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Katharina & Joerg on tour


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18. Tag: San Francisco: Abflug nach Düsseldorf

An diesem Morgen haben wir, beim Vorbereiten der Abreise, im TV den letzten Start vom Space Shuttle verfolgt. …auch ein Abschied 😦

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Liveübertragung vom Start des letzten Space Shuttles im TV

Wir checkten aus, gingen mit den Koffern zur Garage und beluden das Auto. Wir haben unserem Obdachlosen vor dem Walgreens an der Ecke die übriggebliebenen Lebensmittel geschenkt. Erst dachte er, er sollte sich etwas aus der Tüte aussuchen, aber als ich ihm sagte, dass er die ganze Tüte behalten kann hat er sich total (sichtlich ehrlich) gefreut. Und das wiederum hat uns gefreut 🙂

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San Francisco Airport – Kunst

Wie gewohnt ging ab nun alles schnell: Man fährt ins Parkhaus und folgt den Schildern für „Rental Car Return“ bis zur ausgewiesenen Fläche. Statt Shuttle brauchten wir in San Francisco nur die Monorail, die uns zielsicher zu unserem Terminal brachte.

Nun saßen wir auf dem Flughafen, die Koffer wurden abgegeben und deren Gewicht ging mit 23 und 22,5 kg gerade noch durch. Puh! Bis zum Abflug waren es noch 2 Stunden und wir genossen unser letztes Essen im Lori‘s Diner des Flughafens.

Wir stiegen nun in den Flieger ein. Die Sonne schien und wir sollten eine schöne Sicht von oben auf San Francisco, die Bay und ihre Brücken haben 🙂

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San Francisco: Abflug nach Düsseldorf

San Francisco ist eine wunderschöne Stadt. Die verschiedenen Viertel, die Cable Cars, die Lage, die Architektur und die Menschen – alles zusammen macht sie  zu einem sehr besonderen Ort mit unheimlich viel Charme. Bei unserem ersten Besuch 2006 waren wir hier knapp 6 Tage. In dieser Zeit konnten wir zwar viel von der Stadt sehen, ein paar Dinge mussten wir auslassen oder konnten sie nur kurz anpeilen.  Nun beim zweiten Besuch verbrachten wir hier 2 Wochen – das war perfekt um die Stadt gut kennen zu lernen. Nach 7 Jahren fanden wir uns in der Stadt sehr gut zurecht und fühlten uns so, als ob wir nie weg gewesen wären.

Wir verlassen wieder die Stadt, werden aber garantiert wieder kommen! <3.

Zum Abschluss ein schönes Fremd-Video über die schönsten Sehenswürdigkeiten der Stadt:
A Day in the Life: San Francisco


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17. TAG: San Francisco: Haight Ashbury, Mission Dolores Park und Palace of fine arts

Letzter Tag, aaaaaah Hilfe!

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San Francisco: Haight Ashbury

Hatten wir schon erwähnt, dass die lokalen TV-Nachrichten wirklich interessant sein können? Um die Ecke und einen Block weiter wurde heute aus der Weinstein Galerie (383 Geary St) eine Zeichnung von Picasso geklaut. Schon merkwürdig Videos und Bilder zu sehen, die gerade und um die Ecke vor ein paar Stunden entstanden sind: www.20min.ch

Haight Ashbury

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San Francisco: Haight Ashbury

Heute fuhren wir mit dem Auto ins sogenannte Hippie-Viertel Haight-Ashbury. Haight-Ashbury bezeichnet dabei einfach die beiden Straßen, die sich im Zentrum des Viertels kreuzen. Dort gibt es viele schöne, bunte Häuser im viktorianischen Stil, etwas älter & filigraner als die in Zentrumnähe.

Hier gab es viele tolle Vintage & Retrobekleidungsgeschäfte. z.B. „Bettie Page“ , in dem auch die Verkäuferin in Sachen Outfit ein Blickfang im Pinup-Stil war. Wir waren auch in Second Hand Läden mit echter (!) Kleidung aus den 50er bis 80ern zu niedrigen Preisen. Absolut klasse für Retroflashes, auch wenn man nichts kaufen will !! 🙂

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San Francisco: Haight Ashbury

Überhaupt, in diesem bunten Stadtviertel ist einiges aus dem Flair der 60er geblieben, vielleicht sogar als Erinnerung, als die Hippies in dieser Zeit hier herrschten. Hier sieht man überall bunte Häuser, Wandmalereien, Peace-Fahnen und Tafeln mit passenden Sprüchen. Früher lebten hier einige bekannte Musiker und Künstler, aber auch heute beheimatet dieses Stadtviertel viele Liebhaber des alternativen Lebensstils. Diese Gegend sollte man sich wirklich unbedingt anschauen. Es lohnt sich Zeit zu nehmen und durch die Straßen zu spazieren – es gibt an jeder Ecke etwas zu entdecken.

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San Francisco: Haight Ashbury

Außerdem ist Haight Ashbury (von den Friskanern „Haight“ genannt) das einzige Stadtviertel, in dem es keinen Starbucks gibt (das lernten wir bei unserer Movietour). Schon erstaunlich, denn den Laden findet man sonst wirklich an jeder Ecke.

Mission Dolores Park

Nach einer Weile fuhren wir etwas Richtung Castro-Viertel (das sogenannte Schwulen- und Lesbenviertel) um einen goldenen Hydranten zu sehen, der hier irgendwo stehen sollte.

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San Francisco: goldener Hydrant (Wunder von Noe Valley)

Info zur besonderen Geschichte des Hydranten findet ihr in Willys Blog unter „Der goldene Hydrant und das Wunder von Noe Valley“:  www.willysreisen.com

Genau durch diese Seite sind wir auf diese recht unbekannte Sehenswürdigkeit aufmerksam geworden. Die Kurzfassung ist, dass durch diesen Hydranten bei dem großen Erdbeben von 1906 Noe Valley und der Rest von San Francisco vor den Flammen gerettet werden konnte. Seit dem wird der Hydrant jährlich zum Jahrestag frisch golden lackiert.

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San Francisco: Mission Dolores Park

Wir hielten uns hier nicht lange genug auf um uns die Gegend näher anzuschauen und die Häuser hier kamen uns nicht in irgendeiner Weise besonders vor, aber dafür hat uns der „Mission Dolores Park“ sehr gefallen, der direkt an den Hydranten (Ecke 20th und Church St) grenzt und in Richtung Stadt abfällt. Von hier aus hat man einen schönen Blick auf das Zentrum! Wir waren dort am Nachmittag und der Park war gut besucht!

Palace of fine arts

Weiter ging es zum Palace of Fine Arts im  Marina District, der 1915 für die Panama-Pacific International Exposition gebaut wurde. Es ist richtig schön dort. Das Zentrum des „Palastes“ schmückt eine Kuppel, drumherum zahlreiche Kolonaden – alles im Stil eines griechischen und römischen Tempels. Zu unserem ersten Besuch 2006 gab es hier eine große Baustelle und wir haben das Gelände nicht betreten. Wir hatten wirklich etwas verpasst! Der angrenzende Park mit dem See lädt zu einem Rundgang ein, bei dem man auch an den mächtigen Mauern und Elementen des Palasts vorbei kommt. So groß wirkt das alles aus der Ferne nicht, aber aus der Nähe ist es schon beeindruckend.

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San Francisco: Palace of fine arts

Für das angrenzende Museum waren wir etwas spät, denn es würde in 1 Stunde schließen und um alles zu sehen, würde die Zeit nicht ausreichen, wie man uns auch an der Kasse versicherte. Das heben wir uns dann eben für den nächsten San Francisco Besuch auf 🙂

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San Francisco: Palace of fine arts

Mel’s drive-in Diner

Eine Essenspause musste auch sein. Durch die Movie-Tour vor ein paar Tagen sind wir auf Mel’s Diner aufmerksam geworden. Dieser Diner ist einer von mehreren, in denen das Flair des berühmten „Mel’s Drive-In“ aus dem Film „American Graffiti“ nach empfunden wurde. Man sieht ihn auch in „Rate mal, wer zum Essen kommt„.

Hier mal ein Fremdvideo.

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San Francisco: Mels Diner

Twin Peaks

Zum Abschluss ging es nochmal für ein trauriges Winke-Winke auf die Twin Peaks. Oben auf dem Hügel zogen im Eiltempo dicke Nebelwolken an uns vorbei – der Nebel ist hier einfach ein erstaunliches Schauspiel, dem man teils wie in Zeitraffer zuschauen kann. Egal, wie oft man hoch fährt, jedes mal erleben wir hier anderes Wetter. Dieses Fremdvideo (tima lapse) zeigt die Aussicht von hier oben und ein paar leichte Nebelfelder. Der Nebel kann hier oben so dicht sein, dass man gar nicht von der Stadt erkennen kann. So erging uns 2006 bei allerersten Besuch von Twin Peaks am frühen Morgen. Dieses Video zeigt, wie  die Peaks von einem Nebelschal umhüllt werden.

Link-Tipps:

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San Francisco: Twin Peaks

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San Francisco: Twin Peaks


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16. TAG: San Francisco – Filbert Steps , Coit Tower und Alcatraz

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San Francisco: die Filbert Steps und der anstrengende
Wag hoch zum Coit Tower

11:30 Uhr. Wir hatten noch genug Zeit bis zur gebuchten Überfahrt nach Alcatraz um 15 Uhr. Erstmal gingen wir um die Ecke zu Macy´s am Union Square. Im Untergeschoss gibt es ein kleines Postamt und wir kauften hier die Briefmarken für unsere Urlaubskarten. Anders als in Deutschland verlangen hier andere Geschäfte teils nette Aufpreise für Briefmarken – da ist das US Post Office doch die beste Wahl – wenn man eins findet.

Filbert Steps

Mit der F-Linie (einem „historic streetcar“) ging es am Embarcadero entlang zur Haltestelle an der Green St. und jetzt wurde es interessant: Wir wollten zum Coit Tower hoch und an der Ecke Filbert / Sansome St sieht man etwas versteckt jede Menge Stufen 🙂 und die führen zu unserem Ziel – es sind die „Filbert Steps“ im Financial District. Wieviele Stufen es sind – keine Ahnung, aber wir nahmen sie in Angriff (Nachtrag: es sind über 500 Stufen). Sehr schnell merkten wir, dass sich die Mühe lohnte: Die Treppe führt durch sehr schöne Gärten. Laut Wiki sind manche der Häuser nur über diese Stufen erreichbar – na dazu dann mal herzlichen Glückwunsch 😉

Als wir uns langsam Stück für Stück nach oben arbeiteten, überholte uns auf der Treppe ein flinker Jogger, dem wir mit Bewunderung nachschauten. Doof geschaut haben wir als er uns auf ca, 3/4 des Weges nach oben wieder begegnete – er war wieder auf dem Rückweg nach unten. 8-o Klar, er war nicht zum ersten mal unterwegs, aber dazu braucht man schon eine Menge Fitness. Zumindest ist das ein prima Training!

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San Francisco: die Filbert Steps, der Weg zum Coit Tower

Inzwischen wissen wir, dass es in San Francisco noch viel mehr schöne Treppen zu entdecken gibt: www.sisterbetty.org

Und auf einmal sahen wir etwas kleines Flinkes zwischen den Blüten schwirren: Unfassbar! Endlich! Wir sehen Kolibris! Katharina hatte sich das so sehr gewünscht und sich gestern in Muir Woods einen Glücksstein mit einem Kolibri gewünscht. :o) Wir verweilten hier eine Weile, aber bald waren die flinken Dinger verschwunden und kamen nicht wieder. Es ist unheimlich schwer einen Kolibri zu fotografieren, bis man abgedrückt hat, ist er wieder verschwunden.

Fremdvideo über Filbert Steps

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San Francisco: die Filbert Steps, der Weg zum Coit Tower
links: der Kollibri

Coit Tower

Noch einige Treppen mehr (deren Fortsetzung man teils etwas suchen muss) und wir waren am Coit Tower. Wir zahlten unsere je 7 $ und der urige Aufzug nahm uns mit nach oben. Hier waren wir schon 2006, aber bei strahlendem Sonnenschein kann man ruhig alle paar Jahre die Aussicht von hier oben genießen. 😉 Man hat hier  einen tollen Rundumblick auf die Stadt und wir versuchten recht erfolgreich die uns inzwischen bekannten Punkte zu finden.

Mh, wir hatten immer noch etwas Zeit bis Alcatraz, also gingen wir noch einmal zurück zu den Filbert Stufen und hielten leider vergeblich Ausschau nach weiteren Kolibris 😦

Fremdvideo über den Coit Tower

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San Francisco: die Filbert Steps, der Weg zum Coit Tower

Alcatraz – www.alcatrazcruises.com

Als wir schließlich am Pier 33 ankamen waren wir immer noch viel zu früh, aber besser so als anders.

Wir setzten uns ins Bistro und ließen Krispy Kremes & Bananen Nuss Muffins im Mund verschwinden; wir hatten mit der Treppen-Wanderung genug Kalorien verbrannt 😀

An der Wand neben unserem Tisch hingen die Fotos der letzten „Mitarbeiter des Quartals“ aus den verschiedenen Abteilungen (Ticketverkauf, Snackbar etc) und eine kurze Beschreibung, wie sie sich ihren Titel verdient haben. Nett, so motiviert man die Mitarbeiter!

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San Francisco: die Aussicht vom Coit Tower

So, rauf aufs Schiff und die 20-minütige Überfahrt genießen!

Jetzt, wo wir der Insel näher kamen wurde uns bewusst, dass einige der Gebäude nur hohle Ruinen waren. Hier ein Wachturm, ein Wasserturm, ein hoher Schornstein, doch das große Kasernengebäude (bevor Alcatraz zum Gefängnis umfunktioniert wurde, war eine Kaserne) dominiert erst einmal, wenn man mit dem Boot anlegt.

Man empfahl uns Gästen zuerst ganz nach oben zur Audiotour zu gehen. Aha, also wählten wir einfach die Abzweigungen nach oben. Wir passierten hier schon überall die Ruinen oder auch intakten Gebäude der ehemaligen Gefängnisverwaltung und Familienwohnstädten der Gefängnisangestellten und der Zeit davor. Aber wir wollten uns das alles später genauer ansehen … also weiter zur Audiotour!

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San Francisco: die Aussicht vom Coit Tower
links: die Kurven der Lombard Street
rechts: die Filbert Street und die Saints Peter and Paul Church

Tja, wir können  vorwegnehmen: Für die Audiotour sind etwa 45 Minuten veranschlagt, aber wir waren nach kurzer Zeit schon dermaßen begeistert, dass wir 2 Stunden brauchten!

Als wir das ausgewiesene Gebäude betraten, fanden wir uns in einem großen Raum wieder, an dem eine Menge Duschköpfe aus Rohren in der Decke ragten. Ein Ende des Raums war abgetrennt und dahinter erkannte man gefaltete Stapel mit Klamotten, Schuhen und aufgereihte Hygieneartikel wie Seife, Zahnpasta, Rasierpinsel und ähnliches auf Tischen verteilt. Es gab zwei Durchreichen durch die die Gefangenen ihre Gefängniskleidung erhielten und ihre Zuteilung an Toilettenartikeln.

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San Francisco: die Aussicht vom Coit Tower
auf Alcatraz und den Parkplatz vor dem Tower mit der
Statue von Lillie Hitchcock Coit

Auf der anderen Seite des Raums war eine kleine Schlange… hier mussten wir hin: Eine Dame fragte und nach der Sprache, in der wir die Audiotour gerne durchführen würden. Nun bekamen wir einen digitalen Walkman. Den hängten wir uns um man sagte uns, wo wir hingehen sollten um dann den Play-Knopf zu drücken. Zusätzlich hat man auf dem kleinen Gerät noch „Pause“ und Forward/Back-Knöpfe.

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San Francisco: die Aussicht von der
Filbert Steps auf die Bay Bridge

Eine Treppe hinauf und schon befanden wir uns im eigentlichen Gefängnis: Es ist eine riesige Halle in der mehrere Blöcke mit zwei Etagen stehen. Ein Block hat – eigentlich wie ein Häuserblock – Zellen in beide Richtungen; die Rückwände der Zellen eines Blocks zeigen also zueinander, doch dazwischen ist noch der Wartungsschacht mit den ganzen Wasser- und Abflussrohren und Elektrik.

Doch nun waren wir an unserem Startpunkt und drückten PLAY. Der englische Originalsprecher spricht leise im Hintergrund während uns der deutsche Erzähler (ich wollte durch Englisch kein Detail verpassen) detailliert und mit kompletter Soundkulisse untermalt durch das Gefängnis führt! Dabei sind die Sprecher echte ehemalige Wärter oder Gefangene (die auf einer Tafel auch kurz vorgestellt werden).

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San Francisco: die Überfahrt nach Alcatraz

Man kann sich die Tour vorstellen wie bei einem guten Hörspiel: Der Erzähler sagt zum Beispiel so etwas wie: „Am Ende des Zellenblocks sehen sie eine große Uhr. Darunter ist der Eingang in die Kantine: Gehen nun sie dort hin.“. Dann hört man typische Kantinengeräusche und es wird dabei weiter erzählt. Die Geräuschkulisse ist immer präsent. Hier ein Fremdvideo, um es zu verdeutlichen.

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San Francisco: Alcatraz

Das macht so schon eine Menge Spaß, aber als es später zur Revolte kommt und z.B. erklärt wird, wie ein Gefangener es schaffte sich einen wichtigen Schlüssel zu besorgen, merkt man erst, wie mittendrin man ist!

Es ist wie eine Live-Doku zum selber fühlen… es IST derselbe Ort, dieselben Räume, derselbe eisige Wind draußen auf dem Freigangplatz und die Kälte in den Gängen; man kann sie hören und man kann sehen was „jetzt“ passiert ist. Wir hätten nie gedacht, dass da so genial sein könnte. Es ist so einfach, aber absolut klasse gemacht!

Man sieht, wie klein die Zellen waren (1,52 × 2,74 Meter) und bekommt erzählt, dass die Zellen zur einzigen „Fensterseite“ der Halle zwar größer, aber dennoch unbeliebter waren, weil hier der kalte Wind ungehindert in diese Reihe der Zellen blies. Von hier aus konnte man auch bei günstiger Windrichtung sogar feiernde Menschen und Musik von vorbeifahrenden Booten hören.

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San Francisco: Alcatraz

Die Skyline von San Francisco scheint von hier aus wirklich nah. Am Abend könnte man hier sicherlich tolle Skyline-Fotos machen.

An einer Wand hängt die Galerie der berühmtesten Insassen und was aus ihnen geworden ist, an einer anderen Stelle in der Verwaltung, die Profile der Gefängnisdirektoren. → www.alcatrazhistory.com

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San Francisco: Alcatraz – die Gemeinschaftsdusche

Natürlich wird auch der berühmte Ausbruch vom 11. Juni 1962 erzählt, der letztlich zur Schließung des Gefängnisses führte.

Man steht vor den Zellen mit den Löchern in der Wand unter dem Waschbecken und versteht, wie sie durch den Wartungsschacht nach oben geklettert sein müssen, sobald man diesen von der Seite sieht!

Wir dachten bei der Planung unseres Urlaubs „Komm, Alcatraz muss man gemacht haben, wenn man in San Francisco ist. Ist zwar nur ein olles Gefängnis, was soll es da schon toll dran sein, aber wir machen es mal einfach“. Schon wieder eine Tour, für die wir erst ein wenig skeptisch waren, die sich dann aber als echt klasse entpuppte; das geht uns in den USA ständig so.  Alcatraz ist ganz klar ein „Must see“ , schade, dass wir 2006 schon nicht hier waren! 🙂

Und auch diesmal müssen wir einfach sagen: Die Präsentation macht den Unterschied zwischen langweiliger Geschichte und spannenden, mitfühlbaren Erzählungen.

Alcatraz-Mini-Fototour:

Bild 1: links – eine der Ausbruchzellen, der Gefangene hat ein Loch in die Wand geschlagen. rechts mitte: einer der vielen Gefängnisgänge, rechts unten: zwei von vier Insassen, die uns mit ihren Erzählungen bei der Audiotour durch das Gefängnis begleitet haben.

Bild 2: links: der Fluchtgang ,der bei dem großen Ausbruch am 11. Juni 1962 über die Luftschächte der einzelnen Zellen genutzt wurde. rechts: (oben) eine Kopfatrappe, damit die Wärter beim nächtlichen Rundgang die Flucht nicht bemerken, (unten) das Werkzeug, mit dem das Loch in mühevollen Arbeit in die Wand gemeißelt wurde.

Bild 3: links: Messerschrank in der Küche. Aus Sicherheitsgründen wurden im Schrank die Konturen der Messer aufgemalt um ein fehlendes Messer sofort bemerken zu können.

Bild 4: Büro der Kommandozentrale in Alcatraz und der Pausenraum.

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San Francisco: Alcatraz
links: Besuchsfenster
rechts oben: Katharina hinter Gittern 🙂
rechts mitte: Spuren der Schlacht um Alcatraz ( Mai 1946)
rechts unten: Warden Key

Vielleicht gehen wir hier in den Staaten sogar mal ins Museum, weil die selbst potentiell langweilige Sachen spannend zu präsentieren wissen.

Das letzte Boot Richtung San Francisco würde bald die Insel verlassen! Verdaaaammt, wir hatten nur die Audiotour gemacht! Und jetzt mussten wir uns auch noch beeilen und nahmen die kleine Tram nach unten zur Anlegestelle. Wir können nur empfehlen: Fahrt besser vormittags rüber, dann habt ihr mehr Zeit – denn ihr könnt zurückfahren wann ihr wollt! Es werden übrigens auch noch Abendtouren angeboten.

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San Francisco: Alcatraz – die Gebäudenruinen
und die Aussicht auf die Stadt.

Um 18:30 Uhr haben wir wieder in San Francisco angelegt und haben uns auf dem Rückweg, die uns noch fehlenden Autoschilder und das kleine Modell eines Cablecar-Trolleys, gekauft :o) Dann nahmen wir wieder die Linie 8X durch Chinatown zurück. Diesmal wurde der Bus wirklich rappelvoll und der Fahrer achtete sehr streng darauf, dass niemand die gelbe Linie im Gang übertrat, die seinen Bereich von den Passagieren trennte. Er stand auf und fuhr erst los, als sich alle soweit durch gequetscht hatten bis die Linie frei geworden war.

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San Francisco: Lori’s Diner – der 50er Jahre Diner

Anfangs wollte ich einem älteren zugestiegenen Chinesen meinen Sitz anbieten, aber als ich mich erhob verneinte er mit energischer Geste? Wäre ja noch schöner den Sitz von einem Weißbrot anzunehmen ;-)?

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San Francisco: Lori’s Diner – der 50er Jahre Diner

Kurz ins Hotel und dann weiter zu Lori´s, aber diesmal die andere Filiale in der 149 Powell St. Auch cool! Wenn man nicht gerade durch das ganze Diner laufen will um sich alles anzuschauen, dann würden sich hier mehrere Besuche lohnen. Ein schönes Diner im 50er Jahre Stil!

Ach, gegen Ende des Urlaubs hält man sich nicht zurück und will irgendwie alles mitnehmen, auch das Essen 🙂

Link-Tipps:

* Unser Bericht von 2006 über Besuch vom Coit Tower

* Wissenwertes über Alcatraz auf Wikipedia

* Alcatraz Geschichte: www.alcatrazhistory.com

* Alcatraz -Tour, ein Fremd-Video

* kultiger Dinertipp:  www.lorisdiner.com