✈ Reisek☀ffer 💼

Katharina & Joerg on tour


7 Kommentare

[2. TAG – Ergänzung]: Las Vegas: Erfahrungsbericht Shooting Range – American Shooters

Weil dies unsere allererste Erfahrung auf einer Shooting Range war und wir auch zum ersten Mal überhaupt geschossen haben, widme ich für uns als Erinnerung und alle Interessierten einen separaten Beitrag.

Ich schreibe sehr detailliert über diese Stunden und es sollte nicht vergessen werden, dass dies letztlich UNSER Urlaubstagebuch ist. Man kann endlos diskutieren, was ich jedoch nicht tun werde. Auch wenn Waffen zu anderen Zwecken hergestellt werden; hier werden sie als Sport und zum Spaß abgefeuert. Man stelle sich eventuell vor, dass wir mit Pfeil und Bogen geschossen hätten; das wäre vom Prinzip her nichts anderes. Zudem würden wir niemals echte Tiere jagen gehen.

Ich war nicht in der Bundeswehr (zu meiner Zeit gab es noch die Wehrpflicht) und zu dem bin ich auch Computerspieler. Ich wollte unbedingt selbst erfahren, wie schwer so eine Waffe ist, wie sich der Rückstoß anfühlt, wie genau sich damit schießen lässt, wie laut es ist und wie schwer eine vollautomatische Waffe im Dauerfeuer unter Kontrolle zu halten ist.

Suedwest20130408-05

Ein kleiner Teil der mietbaren Waffen und die Tafel mit den Verhaltensregeln.

Ansonsten, um es vorweg zu nehmen: Aus anfänglicher Nervosität wurde schnell helle Freude 🙂

Noch vor der Abreise entschied ich mich für American Shooters (3440 Arville St). Hier verzichtete man auf oben erwähnte Albernheiten und Touri-Paket-Angebote. Die Mieten für die einzelnen Waffen kamen mir sehr günstig vor; Munitionspreise wurden im Internet nicht genannt weil hier Tagespreise gelten.

Wir betraten den hellen, modernen und sehr aufgeräumt wirkenden Verkaufsraum. Direkt als erstes fielen unsere Blicke auf die unzähligen Waffen an allen Wänden; man sah direkt dass es hier nicht nur Pistolen gab. Schrotflinten, Maschinenpistolen und vollautomatische Gewehre hingen hier gleichberechtigt, nur nach Typ sortiert, in den Vitrinen. Ansonsten befand man sich in einer Art Sportgeschäft: Kleidung von T-Shirts bis Tarnanzug, Zubehör von Waffenreiniger bis Zielfernrohr, Nachtsichtgeräte und so weiter.

Weiterlesen


Hinterlasse einen Kommentar

[2. TAG]: Las Vegas – Wettersorgen, American Shooters und Premium Outlets

Wie üblich waren wir an den ersten Tagen in den USA sehr früh wach. Obwohl, 5:30 Uhr war diesmal schon fast spät 😉 Wir wachten im Hotelzimmer vom Pfeifen des Windes auf.

Moment mal. Wind?? Am Vorabend sprachen sie in der Wettervorhersage des lokalen Senders von Sturm. Falls das anhalten sollte…, das konnten wir für morgen gar nicht gebrauchen! Wir machten uns ernsthaft Sorgen, ob unser vow renewal irgendwie ins Wasser fallen könnte.

Suedwest20130408-04

Impressionen von der shooting range.

Das Frühstück

08:30 Uhr, Frühstück in unserem Hotel „The Orleans“ im „French Garden Buffet“. Wir hatten auf manchen Schildern gelesen, dass das mit der b-connected-card billiger wäre. Also fragten wir am Eingang zum Buffet nach und wurden zum b-connected-Schalter geschickt.

Wie bekommt man eine Rabattkarte?

Hier wurden wir aufgeklärt: Die Karte ist kostenlos und ist eine sogenannte Spielerkarte. Je nach Umsatz, den man mit der Karte macht, kann man sich von der roten Karte über die blaue Karte bis zur smaragdgrünen Karte hocharbeiten, womit dann Rabatte und andere Vorzüge ebenfalls immer weiter steigen.

So sparten wir anfangs immerhin schon mal 1 USD p.P. (US$ pro Person) für das Frühstück. 😀 Das Buffet war der Hammer! Eine ganze (sehr lange) Wand entlang boten Auslagen die verschiedensten kulinarischen Richtungen an: Amerikanisch, seafood, barbecue, japanisch, chinesisch, mexikanisch, italienisch, eine Omelette-Station und eine extragroße Theke mit Desserts; hier lauerten Puddings, Eis und vor allem Kuchen in zig Varianten. Es ist keiner der eleganten Buffets, wie z. B. im Caesars Palace, Wynn oder Cosmopolitan – aber das Beste, was das Preis-Leistungsverhältnis angeht und ist deshalb bei den Stamm-Vegas-Besuchern sehr beliebt. Für nur 6,99 $ konnten wir ohne zeitlichen Stress und langes Anstehen abwechslungsreich speisen, am Strip muss man schon mind. 20 $ fürs Frühstück einplanen und viel Geduld mitbringen oder früh aufstehen. Tja, wir wollen Zeit und Geld sparen, also war dieses Büffet genau die richtige Wahl und lecker war es auch.

In den folgenden Tagen merkten wir, dass hier auch das Mittag- und Abendessen auf dieselbe Weise in großer Vielfalt angeboten wurde.

Las Vegas: Die Aussicht aus unserem Zimmer im The Orleans

Las Vegas: Die Aussicht aus unserem Zimmer im The Orleans

Scenic Las Vegas

Mit Auto wollten wir nun zum Büro von Scenic Las Vegas fahren um mal persönlich „Hallo“ zu sagen, aber dort standen wir vor verschlossenen Türen. Also riefen wir an und äußerten unsere Bedenken bezüglich der Wettervorhersage. Man beruhigte uns; morgen solle es besser werden und das Valley (wo wir heiraten würden) wäre ja auch etwas außerhalb von Vegas. Damit wir uns besser finden würden sagte sie uns noch, dass wir an unserem Treffpunkt nach ihrem schwarzen Toyota 4Runner Ausschau halten sollten.

American Shooters

Schon 2006 fanden wir in einem der überall herumliegenden Vegas-Heftchen die Werbung einer Shooting Range, konkretisierten unseren spontanen Plan eines Besuchs aber in dem Urlaub nicht mehr. Bis heute glaubte ich, dass Ausländer in den USA nur in Las Vegas auf einen Schießstand dürfen. Deswegen hatten wir uns bis heute nie wieder damit beschäftigt. Doch für diesen Urlaub hatte ich vorher per Internet verschiedene Anbieter verglichen.

Weiterlesen