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Katharina & Joerg on tour


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29. TAG: Richmond/Vancouver – Autoeinbruch und Abflug

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Kurz vor 11 haben wir ausgecheckt und sind mit den Koffern zum Auto gegangen. Ich lud das Gepäck in den Kofferraum und Katharina meinte plötzlich: Bei uns ist eingebrochen worden! Die Seitenscheibe war kaputt! Es fehlte nichts, weil wir nichts im Auto gelassen hatten. Nur den Saugnapf vom Navi hatten wir an der Scheibe gelassen … und der war auch noch da. Welcher Depp bricht in ein Auto ein, wenn man von außen gut sehen kann, dass da nichts drin ist? Bestimmt dieselben Idioten, die Müll in eine heiße Quelle im Yellowston NP schmeißen.

Was nun? Ich ging also zum Frontdesk des Hotels und erzählte was passiert war. Die haben dann für mich die Police angewählt und ich habe den Vorfall gemeldet. Nachdem ich 1-2mal weiter verbunden wurde gab man mir eine Police-Filenumber (ein Aktenzeichen sozusagen). Die sollte ich dem Hotelmanager geben, damit er zurückrufen könnte FALLS auf der Überwachungskamera des Hotels etwas zu sehen wäre. DAS WARS für uns!

Vancouver Abflug

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Ich habe den Wagen dann hinters Hotel gefahren, wo der Hausmeister die Scherben aus dem Auto gesaugt hat.

In der Zeit habe ich vom Frontdesk aus den Mietwagenverleih angerufen, die ALAMO Roadside-Assistance (die man eigentlich bei Pannen anruft). Dort gab man mir ebenfalls eine Filenumber. Fertig.

Dann ging ich noch einmal zum Frontdesk und fragte ob wir unsere Koffer irgendwo unterstellen dürften, weil wir das offene Auto mit allen Sachen nicht mit zu IHOP nehmen konnten. Auch hierbei half man uns und wir konnten um die Ecke bei Denny´s essen fahren (der war näher) :-))

Zurück zum Hotel, Koffer einladen und dann sind wir mit „offenem“ Fenster, die zum Glück nur kurze Strecke (5 km) zum Mietwagenterminal am Flughafen gefahren. Der Mann, der einem den Wagen abnimmt hat den Schaden aufgenommen, ihn mit Kreide auf die Seitenscheibe vermerkt. Das ganze wollte ich dann nochmal dem Angestellten am Desk erklären und wurschtelte gerade den Zettel mit der Police-filenumber heraus als der Mann sagte: „It´s all in the computer.“. Ja wow!

Um 13:05 Uhr hatten wir unseren Wagen abgegeben und die ganze Geschichte war für uns sehr unkompliziert und vor allem sehr unbürokratisch!

28 Tage, 6.130 gefahrene Kilometer, die Tanknadel knapp über rot. Schon 10 Minuten später standen wir an den beiden Schaltern von AirBerlin im sehr schönen und gut ausgeschilderten Flughafen von Vancouver.

Und mal ehrlich, wer will wissen was jetzt noch passierte? – Wir nicht 😉


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28. TAG: Bye bye Seattle und auf nach Richmond!

Noch vor 10 Uhr verließen wir unser Hotel in Seattle, kehrten beim letzten IHOP vor der Grenze (in Bellingham) ein und frühstückten dort 🙂

An der Grenze zur Kanada ging es recht schnell: Wir hatten nur etwa 5 Autos vor uns, mussten unsere Papiere zeigen, das grüne Visum abgeben, 2-3 Fragen beantworten und nach etwa 10 Minuten war´s das.

70 km später waren wir wieder in Vancouver und checkten in der Travelodge in Richmond ein.

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Dieses Zimmer war zum Abschluss unserer Reise eher bescheiden, aber es lag in direkter Nähe zum Flughafen (denn der liegt nicht in Vancouver, sondern im nächsten Ort südlich davon, eben in Richmond). Wir haben alle unsere Sachen ins Zimmer gebracht und sind dann direkt wieder los und sind noch einmal nach Vancouver rein und durch Gastown gebummelt.

Hier hat sich Katharina eine Elchkopfmütze und Elchhandschuhe gekauft … sie hatte es so bereut sie nicht schon anfangs gekauft zu haben. Dann hätte sie die zum Beispiel am ersten kalten Tag im Yellowstone NP anziehen können 😉

Danach vertrieben wir uns noch etwas die Zeit im Richmond Supercenter – einem großen Laden, der heute alles ohne tax – also mit um die Steuer reduzierte Preisen – verkaufte. Mh, wir merkten dass während in Deutschland fast jedes Gerät für 230 und 110 Volt geeignet ist, man hier nur Geräte mit 110 Volt verkauft. Schade. Naja immerhin haben wir uns hier noch etwas mit Mikrowellenpopcorn für zu Hause eingedeckt 🙂

Zurück im Hotel mussten wir nun mit Hilfe unserer Fischwaage dafür sorgen, dass kein Koffer zu schwer war und packten entsprechend um. Morgen geht es wieder zurück nach Hause.

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8. Tag: Von Kamloops nach Jasper Nationalpark (Alberta)

Von Kamloops nach Jasper Nationalpark

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Von Kamloops nach Jasper Nationalpark

Katharina: Der Morgen in Kamloops begann regnerisch. Es war nicht weiter tragisch, da uns heute ein purer Reisetag erwartete. Wir packten unser Zeug ins Auto und frühstückten beim Dennys. Dabei wurden wir von den Gästen am Nachbarstich angequatscht, sie wollten wissen, woher wir sind und wohin wir reisen. Der übliche Smalltalk halt, aber total nett.  

Auf unserer nächsten Etappe nach Jasper fiel uns auf, dass auf vielen Grundstücken alte Autowracks herumstehen, darunter sogar Schulbusse. Wir können nur vermuten, dass die eventuell als Stauraum genutzt werden, da man hier für gewöhnlich die Häuser ohne Keller baut. Oft dient hier die Garage als Keller, die teilweise größer als das Haus ist. Der hohe Anteil an alten Autos, die teilweise mit Zeug beladen waren, ließen uns deshalb solchen Zweck erahnen.

Wir passierten große Holzverarbeitungsstätten mit Unmengen an gelagertem Holz und bergeweise zum Verkauf angebotenen Rindenmulch. Nun fuhren wir auch an den ersten Waldbrandgebieten vorbei, wobei wir uns dabei erst nicht sicher waren.

UND Katharina hat heute ihren ersten Bären am Straßenrand gesehen, aber zu dem Zeitpunkt waren wir auf dem Highway und da wollte ich nicht anhalten. Später wurde ich auf einer anderen Straße von Katharina mit vorgehaltenem Keks dazu gezwungen umzudrehen, weil sie am Waldrand Elche gesehen hatte, die hatten sich bis dahin jedoch verkrümelt 🙂 Stattdessen sahen wir Rehe, die man hier Elks (Wapiti) nennt.

Die Sonne hat sich heute kaum blicken lassen, aber es blieb größtenteils trocken. Wir kamen gut in Jasper an und fanden auch sofort unsere Unterkunft für die folgenden 4 Tage.

Sawridge Hotel Jasper Nationalpark

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Sawridge Hotel Jasper Nationalpark

Von unserem „Sawridge Hotel“ spazierten wir abends noch die Hauptstraße entlang um uns zu orientieren. Parallel dazu verliefen Gleise auf denen bei unserer Ankunft gerade ein Trans-Canada-Zug am Ort vorbei fuhr. Das sah mit der Bergkulisse im Hintergrund besonders kanadamäßig aus 😉 Ganz schön schattig war´s und der Wind pfiff uns um die Ohren!

Katharina: Der Jasper Nationalpark liegt in Alberta un ist der größte Naturpark in den Rocky Mountains (10.878 qm). Am Abend haben wir festgestellt, dass wir uns nun in einer anderen kanadischen Zeitzone befinden (+8 anstatt vorher +9). In Kamloops bei Regen los, danach trocken, aber bedeckt.

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