✈ Reisek☀ffer 💼

Katharina & Joerg on tour


Hinterlasse einen Kommentar

22. TAG: Ft. Lauderdale, Miami: Auf Umwegen zur Abreise

Heute wollten wir zum Abschluss noch einmal einen Sonnenaufgang sehen und stellten schon für 06:00 Uhr den Wecker. Um 06:45 Uhr war es dann am Strand schon wieder schön warm und windig. Jogger liefen die 1A1 entlang und in den Zelten der Obdachlosen am Strand sah man erste Bewegungen.

Miami Beach Sonnenaufgang

(klicke auf das Bild um zu vergrößern)
Sonnenaufgang an der Pazifikküste in Fort Lauderdale

Zurück im Hotel dösten wir noch eine Stunde bis 09:15 Uhr, gaben dann die ganzen Postkarten am Frontdesk ab, checkten aus und machten uns auf den Weg nach Miami.

Über den East Las Olas Blvd, der ähnlich wie die „Calle Ocho“ [Källi Ocho] in Miami durch das Zentrum des kubanischen Viertels führen sollte, verließen wir die Stadt. Kaum verwunderlich wahrscheinlich, dass wir einen IHOP (in Hollywood, ja in Florida gibt es auch ein Hollywood) zum Frühstück ansteuerten ? *grins*

Hollywood in Florida

Hollywood in Florida

Hier bediente uns Rachelle, nicht gut gelaunt aber bemüht freundlich 🙂 Da wir hier in einer etwas schlechteren Gegend waren stellten wir die Theorie auf, dass man den Wohlstand eines Viertels an dem Anteil der SUVs erkennen kann. In schlechteren Vierteln sah man nämlich weit mehr normale PKWs und eher sehr wenig SUVs.

Im Walmart in Miami North Beach kauften wir noch etwas Xmas-Deko (2 Weihnachtsstiefel für unseren Kamin), Cups und Teaspoon-Messlöffel für die Umsetzung amerikanischer Rezepte und einen schwarzen Ipod Classic 120 GB für 265 $ – im Auftrag meines Cousings 🙂

Wir hatten noch genug Zeit und entschieden uns den Urlaub zu beenden wie er angefangen hatte:  Mit einer Fahrt vorbei an unserem ersten Hotel und durch den Ocean Drive !

(klicke auf das Bild um zu vergrößern)
Miami Beach

Wir machten uns von Miami Beach Richtung Miami und dem Flughafen. Unterwegs erwartete uns ein Stau:

Der weitere Weg zum Flughafen erwies sich als voller Hindernisse: Eine wichtige SR (State Road) war einfach gesperrt und ich hielt mich erst mal grob Richtung Westen bis mir das Navi eine gute Alternative anbot, die über Hauptstraßen führte. Inzwischen glaube ich nicht mehr recht daran, dass man gewisse Gegenden grundsätzlich meiden sollte. Ich denke zumindest tagsüber kann man sich auf allen Hauptstraßen ohne Probleme per Auto bewegen. Und wenn man die Hosen voll haben sollte nur weil ein armer Kerl an der Ampel um ein bisschen Wechselgeld bittet dann kann man ja Gas geben und diversen Geschichten zufolge auch mal bei Rot die Ampel überfahren.

Miami Strassen

(klicke auf das Bild um zu vergrößern)
Ärmere Gegend in Miami

Wie gesagt, versuchten wir über Hauptstraßen einen Weg zum Flughafen zu finden, aber etwas später standen wir kurz vorm Ziel wieder vor einer gesperrten Brücke :-/ Ich steuerte einen Supermarket an, aber da saßen nun wirklich 3 wenig vertrauenerweckende Typen davor und ich zog vor ihrer Nase eine Schleife.

Ein paar Meter weiter sah ich die Einfahrt zu einem Police Office. Cool! Wir fuhren rein und ich sprach durch das geöffnete Beifahrerfenster die „Ma´am Officer“ an und fragte nach dem Weg zum Airport. Sie wusste selbst nichts von den Sperrungen und nannte uns eine weitere Alternative, blieb dabei aber bestimmend ernst und nannte uns zum beschriebenen Weg auch gleich die passende Geschwindigkeitsbegrenzung *löl*.

Ma´am Officer hatte recht … plötzlich und komischerweise irgendwie unvorbereitet standen wir super planmäßig um 14:00 Uhr bei Alamo auf dem Platz und ich musste die Schlüssel in unserem treuen 4Runner *vroom vroom* stecken lassen und die Koffer ausräumen. 😦

Gefahrene Strecke und Verbrauch

Ich zeigte einem Mitarbeiter zwar unseren Steinschlag und er fuhr mit dem Finger durch die Delle, aber dann winkte er ab. Mit einem Blick auf den Zettel, den der Mann uns gab, stellten wir fest, dass wir 1.710 Meilen = 2.752 km gefahren waren. *hups*. Das ganze übrigens bei einem Verbrauch von 20-24 mpg (miles per gallon) = 35,4 km pro 3,79 Liter = 10,71 Liter/100 km. Nicht schlecht für unseren Toyota 4Runner SR5 mit seinem 249 PS-starken 6 Zylindermotor mit 4 Liter Hubraum und 2 t Gewicht :-)) . Wobei man lustigerweise in der Stadt weniger verbraucht (24 mpg) als auf der Autobahn (20 mpg), weil man dort nur etwa 70-90 km/h fahren darf.

Im Office holte ich mir die Bestätigung, dass damit schon alles erledigt war und wir stiegen in den nächsten Shuttle zum Flughafen. Um 14:15 Uhr waren wir da, um 14:45 Uhr eingecheckt und um 15:45 Uhr durch den Security Check. Letzterer war für viele wegen einer sich unmöglich aufspielenden Beamtin eine Tortur:  selbst zwei ihre Kollegen schüttelten zu unserer Bestätigung über sie den Kopf. Wir kamen aber problemlos durch, spazierten durch die Shops und genehmigten uns bei Nathan´s je eine Portion Chili bzw. Chili Cheese Fries (Pommes).

Nachdem wir im ganzen Urlaub vergeblich nach einer schönen Miami-Tasse (für unsere Urlaubs-Tassensammlung) Ausschau gehalten haben, wurden wir hier für 12 $ überraschenderweise doch noch fündig !

Unser Start hatte sich laut Lufthansa-Website schon von ursprünglich 17:55  auf 18:20 Uhr verzögert, und nun wurde er laut Anzeigetafeln noch einmal auf 18:40 Uhr verlegt. Um 18:25 Uhr begann das Boarding. Der Start in Miami war super!!! Die verspiegelten Wolkenkratzer funkelten, die Luft und somit die Sicht waren klar. Wir konnten auch sehr gut die Bahamas Inseln von oben bewundern. Leider lagen unsere Kameras beim Start in den Fächern und wir konnten nicht mehr dran, sonst gäbe es tolle Bilder von unserem Start.  😦

Wir schliefen fast den ganzen Rückflug, was uns spätere Probleme mit einem Jetlag weitgehend ersparte 🙂

[Copyright by Katharina & Jörg]

Link-Tipps:


Ein Kommentar

21. TAG: Orlando: Die Disney-Stadt: Celebration & Ft. Lauderdale

Um 09:00 Uhr standen wir auf, packten und checkten aus. In einem Supermarkt kaufte ich noch schnell 16 Briefmarken (zu je 1,49 für 1$-Briefmarken … 49% tax ??) bevor wir wieder mal bei unserem Stamm-IHOP frühstückten. Ich spekulierte spaßig, ob IHOP bayrisch ist und soviel heißt wie „i hop Hunger“. Unsere supernette Bedienung heute hieß Tene [Teni] und wir erfuhren in einem kurzen Smalltalk, dass sie vor 8 Monaten aus New Jersey hierhergekommen war und dies ihr einziger Job sei, sie aber trotzdem über die Runden käme und auch hier in Florida bleiben wolle. Sie nannte uns Sweetheart und Honey :-), was aber zum allgemeinen Umgangston gehört und keine Liebeserklärung ist. Hier schrieb Katharina noch ihre letzten Post-Karten.

(klicke auf das Bild um zu vergrößern)
Frühstück bei IHOP und die Abreise aus Orlando

Celebration

Gegen 12:00 Uhr fuhren wir ein paar Runden durch den Ort Celebration. Dieser liegt direkt bei Orlando und verkörpert die klassisch-amerikanische Idealstadt. Wer hier wohnen will muss sich einer langen Liste von Einschränkungen unterwerfen damit die Stadt auch dieses Ideal weiterhin erfüllt. Von der Farbe der Gardinen über Grillverbot bis hin zur Rasenhöhe ist hier alles streng geregelt. Hier fanden wir auch eine Wisteria Lane, die dürfte Kennern der Serie „Desperate Housewives“ ein Begriff sein … auch wenn die TV-Straße eigentlich in den Universal Studios aufgebaut ist, so könnte die Serie genauso in einer der „perfekten“ Straßen von Celebration gedreht werden. Celebration diente jedoch als Drehort zum Film „The Truman Show“ .

(klicke auf das Bild um zu vergrößern)
Celebration – die Walt Disney Stadt

(klicke auf das Bild um zu vergrößern)
Celebration – die Walt Disney Stadt

Um Punkt 12 Uhr ertönte nun per Glockenspiel „Gloria in excelsis deo“ und wir beschlossen weiter zu fahren. Katharina nutzte die Fahrtzeit um an unserem Reisetagebuch zu tippen.

Reisebuchtippen zwischendurch

Wir fuhren weiter nach Fort Lauderdale, hielten aber auf dem Weg noch in einem weiteren Bealls und Katharina kaufte sich hier noch ein Top.

In Fort Lauderdale war es zwar mit 25°C angenehm warm aber auch recht stürmisch. Unser Hotel „Tropi Rock Resort“ lag nur 2 kleine Blocks vom Pazifikstrand entfernt und war typisch Latino würde ich sagen. Witzig war der Aufzug, bei dem man – wie aus alten Filmen bekannt – erst mal ein Metallgitter zur Seite schieben musste um einzusteigen. Katharina hätte gerne auf die Fahrt in diesem Klapperstuhl verzichtet :-))) Das Zimmer war etwas seltsam … unser Fenster zeigte auf den Gang und direkt nebenan waren ein paar Mädels und Jungs deren Unterhaltungen und Gelächter so gut wie durch eine Pappwand zu hören waren. Das Hotel war aber nur für eine Nacht und deshalb auch völlig OK. Dünne Wände sind in den USA sowieso so gut wie überall.

Kommentar Stand: 07/2012: Die Seite des Hotels www.tropirock.com ist nicht mehr vorhanden. Vermutlich wurde das Hotel geschlossen oder verkauft und taucht demnächst unter einem neuen Namen wieder auf 😉 Für aktuelle Infos von unseren Lesern via Kommentar wären wir dankbar.

Zum Glück fanden wir auch hier in der näheren Umgebung einen IHOP ;-))) und aßen dort zu Abend. Dort sagte man uns, dass wir morgen wegen dem starken Verkehr für die Fahrt zum Flughafen am besten eine Stunde einrechnen sollten. Auf dem Rückweg kauften wir in einem 7eleven-Shop noch ein paar Getränke und schauten dann im Hotel Scrubs (passenderweise die Folge mit einem deutschen Patienten 🙂 ) und ich schrieb meine letzten Karten zu Ende.

[© Copyright by Katharina & Jörg]

Link-Tipps:


Hinterlasse einen Kommentar

20. TAG: Orlando – Disney’s Magic Kingdom

Heute haben wir auf dem Zimmer Haferflocken (Oatmeal) und Reese´s Pops gefrühstückt. Dann brachen wir sofort zum Magic Kingdom auf: Das ist der berühmte Park, der allen bekannten Disney-Figuren gewidmet ist.

Praktisch endet eine Autobahn an den Parkplatzkassen des Parks. 12$ kostet die Unabhängigkeit von Shuttles, aber das zahlten wir aufgrund unserer Erfahrungen gerne. Wir wurden in die Reihe „Minnie 42“ eingewiesen und bestiegen kurz danach eine Tram, die uns zum Bahnhof der Monorail brachte. Von hier fuhren wir mit der Monorail erst zum eigentlichen Parkeingang. Respekt an Walt Disney, wie die es schaffen diese Besuchermassen praktisch ohne große Wartezeiten abzufertigen!  Der Parkeintritt betrug auch hier 75$, wir zahlten und es öffnete sich die magische Welt 🙂

Schon den Besuchern sieht man an wo man ist: Viele kleine Mädchen sind perfekt als Prinzessin gekleidet, inklusive Schuhe und Krönchen. Aber auch viele Erwachsene tragen Goofy-Schlappohren , Minnie-/Micky-Mausohren und passende T-Shirts oder Zauberhüte.Auch in diesem Park steht ein unübersehbar großer Weihnachtsbaum. Direkt in der Nähe des Eingangs an der Cityhall spielte eine kleine Blaskapelle typische Disneymusik.

Dann geht man durch die Main Street, eine nostalgische gestaltete Straße die direkt zu dem berühmten Zauberschloss führt, welches jeder aus dem Vorspann von Disney-Filmen kennt ! Davor kommt man an einen kleinen Kreisel in dessen Mitte die Statue von Walt Disney steht und an seiner Hand hat er Micky – ein schönes Gedenken an den Gründer.

(klicke auf das Bild um zu vergrößern)
Disney’s Magic Kingdom

Wir kamen gerade rechtzeitig um zu sehen wie auf der Bühne vor dem Schloss eine kleine Geschichte aufgeführt wurde … von Micky, Minnie, Donald, Goofy, Schneewittchen, Cinderella, Belle und vielen anderen Disneyfiguren. Natürlich konnte auch die zwischendurch auftauchende böse Hexe das Happy End und die Erkenntnis „Every dream come true“ nicht verhindern 😉

(klicke auf das Bild um zu vergrößern)
Disney’s Magic Kingdom

Der Park besteht aus 7 verschiedenen Bereichen (Map) und wir steuerten zuerst Fantasyland an.

Hier entschieden wir uns spontan für den Ride „it´s a small world“, eine Musicalreise in einem Boot durch viele Länder der Erde. Totaler Vollkitsch … 😉

Zusammen mit den Eindrücken die wir auf dem Weg durch den Park hierhin gewonnen hatten soll eins klar sein:  Magic Kingdom ist durch und durch für (Klein-) Kinder gedacht. Für sie ist es sicher ein Paradies, aber als Erwachsener sollte man sich auf keine anspruchsvolle Unterhaltung einstellen, es sei denn man steht vollen Herzens auf Kitsch, einfachsten Klamauk und passender Musik.

Sicherlich ist für alle anderen das stärkste Argument für einen Besuch hier die große Bekanntheit und „Das muss man wenigstens mal gesehen haben.“. Und es stimmt wohl: Auch wenn ich erst nicht begeistert war, so würde ich doch denken ich hätte etwas verpasst wenn wir nicht dort gewesen wären. Die Liebe und die Details allein, welche in diesem Park stecken sind erstaunlich, denn auch hier gilt: Was die Amis (zumindest im Showbereich) machen, das machen sie richtig.

(klicke auf das Bild um zu vergrößern)
Disney’s Magic Kingdom – die Fahrt mit dem Schaufeldampfer und die von dort aus gesichteten Attraktionen

Direkt danach sind wir rübergegangen zu „Mickey´s PhilharMagic“, ein einfacher 3D-Film mit ein paar Luft- und Sitzwackeleffekten … so was kannten wir ja nun von der Art her schon. Die anschließende Fahrt mit dem Liberty Square River Boat, einem Schaufelraddampfer, war zwar sehr entspannend, aber nachdem wir über ein paar Souvenirshop-Besuche fast die „Dreams come true“-Parade vergessen hätten, mussten wir uns beeilen um noch einen guten Standplatz zu ergattern. Die Parade kann man sich wie einen Karnevalsumzug vorstellen, der durch den halben Park verläuft. Statt betrunkener Rheinländer im Freigang sind hier jedoch Disney-Figuren die Stars, die von ihren liebevoll geschmückten Wägen herunter winken.

Als sich die Masse wieder etwas aufgelöst hatte, musste sich Katharina direkt Minnie-Maus-Ohren mit einem Schleifchen kaufen und natürlich direkt anziehen 🙂

(klicke auf das Bild um zu vergrößern)
Disney’s Magic Kingdom – die „Dreams come true“ Parade

(klicke auf das Bild um zu vergrößern)
Disney’s Magic Kingdom – die „Dreams come true“ Parade

(klicke auf das Bild um zu vergrößern)
Disney’s Magic Kingdom

Ich schlug vor in einen anderen Bereich des Parks zu wechseln, weil ich mir von dem Namen „Tomorrowland“ vielleicht etwas weniger Kitsch versprach. Dort kamen wir gerade rechtzeitig zu „Stitch´s Escape“, aber die Alienstory in einer weiteren „4D“-Rüttelsitz-Show hat uns nicht sehr begeistert. Nach einem kleinen Eis fuhren wir eine entspannende Parkrunde mit der „Tomorrowland Transit Authority“-Monorail.

Direkt danach begann die Vorstellung im „Monsters, Inc. Laugh Floor“ (Monster AG). Hier gab es eine witzige Standup-Comedy Show bei der die Zuschauer von dem Leinwand-Alien Wazowski mit eingebunden wurden. Das muss hier genauso funktionieren wie bei Epcot die Schildkröte Crush (siehe 16.Tag).

Nun würde es bald dunkel werden und wir hatten noch kein Foto mit einer lebensgroßen Disneyfigur … also machten wir uns auf den Weg und klapperten vergeblich die dafür auf der Park-Map eingezeichneten Punkte ab – es war wohl schon zu spät. Zu dumm, aber nachmittags hätte man gut eine halbe Stunde für so ein Foto anstehen müssen … und darauf hatten wir nicht so die Lust.

Na dann besorgten wir uns wenigstens schöne Disney-Tasse, die wir vorher in einem Shop entdeckt hatten … aber bis wir den Laden erst mal wieder gefunden hatten dauerte es eine Weile … :-))

Bevor nun um 19:00 Uhr die Spectromagic Show anfangen sollte, mussten wir uns wieder einen guten Standplatz sichern, und damit sollte man schon 45 Minuten vorher beginnen! Wir stellten uns direkt vor dem Schloss am Kreisel des Walt-Disney-Denkmals auf, mit Blick auf die Straße nach Westen. Hier würde der Spectromagic-Zug dieselbe Strecke nehmen wie die Parade am Nachmittag.

Zum Glück hatten wir uns hierhin gestellt, denn zuvor, um 18:30 Uhr gab es eine kleine Show. Ein paar Disney-Figuren kamen auf die Schlossbühne und rätselten wie man denn wohl das Schloss noch schöner und feierlicher schmücken könnte. Sie wollten Cinderella fragen und riefen sie auf den Balkon. Doch Cinderella wollte dass sich die Kinder im Publikum mit geschlossenen Augen das fertig geschmückte Schloss vorstellen sollten und … voilà, erstrahlte nach und nach die gesamte Festbeleuchtung die wie funkelnde Eiskristalle auf den Dächern aussah. Diese Beleuchtung kann man nur in der Vorweihnachtszeit allerdings genießen.

Erst jetzt begann die Parade, die sich als viel länger und schöner als die erste herausstellte. Alle Wagen und Kostüme waren mit kleinen Lampen besetzt und sahen zusammen mit dem beleuchteten Schloss im Hintergrund noch cooler aus.

(klicke auf das Bild um zu vergrößern)
Disney’s Magic Kingdom – Spectromagic 

Nun kam Bewegung in die Menge und man musste aufpassen nicht einfach die Mainstreet herunter Richtung Ausgang getrieben zu werden. Wir schwammen durch die Menge auf einen rettenden Bordstein und von hier aus wollten wir das um 20:00 Uhr beginnendes Feuerwerk beobachten. Und das war im wahrsten Sinne des Wortes der Knaller … unbeschreiblich vor dem passend wechselhaft beleuchteten Schloss.

(klicke auf das Bild um zu vergrößern)
Disney’s Magic Kingdom

20 Minuten später machten auch wir uns auf den Weg zurück Richtung Monorail. Und wieder ging dies trotz großer Menschenmassen erstaunlich schnell und ohne Drängeln.

Mein persönliches Fazit ist schwierig: Spectromagic und das Feuerwerk waren toll, alles andere war aber einfach nichts für mich. Ich würde zwar immer noch gerne mal ein Micky-Maus-Taschenbuch lesen, aber den Park würde ich mir sicherlich nicht noch einmal anschauen. Und 75$ ausgeben nur um ein zugegebenermaßen schönes Feuerwerk vor ebenso schöner Kulisse zu sehen? Mh, eher nicht.

Kommentar von Katharina:
Ich wollte den Park hauptsächlich wegen den Paraden und wegen des Feuerwerks besuchen, die Rides waren komplett nebensächlich. Wir beide sind keine großen Fans von Achterbahnfahrten. Die Kinder sind eindeutig die Zielgruppe dieses Parks. Magic Kingdom ist jedoch der typische World Disney Park und gehörte für mich zu Orlando dazu, ich müsste den Park jetzt kein zweites Mal besuchen, nicht zum Preis von 75$. 😉 Für Urlauber mit den Kindern ist das eine tolle Sache und für die Kinder sicherlich ein großes Erlebnis.

Auf dem Rückweg ins Hotel gönnten wir uns mal wieder ein Abendessen im IHOP: Katharina probierte diesmal zusammengeklappte Crèpes, gefüllt mit Nutella und Bananen und darauf Erdbeeren. Ach ja, und wir schauten uns noch in einem der unzähligen Gift-Shops um, kauften aber weiter nichts. Gegen 23:00 Uhr waren wir im Hotel: Katharina schrieb noch ein paar Postkarten und schaute nebenbei „Sex and the city“. Ich war schon in Murmeltierland …

[Copyright by Katharina & Jörg]

Link-Tipps: