt (er stauchte vorher mehr oder weniger diskret einen Kollegen zusammen).

Er meinte wir können vorher auf dem Parkplatz schauen gehen, und in dem Parkhaus sah ich einen weißen Ford Explorer, der mir gefiel, aber ich wollte Katharina noch nach ihrer Meinung fragen. Nun gut, schließlich berechnete er mir den vollen Upgradepreis und ich wollte mich schon damit abfinden diesmal kein Glück gehabt und mich dumm angestellt zu haben. Also erledigte ich die Formalitäten und Katharina und ich gingen ins Parkhaus zum Wagen. Wir räumten unsere Sachen in den Explorer bis ich an der Windschutzscheibe einen Aufkleber entdeckte, der mit einer Notiz aus Abkürzungen bis zum 11.04.datiert war (scheinbar war irgendwas mit dem Getriebe).

Ich fragte eine nahestehende Alamo-Mitarbeiterin und sie meinte „Oh, den Wagen können sie nur bis zum 11.4. fahren.“. Das wären nur 4 Tage gewesen; aber wir brauchten einen Wagen für 3 Wochen! Mist! Inzwischen hatte sich die Parkplatzreihe etwas gelichtet und auf den ersten Blick fiel kein Wagen mehr in die Kategorie „richtig schick, auch für Fotos“.

Ich fragte die Frau ob wir auch von den Wagen dort drüben auswählen können … dort stand zum Beispiel ein neuerer Murano. Das wäre witzig gewesen, denn der Murano hatte uns 2006 in den Flitterwochen super gefallen 🙂 Die Frau bejahte, doch wir zögerten irgendwie und machten lange Mienen und ich schielte auf die Reihe der Fullsize-SUVs und fragte wieder naiv, ob wir von denen auch einen nehmen können, „zum Beispiel den Weißen da“ (ich wusste sehr wohl, dass es ein Jeep Wrangler war). „Nun ja, ähm, ja, ich kann ihnen den als kostenloses Upgrade geben.“.

YES. Den fand Katharina schon immer toll :-)))

Schneller als die Frau gucken konnte hatten wir den Jeep in Beschlag genommen :-))) So hatten wir ein um zwei Klassen besseres Auto (Fullsize SUV) für den Tarif eines Standart SUV bekommen. Ich denke, dass unser Zögern und unsere enttäuschten Mienen einen guten Teil dazu beigetragen hatten. 😀

Ein allgemeiner Tipp ist auch, sich einen Wagen zu blocken bevor man die Formalitäten abwickelt (die Schlüssel stecken immer). Man räumt einfach schon die Koffer ein und einer geht dann ins Büro.

Egal wie: Es ist immer wieder auch eine Portion Glück vonnöten wenn man auf ein besonderes Auto oder kostenloses Upgrade wert legt; oder um schlechte Verhandlungstaktik auszugleichen 😉

Das Hotel:

Auf ins Hotel ! Wir hatten das The Orleans gebucht; das Buffet im French Garden sollte hier riesig und preisgünstig sein. Ebenso riesig war der Parkplatz… etwas orientierungslos betraten wir das Hotel durch den Seiteneingang und irrten durch das Casino zum front desk.

Wir bekamen Zimmer 1333 zugewiesen und es hatte leider nicht, wie gewünscht, den Ausblick Richtung Strip – also dem Las Vegas Boulevard mit seinen prächtigen Hotels. Am nächsten Tag würde aber ein solches Zimmer frei werden und die Dame wollte es für uns blocken, so dass wir dann umziehen könnten 🙂 – klasse!

Erster Einkauf:

Nachdem wir erst einmal in den falschen Fahrstuhl gestiegen waren (nicht alle fahren in alle Etagen) und ich Katharina mit dem Gepäck kurz zurückließ um den richtigen Weg zu scouten, betraten wir unser schönes großes Zimmer. Wir warfen direkt unsere Koffer auf das Zweitbett und begannen uns zu orientieren. Dazu gehörte auch die Frage nach dem nächsten Supermarket. Zur Auswahl gab es einen Walgreens (Ecke Decatur / Tropicana) und einen Smith, die wir auch beide direkt ansteuerten um uns mit einer Palette Wasser und gesunden Snacks zu gutem Preis (Äpfel, Bananen, Wraps, Sushi) grundzuversorgen. Einer unserer Nebenmissionen war nämlich herauszufinden, wie schwer es wirklich ist, sich in den USA gesund zu ernähren. Schnelle Antwort: kein Problem. Eigentlich kein Wunder, denn die Auswahl an Lebensmitteln ist in den USA schon immer mit allem viel größer gewesen als bei uns. Zudem gab es Health Food in den USA schon als bei uns noch keiner das Wort Bio kannte. Also wenn man sich hier schlecht ernährt ist es nicht die Schuld mangelnden Angebots.

Zu unserem Basiseinkauf gehörte natürlich auch eine Flasche Fensterreiniger und Küchenrollen für´s Auto, denn wir wollten ja durch möglichst saubere Scheiben fotografieren.

Um 21 Uhr waren wir zurück im Hotel und schauten müde den Hotelsender, der in Werbung eingebettet noch einige Orientierung bot. Oh, 18 Kinos, wow und eine eigene Konzerthalle, ja ne is´ klar, dazu zig Restaurants 🙂

Ach ja, besonders faszinierend fand ich die Kreuzung an den Fahrstühlen in unserem Hotelflur: Sehr lange Gänge in 3 Richtungen. Wehe man vergisst hier etwas und muss nochmal zurück. Aus dem Parkhaus schnell mal zurück ins Zimmer die Sonnenbrille holen ist hier nicht drin 🙂

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