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Katharina & Joerg on tour


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1. TAG: Mit AirBerlin von Düsseldorf nach San Francisco!

Warum Monterey und San Francisco?

Wie entscheiden wir eigentlich wo es als nächstes hingeht? In manchen Fällen wissen wir das schon nach kurzer Zeit selbst nicht mehr so genau. Ich denke in diesem Jahr wollten wir mal etwas länger an einem Ort bleiben, anstatt eine große Tour zu machen.

Wir haben uns für San Francisco entschieden, weil wir es dort 2006 so schön fanden und damals in den 5 Tagen nicht alles gesehen hatten. Dazu kommt, dass wir noch mal eine Whale-Watching Tour versuchen wollten. Als wir uns hierzu informierten, schien es hierfür die besseren Angebote in Monterey zu geben. Auch Monterey hatten wir 2006 nur kurz gesehen und für einen erneuten Besuch würden sich bestimmt Aktivitäten finden lassen 🙂

Nun folgte das Übliche: Aktivitäten aussuchen, daran die Länge des Urlaubs festmachen, Hotels aussuchen, Flug und Auto buchen.

Das Reiseabenteuer beginnt…

Auf dem Weg zum Düsseldorfer Flughafen mussten wir einen Stau auf der A3 umfahren. Zum Glück meldete das Navi uns das rechtzeitig und wir konnten die Stelle umfahren. Wir parkten unseren Wagen, wie immer, auf dem AirParks Parkplatz und fuhren mit den Shuttle zum Flughafen. Der Check-in am Airberlin Schalter ging sehr zügig, allerdings starteten wir wegen einer kranken Stewardess um 14.10 Uhr anstatt um 13.25 Uhr, da wir auf die Vertretung warten mussten.

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Flug via AirBerlin nach San Francisco
auf dem unteren Bild liegt Grönland unter uns

Das Filmangebot im Flieger: „The Kings Speech“ und „Wie werde ich ihn los in 10 Tagen“ – beides haben wir aber nicht geschaut, wir schliefen stattdessen, so viel wie möglich :-). Nach einem super Anflug mit Blick auf die Golden Gate (ich hatte vorher auf youtube recherchiert, auf welcher Fensterseite man sitzen sollte, um das zu sehen – nämlich links) landeten wir trotz Verspätung planmäßig um 16.10 Uhr in San Franciso. Hier ging alles zügig, denn 20 Minuten später standen wir in der Schlange zur Immigration und schon um 17 Uhr saßen wir im Skytrain zur Alamo-Station, um unseren Mietwagen abzuholen. Auf dem SFO-Flughafen ist alles übersichtlich ausgeschildert und schnell erreichbar.

Anflug auf San Francisco

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Anflug auf San Francisco

An der Mietstation gab es eine kleine Warteschlange. Man versuchte uns, mal wieder, eine Zusatzversicherung anzudrehen. – aber inzwischen ist das auch für uns nur eine Routine. Wir hatten vorher gehört, dass man sich in SFO die Autos nicht selbst aussuchen darf, aber das stimmte mal wieder nicht: Auf dem Parkdeck hatten wir die  Wahl zwischen einem großen Lincoln und… einem dunkelgrauen Dodge Charger – die Wahl fiel uns nicht schwer 🙂 Zum ersten Mal wählten wir in den USA eine kleinere Autoklasse (sonst mind. Midsize SUV), denn in San Francisco selbst  verlangen manche Parkhäuser höhere Gebühren für SUV’s – oder schließen sie sogar aus Platzgründen komplett aus. In diesem Urlaub waren wir ohnehin nur wenig auf das Auto angewiesen, von daher war das eine vernünftige Entscheidung.

Schon um 18 Uhr waren wir auf dem Weg zu unserem ersten von nur zwei Zielen in diesem Urlaub: Monterey!  Aus dem sonnigen San Francisco fuhren wir in ein finsteres Wolkengebiet, nur um nach den insgesamt etwa 100 Meilen in Monterey wieder von Sonnenschein empfangen zu werden. So gehört sich das 🙂

Wir bezogen unser Zimmer Nr.216 im feinen kleinen Motel mit dem langen Namen: Americas Best Value Inn Monterey – Stage Coach Lodge

Die Lage ist ideal nah am Highway 1 und trotzdem sehr ruhig. Schon vorab: Wir können es empfehlen. Lediglich wer täglich zur Gegend rund um die Cannery Row spazieren will, hätte gute 3,5 km zu laufen; zum Wharf wären es nur 2 km.

An dem Abend war mit uns nichts mehr los… wir richteten uns in unserem Zimmer gemütlich ein und gingen schlafen.

Linktipp:


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1. Tag: Flug von Düsseldorf nach Vancouver

Vorwort

Es wurde Zeit für einen Tapetenwechsel, nach 1x Südwesten-Rundreise und 2x Florida wollten wir eine völlig neue Gegend erkunden und endlich den lang ersehnten Yellowstone Nationalpark besuchen.  Wir haben eigentlich schon bei unserer allerersten USA-Reise (Flitterwochen) überlegt, ob es machbar wäre, aber der Park liegt irgendwie sehr abseits und praktisch nie auf dem Weg. Wir planten also eine Rundreise durch Vancouver – Jasper NP – Banff NP – Yellowstone NP und Seattle. Viel Fahrerei, aber in 4 Wochen machbar und was sollen wir sagen: Es war eine wirklich sehr schöne Reise! Bereits schon am 02.11.09 buchten wir die Flugtickets von Düsseldorf nach Vancouwer zum  Preis von 299 Euro je Flug pro Person via AirBerlin und fingen an, unsere Reise zu planen.  Wir hatten die Wahl zwischen Vancouver und Seattle, die Flüge nach Vancouver waren allerdings billiger. Da wir sowieso beide Städte besuchen wollten, spielte das von der Strecke her keine Rolle.

Flug von Düsseldorf nach Vancouver

Der Flug nach Vancouver sollte 9,5 Stunden dauern und in der Zeit würden wir 7.900 km zurücklegen.

Flug von Düsseldorf nach Vancouver

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Flug von Düsseldorf nach Vancouver

6 Stunden vor Abflug sind wir zu Hause gestartet und fast schon routinemäßig ging es zum Parken zu den Airparks Düsseldorf und dann per Shuttle zum Flughafen. Bis ins Flugzeug ging wie immer alles glatt. Doch dann fing es an: Im Gegensatz zu sonst habe ich diesmal nach ein paar Stunden nicht mehr schlafen können, ich habe das Einwanderungsformular 2x falsch ausgefüllt und zu guter Letzt meinen Kaffee auf meine und Katharinas Jeans verteilt 😦 … wobei Katharina darauf besteht, dass sie mehr abbekommen hat als ich. Zu dem geplanten entscheidenden Hosenvergleich kam es aber leider nicht 😉

Nach der Landung wollten wir uns nach den Erfahrungen in Miami beeilen um schnell zu den Einwanderungsschaltern zu kommen (das letzte Mal waren wir die letzten weil wir noch auf Toilette gegangen waren). Und Obwohl wir durch den Flughafen Vancouver wetzten merkten wir wie schön und großzügig er angelegt ist: Große Totempfähle begrüßen seine Besucher und in der Etage unter uns konnten wir im Abflugbereich viel Grün, einen künstlichen Bach und ein Aquarium sehen. Auf dem Flughafen gab es WiFi gratis. Tja, und eine Schlange gab es dann nicht und wir bekamen nur kurz einen Stempel. Dafür haben wir uns dann vor dem Kofferband die Beine in den Bauch gestanden :-/

Wo ist Alamo?

Einen Shuttle zur Automietstation brauchten wir nicht … man findet sie direkt im gegenüberliegenden Parkhaus; das heißt … in unserem Fall ist „direkt“ vielleicht das falsche Wort, denn Alamo ist kurz vorm Ziel einfach nicht mehr ausgeschildert. Und so irrten wir mit unseren Koffern ein wenig hin und her bevor ich jemanden fragte und wir mit dem Fahrstuhl eine Etage tiefer unser Ziel fanden. Die vor dem Büro geparkten Mietwagen ließen eine leise Hoffnung auf einen schönen Midsize-SUV aufkommen…,  denn da waren auch Jeeps dabei 😎

Und ja … wir bekamen einen schönen weißen Jeep Liberty und waren beide begeistert :))

Ist das Vancouver?

Nun ja, ganz so schlimm war die Wegfindung nicht, aber es sollte sich herausstellen dass es nicht schadet sich vorher mal grob die Lage seines Hotels und die großen Hauptstraßen einzuprägen. So kann man dann nämlich sein Navi an manchen Stellen einfach übergehen, wenn es einen aus unerfindlichen Gründen mal wieder auf einen Umweg schickt.

Der Flughafen liegt in Richmond, einem Stadtteil von Vancouver, der praktisch nur „südlich über dem Fluss liegt“. Als erstes fiel uns auf, dass die Straßen hier nicht überall so großzügig breit sind, wie aus den USA gewohnt. Ob das schon ein Zugeständnis Vancouvers an den begrenzten Spielraum zwischen Pazifik und den Rocky Mountains ist? Als wir dann in die Stadt herein fuhren bot sich uns zuerst ein eigentlich europäisches Bild, aber woran wir das festgemacht haben wussten wir beide nicht.

Vancouver

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die Fahrt vom Flughafen zum Hotel in Vancouver

Doch die Aushängeschilder einer Stadt sind die Wolkenkratzer; und von denen sind nicht wenige hier graue Wohnhäuser, einfache Wohnblocks. „Schön“ ist also nicht unbedingt die richtige Beschreibung für den ersten Eindruck von Vancouver (und später dann auch nicht für den abschließenden Eindruck).

Nun ja, ganz so schlimm ist es dann doch nicht, und Vancouvers schöne Seiten erschließen sich dann auf den zweiten Blick: Die umliegenden Berge bieten zusammen mit den auf ihnen liegenden Wolken immer neue Anblicke, die Stadt ist sehr grün und mit Denkmälern und Kunst gut geschmückt. Dazu kommt ein wunderschöner Stanley Park, die attraktive English Bay und das Flair – doch dazu später mehr.

Unser Best Western Sands (1755 Davie St, Vancouver, BC, V6G 1W5) lag an einer sehr günstigen Stelle unweit sowohl vom Stanley Park, der English Bay und auch der Fähre nach Granville Island. Raum 509 bot uns ein kleines Zimmer mit Blick auf ein paar Hochhäuser vor der Bergkulisse, eine kleine Backstreet und den Parkplatz; insgesamt vielleicht etwas ghettomäßig (ohne dass mir das etwas ausmacht). Der Schwarzfußindianertest ergab einen sauberen Teppich :-))

Vancouver

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Blick vom Hotelzimmer und lecker Sushi zum Abendessen

Als wir uns dann gegen 17:30 Uhr in unser Zimmer eingenistet hatten wollte ich noch schnell los etwas zu essen und trinken kaufen, denn ich dachte um 18:00 Uhr sei Geschäftsschluss (was aber quatsch ist). Zudem konnte ich es nicht erwarten die Stadt wenigstens kurz mal anzufühlen und mich in der näheren Umgebung direkt umzuschauen.

Also besorgte ich im Drugstore 2 Blocks südlich Cola (wechselte dabei Kleingeld für´s Zimmermädchen) und betrat auf dem Rückweg eine Sushi-Bar (die ganze Reihe an Restaurants hatte mein geschulter Blick sofort registriert ;-)). Wie auch überall in den USA ergab sich schnell ein Smalltalk. Ich wurde gefragt, wo ich denn herkomme und die jungen (wie sich später herausstellte, kantonesisch sprechenden) Asiaten konnten weder etwas mit Germany noch mit Europe anfangen. Auch nach Aufzählung einiger Nachbarländer konnte ich keine Erkenntnis in ihren Gesichtern sehen. Nun ja, Schwamm drüber 🙂 Jedenfalls: Die zwei Portionen mit je 16 dicken Sushi-Rolls für 6,75 can$ waren tierisch lecker und hätten wahrscheinlich für 2 Mahlzeiten gereicht. Als ich zurück ins Zimmer kam war Katharina schon vor dem TV eingeschlafen.

Katharina:  Obwohl ich auf dem Flug recht gut schlafen konnte, war ich nach dem Eintreffen im Hotel platt wie eine Flunder. Ich hatte die wichtigsten Utensilien aus dem Koffer gepackt und mich direkt bettfertig gemacht. Auf der gemütlichen Couch im Zimmer wartete ich auf Jörg und etwas Essbaren und schlief so ziemlich schnell ein. Aber für diese leckeren Sushis wurde ich sofort wach. Sie waren sooo lecker und leicht spicy – ich würde sogar sagen, dass wir hier unsere bisher besten Sushis gegessen haben, dazu zu einem unschlagbaren Preis.

[© by Katharina & Joerg]

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1. Tag Florida again! Flug nach Miami, Fahrt nach Ft. Lauderdale

Anreise

 

Wir fuhren pünktlich um 9 Uhr morgens los, mussten dann aber feststellen dass die A4 hinter Olpe wg. Brückenarbeiten an diesem Wochenende gesperrt wurde.  Da lohnte sich das frühzeitige Losfahren doch 🙂 Dank Navi konnten wir trotzdem schon um 11 Uhr in den Düsseldorfer Airparks unser Auto für weitere 3 Wochen anvertrauen. Schon 50 Minuten später haben wir eingecheckt, weil nur 2 Leute vor uns da waren und wir verbrachten den Rest der Wartezeit mit Bummeln. Dabei kaufte ich mir eine GQ nur um festzustellen dass da genauso ein Unsinn drin steht wie in den entsprechenden Frauenzeitschriften. Man lernt nie aus 🙂

Pünktlich um 13:40 Uhr wurden wir beim Start des AirBerlin-Flugs AB7000 -begleitet vom schönsten Geräusch der Welt- sanft in die Sitze 41A+C gepresst. Diesmal fanden wir nur wenig Schlaf, dafür gab es aber 2x leckeres Essen und wir ließen uns kostenlos Baileys einschenken. Ungewöhnlich aber gut + nett waren die teils etwas älteren männlichen Stewards. Man reichte uns nach dem Essen sogar warme Handtücher – da soll noch mal einer was gegen Billig-Airlines sagen!

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Flug via AirBerlin von Düsseldorf nach Miami)

 

Ebenfalls pünktlich landeten wir um 17:40 Uhr in Miami – geschafft 🙂 Leider war die Wartezeit zur immigration procedure umso länger: Fast 2 Stunden verbrachten wir hier bevor wir an den Beamten vorbei waren, nach einem langen Flug (9,45 Std.) ist das echt viel zu lang. Danach folgte weitere Wartezeit um den Leihwagen abzuholen…

Alamo & Zusatzversicherung

Bei ALAMO wollte mir der Mann hinter dem Tresen eine zusätzliche Pannendienstversicherung für ca. 146 Dollar andrehen. Er sagte „Das brauchen sie noch, das sind dann Zusatzkosten von 146 Dollar“.

Hier tat ich das was uns unsere nette Bekannte aus dem Reisebüro eingeschärft hatte: Wir waren mit unserem gebuchten Paket schon komplett versichert und sollten auf so etwas nicht eingehen.

Ich sagte „Das will ich nicht“ und er meinte „Ok, dann müssen sie dafür unterschrieben dass sie das nicht wollen.“. Nette Taktik, wahrscheinlich um mich weiter zu verunsichern, aber dabei blieb es dann. Er holte einen neuen Vertrag heraus und füllte ihn erneut aus.

Nach insgesamt 1,5 Stunden bei ALAMO verließen wir um 21:10 Uhr den Parkplatz mit einem schönen großen, roten NISSAN X-Terra mit geilem Sound. Unsere beiden großen Koffer passten ohne Probleme hinten rein 🙂

Wieder eine Stunde später checkten wir in Fort Lauderdale im „Ocean Sky“ ein. Zuerst waren wir aus Versehen zum Hotel „Away Inn“ gefahren – wir hatten das Hotel auch in die engere Wahl gezogen und irgendwie hatte ich das wohl immer noch im Kopf gehabt 🙂

Unser Zimmer Nr.8 lag in der 7.Etage und bot hauptsächlich einen Ausblick auf das Hotel nebenan 🙂 Zudem erinnerte es uns an das wenig gemütliche Zimmer in L.A. 2006: Ein bisschen muffig durch die total zugestaubte Klimaanlage, die wir sofort abschalten. Das Fenster ist durch diese Nähe und den starken Wind ein einziger salziger Wasserfleck. Katharina und ich kommen zu dem Schluss, dass man hier 2 Tage verbringen kann, aber für einen  ganzen Urlaub wäre das Zimmer hier nichts. Wir haben einfach viel Schöneres fürs gleiche Geld gesehen, aber das hängt eben auch stark von der Stadt und der Hotelklasse ab. Lieber ein kleines gepflegtes Hotel oder Motel mit liebevoll eingerichteten Zimmern als so ein Touristenklotz am Strand wie das hier. Aber was soll‘s, wir sind hier nur auf der Durchreise.

Trotzdem: Immerhin konnten wir von hier oben aus auch den Atlantik sehen wenn man vom Balkon aus  um die Ecke schaute.

Das Wetter war interessant: Ein warmer Sturm mit leichten Regenschauern. So etwas kannten wir noch nicht. Bei Sturm denkt man ja zuerst an Kälte, aber hier wurde man regelrecht angeföhnt 🙂

KatharinaMiami Flughafen müsste echt die Wartezeiten verbessern, denn nach einem knapp 10stündigen Flug noch weitere 3 Stunden auf dem Flughafen zu verbringen für die Immigration & den Mietwagen sind einfach zu lang. Ich hatte auf dem Flug noch den Fehler gemacht und viel Kaffee getrunken, davon bekam ich Magenschmerzen und die Wartezeit auf dem Flughafen hat sich für mich noch besonders lange gezogen. Wer nach Miami fliegt und plant von dort aus noch eine lange Fahrt mit dem Mietwaagen zu unternehmen, soll sich nicht vornehmen länger als 1-2 Stunden am selben Tag zu fahren. AirBerlin fliegt auch nach Ft. Myers, der Flughafen ist kleiner und die Wartezeiten deutlich kürzer. Es lohnt sich zu überlegen, ob Ft. Myers nicht günstiger als Miami liegt.

[© by Katharina & Jörg]

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