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Katharina & Joerg on tour


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20. Tag: Von Key Largo nach Miami und der Abschied von Florida

Key Largo:  Zimmer im Marina Del Mar

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Key Largo: Unser Zimmer im Marina Del Mar

Wir frühstückten gemütlich auf der Hotelterrasse mit einem netten Blick auf den Hafen. Im Zimmer schauten wir uns im Fernsehen die Landung der Atlantis an.  Vor 11 Tagen hatten wir das Glück beim ihrem Start live dabei zu sein.

Beim auschecken unterhielt ich mich mit der Hotelangestellten an der Rezeption über das wahre Berufsleben in Amerika.  Sie meinte, dass sie von ihrem Job gut leben kann und keine Nebenjobs braucht um ihren Lebensunterhalt zu finanzieren (in Deutschland wird oft gesagt, dass fast jeder Amerikaner mehrere Jobs gleichzeitig hat). Für ein durchschnittliches, amerikanisches Leben würde es reichen. Nach dem netten Gespräch checkten wir aus und verstauten unser Urlaub-Hab & Gut im Auto und machten uns auf den Weg nach Miami.

Die Fahrt von Key Largo nach Miami

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Die Fahrt von Key Largo nach Miami

Gegen Mittag waren wir bei strahlendem Sonnenschein in Miami Beach angekommen – Katharina war einen guten Teil der Strecke gefahren, aber bevor wir wieder den eher etwas stressigen Miami-Verkehr zu spüren bekamen, wechselten wir wieder. Nun cruisten wir schon fast wehmütig den Ocean Drive ein paarmal auf und ab bis wir genug hatten und einen günstigen Parkplatz ergatterten. Den fanden wir am südlichen Ende des Lummus Park in der 5th Street, da wurde glücklicherweise eine Parktasche frei!

Unser Abschiedsessen wollten wir im TGI am Ocean Drive „feiern“. Wir setzten uns an einen Tisch direkt auf dem Boardwalk und genossen den Verkehr und die Menschen. Hier vergeht nicht viel Zeit bis an einem ein Lamborghini, Ferrari, Rolls Royce oder andere seltene Autos oder Motorräder vorbeifahren. Selbst wenn man sich diese um die Ecke nur geliehen hat muss man sich das auch erst einmal leisten können:  www.eliteluxuryservices.com

Miami Beach Florida  Miami Beach

→ [Fotos per Klick vergrößern – Miami Beach – der Ocean Drive ]

Miami Ocean Beach

Miami Ocean Beach

Miami Airport

Ab 15 Uhr ging dann alles ganz schnell, wie mir die Uhrzeit-Daten unserer Fotos verraten: Plötzlich ist der 3wöchige Urlaub vorbei. Eben sitzt man noch in seinem geliebten Nissan X-Terra, da muss man ihn eine halbe Stunde später bei Alamo parken, ausräumen, zurücklassen und kann nicht mehr als ein Abschiedsfoto von ihm machen. 5 Minuten später sitzt man im Shuttle zum Flughafen und ist schon mitten in der Rückreise bevor man es sich bewusst machen kann. Manche Leute brauchen länger als diese Zeit um sonntags wach zu werden und zu merken dass alles nur ein Traum war … aber wir haben als Beweis ja zum Glück unsere Fotos und Erinnerungen 🙂

28.November 2009 – Samstag:    Wieder in Deutschland.

Katharina: Am Flughafen Miami kamen wir zum ersten (und bisher zum einzigen) Mal in den Genuss eines Ganzkörperscans. Dieses Mal ging die Sicherheitskontrolle (im Vergleich zum letzten Jahr) sehr schnell und unkompliziert – vielleicht sogar dank dieses Geräts.

Der Flug verspätete sich um ca. 45 min, weil die Maschine aus Deutschland später eintraf und erst für den nächsten Flug vorbereitet werden musste. Auf dem Rückflug haben wir die meiste Zeit geschlafen und kurz nach 11 Uhr landeten wir in Düsseldorf. Wir hatten Glück und in Deutschland erwarteten uns 9 °C, der Kälteschock blieb uns erspart.

Miami Airport

Zum Abschluss ein paar Fakten:

Gefahrene Strecke:       2.494 Meilen

Mittlerer Dollarkurs:      1,36 Euro

Gallonenpreis:                 2,73 Dollar

Leihwagen: Nissan X-Terra

V6, 4,0l, 265 PS, Benziner, automatik natürlich 😉

Unser Verbrauch: 10 Liter / 100 km

Fazit:

Katharina: Es war unser zweiter Florida-Urlaub. Bei unserem ersten Aufenthalt hier vor einem Jahr haben wir die meisten Highlights Floridas besichtigt. Dieses Jahr versuchten wir das nachzuholen, was wir letztes Jahr nicht schafften, außerdem planten wir mehr Zeit zum Shoppen ein. Florida hat in der Tat die schönsten Strände überhaupt. Sie sind sauber, haben einen mehligfeinen Sand und es ist nicht schwer einen menschenleeren Strand zu finden. Key West ist unser absoluter Lieblingsort in Florida, denn hier herrscht eine andere Stimmung als in den restlichen Teilen Floridas. Die Menschen sind locker, gelassen und besonders fröhlich – sie wirken sehr zufrieden. Nirgends sonst haben wir so viele Häuser im viktorianischen Stil gesehen. Teilweise sind sie schon in die Jahre gekommen und verleihen dieser idyllischen Insel zusätzlich ein besonderes Flair. Im Frühjahr soll es hier hektisch zu gehen, weil die Jugendlichen hier gerne ihren Springbreak feiern. Die Insel ist sowieso das Ziel diverser Parties. Ob wir wieder nach Florida kommen? Gewiss, nur erst mal möchten wir andere Ecken der USA bereisen.

Im Sommer 2010 geht es erst mal nach Kanada und den Nordwesten der USA und natürlich werden wir hier auch darüber berichten 😉

[by Katharina & Joerg]


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19. Tag: Bye, bye Key West – die Fahrt nach Key Largo

Key West Angelina Guest House

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Unser Zimmer im Angelina Guest House

Erst mal gemütlich auf der Veranda frühstücken … und dann leider die Zelte abbrechen. Wir fanden den Aufenthalt auf Key West schön und entspannend. Wir haben uns im Angelinas Gästehaus sehr wohl gefühlt, obwohl uns das Popular House B&B letztes Jahr besser gefallen hat, denn es war hübscher eingerichtet, familiärer und bot ein leckeres, karibisches Frühstück. Trotzdem sollte man andere Unterkünfte mal ausprobieren und beide B&B verdienen einen Aufenthalt. Auf Key West ist das Angebot an hübschen „Bed and Breakfasts“ (B&B’s) recht groß und wir würden es jederzeit einem Motel/Hotel vorziehen.

Zum Abschluss machten wir traditionell Fotos von unserem Zimmer, verabschiedeten uns von den Gastgebern und den Katzen  und packten die Koffer ins Auto.

Key West Angelina Guest House

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Unser Zimmer im Angelina Guest House

Durch eine etwas übervorsichtige Streckenplanung wollten wir heute nach Key Largo fahren und morgen den Weg nach Miami fortsetzen. Wir hätten auch direkt von Key West zum Miami Airport fahren können, bei freier Fahrt wäre das in 3,5 Stunden machbar. Allerdings wegen der einzigen Zufahrt über die U.S. 1 etwas riskant, falls es wegen einem Unfall oder einem anderem Grund zu einer Vollsperrung kommen sollte. Wir entschieden uns also  für die sichere Variante mit Key Largo als Zwischenstopp.

Key West Angelina Guest House

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Key West Angelina Guest House

Da wir uns mit der Abreise viel Zeit ließen, kamen wir erst am späten Nachmittag in Key Largo an. Wir checkten im Marina del Mar Resort ein. Unser Zimmer dort war klein, fein und sauber.

Ironie: Heute war Thanksgiving und wir fanden in Key Largo nichts zu essen 🙂

Die Fahrt von Key West nach Key Largo

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Die Fahrt von Key West nach Key Largo

Tanksgiving

Erst 30 Meilen weiter in Homestead fanden wir noch ein offenes Diner; wir sahen es als Spazierfahrt. So kurz vor Urlaubsende ist alles erlaubt 😉 Zudem hatten wir eine Dinerkette gefunden, die wir vorher noch nie besucht hatten, yes!

Wir bestellen bei Ruby Tuesday Chickenstrips, Firewings, Springrolls und fritierte Mozarella-Erdnuß-Rippchen und gönnten uns noch Cocktails. Ganz schön viele Kalorien, aber es war unser letzter Abend in Florida und außerdem ein Feiertag 🙂

Nach dem Essen fuhren wir noch in den Walmart um die letzten Einkäufe in den USA zu erledigen. Wenn man einen Walmart betritt, vergeht die Zeit wie im Fluge. Wir konnten auch die Vorbereitung zum Black Friday beobachten. Black Friday ist der Freitag nach Thanksgiving. Die Geschäfte machen um ca. 5 Uhr morgens auf und bieten große Schnäppchen mit bis zu 75 %  Rabatt, überwiegend Elektroartikel. Es ist der offizielle Beginn der Zeit für die Weihnachtseinkäufe. Sollte man in dieser Zeit in den USA sein, könnte es sich lohnen am frühen Morgen auf Schnäppchenjagt zu gehen. Wir verzichteten darauf, denn es war unser Abreisetag, außerdem hatten wir in Orlando ausreichend eingekauft und wir wollten ja nicht in Versuchung kommen 😉

Wir kamen recht spät wieder im Hotel an und räumten unsere Koffer nur noch grob zusammen, für den Rest hatten wir morgen noch reichlich Zeit.

[© by Kaharina & Joerg]

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18. Tag: Stürmische Nacht in Key West, Better than sex & nächtlicher Besuch

Wir wachten mitten in der Nacht auf (ca. 4 Uhr). Nun ja, vielleicht ist aufwachen das falsche Wort: Ein Donnerschlag ließ uns durchs Bett zucken als wären wir selbst von diesem getroffen worden! Mit einer ordentlichen Dosis Adrenalin saßen wir kerzengerade im Bett.

Draußen schüttete es. Ich schaute durch die Fenster und dachte so etwas wie „Das ist also ein Thunderstorm in Florida“. Da unsere Blutwerte ohnehin erst einmal keinen Schlaf zuließen 😉 entschied ich mich durch die offene Tür nach draußen zu fotografieren oder zu Filmen. Schade nur, dass die Tür nicht mehr aufging. WAS? Ich drehte am typisch-amerikanischen Drehknauf und seinem Schließdrehschalter hin und her, aber weder so noch so wollte die Tür entsperren!

Na gut, was soll´s, dann eben auf die Tour, die man schon 100x in Filmen gesehen hat: Das Schiebefenster neben der Tür nach oben schieben und raus durch´s Fenster. Ups, verdammt, da ist ein Fliegengitter im Holzrahmen davor genagelt!

Mehr Glück hatten wir beim Fenster im Bad: Hier gab es kein Fliegengitter, also flux nach oben geschoben, durchs den Fensterspalt gequetscht und dann tiefer als erwartet im Garten gelandet. Hoch würde ich HIER jedenfalls nicht mehr kommen *Shit!*.

Vorne an der Tür stellte ich fest, dass sie sich auch mit gemeinsamen Anstrengungen von außen und innen nicht öffnen ließ. Sollte tatsächlich der Bolzen gebrochen sein? Aber was viel wichtiger war: Wie komme ich zurück ins Zimmer 😀 ?? Ich schaute mir den Fliegengitterrahmen genauer an und er war mit dünnen Nägelchen eher angepinnt als angenagelt; so war kein Problem ihn langsam Stück für Stück vom Fensterrahmen zu ziehen. Puh, Nase voll! Also den Rahmen einfach an die Wand gelehnt und durchs Fenster wieder ins trockene Zimmer gestiegen. Ich brauche wohl nicht zu schreiben, dass ich etwas feucht war :-))) Das Unwetter dauerte ca. 1. Stunde.

Wenige Stunden später: Die Sonne scheint, die Vögelchen zwitschern, ein Mann klettert aus dem Fenster seines Ferienzimmers und wünscht dem frühstückenden Nachbarn einen guten Morgen 🙂

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Unser Schlossdienst und der XXL-Kater

Er, also, -ich-, ging ins Büro und sagte unseren Gastgebern Bescheid. Keine Stunde später war ein Handwerker da, der feststellte dass tatsächlich der Schließbolzen gebrochen war. Die Sache war in wenigen Minuten ausgetauscht und erledigt. Ich machte ein Foto von ihm während er arbeitete. Etwas unangenehmerweise bekam ich mit wie er das später der Frau im Büro erzählte. Ich hoffte nicht, dass die dachten,  ich wolle sie deswegen schlecht bewerten oder ähnliches. Es war doch nur für das Tagebuch und den Abschluss einer witzigen Erinnerung, ich klärte die Situation deshalb auf 🙂

Wir frühstückten und während ich in der Gemeinschaftsküche mit dem Netbook den etwas besseren Internetempfang ausnutzte, lernten wir die größte Katze kennen, die uns bisher untergekommen war: Der riesige getigerte Kater fläzte sich auf dem Küchentisch während ich surfte. Wir wagten nicht auszuprobieren wo er gerne und wo er vielleicht nicht so gerne gekrault wurde. Laut Fahndungsfoto in der Küche hieß er Alvin Fatty Life. Seine Hausgenossin Goober Poople Life kannten wir ja schon und Stoker Sassy Mouth bekamen wir nur flüchtig zu sehen 🙂

Gegen Mittag spazierten wir noch einmal zum Museum und trieben Fotospäße mit den dort aufgestellten Figuren 🙂

 

Nur wenig später sahen wir, wie sich der Himmel rapide verdunkelte, und wir beeilten uns zurück ins Zimmer zu kommen. Nur wenig später schüttete es wieder wie aus Eimern.

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Oben: der Kapokbaum, der aus dem tropischen Regenwald Südamerikas und Westafrika stammt, sich aber auf Key West auch wohl fühlt.
Unten: Regen auf Key West

Better than sex

Erst abends konnte man sich wieder trockenen Fußes auf die Straßen trauen. Das war gut so, denn wir wollten in einem Restaurant mit sehr interessantem Namen naschen gehen. „Better than sex“. Es befindet sich in der 926 Simonton Street.

“Naschen” deswegen, weil es auf der Karte nur Desserts gab! Ha, hier konzentriert man sich auf die wirklich wichtigen Teile eines guten Essens: Den Nachtisch 🙂

Im Restaurant hat man die Wahl zwischen dem dunklen Bereich und einem noch dunkleren Bereich … Spaß beiseite: Entweder man sitzt in einem dezent mit Lämpchen beleuchteten Bereich oder nebenan, wo man Einzelheiten erst erkennt wenn man sich an die Beleuchtung durch die wenigen Teelichter gewöhnt hat. Die Lichtstimmung war also schon mal gemütlich und erinnerte im ersten Moment vielleicht doch etwas an Sex 😉 Aber laut Namen hatte man hier ja Besseres zu bieten.

Wir wissen leider nicht mehr genau, was wir bestellt haben, aber es war superlecker! Und es machte so satt, dass wir schnell die Idee verwarfen noch etwas zu probieren. Leider, denn die Karte versprach noch einige Wahnsinnsleckereien wie „Peanut Butter Perversion“, „Cookie Nookie Pie“ oder „Banana Bazooka“.

Key West: Better than Sex - das Dessert-Restaurant

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Better than Sex – das Dessert-Restaurant

Man muss wirklich sagen: Schade, dass wir von dem Zeug so schnell voll waren :-)))

Nächtlicher Besuch

Tja, unsere letzte Nacht in Key West stand uns bevor. Wir kehrten „heim“ und trafen routiniert die üblichen Abreisevorkehrungen. Wir wollten gerade schlafen gehen, da miaute es an der Tür … wir erkannten die Stimme sofort: Goober saß vor der Tür und bat um Einlass.

Man muss dazu sagen: Wir haben selber zwei Katzen und sind dadurch wahrscheinlich etwas offener im Umgang mit diesen Wesen. Wir ließen Goober rein und wenig später lag sie am Fußende des Betts und ließ sich kraulen. Wir loschen das Licht und schliefen ein. Erst irgendwann in der Nacht teilte uns die Katze mit dem zerpflückten Ohr mit, dass sie sich genug ausgeruht hatte und nun gerne gehen würde. Ich stand auf und öffnete ihr die Tür.

Key West Goober

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Zum Abschied: Der nächtliche Besuch von Goober

Sie hatte uns also am ersten Abend begrüßt und uns nun am letzten Abend verabschiedet.

Konnte sie wirklich ahnen, dass wir morgen abreisen würden 😉 ?

[© by Katharina & Joerg]

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