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Katharina & Joerg on tour


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1. Tag Florida again! Flug nach Miami, Fahrt nach Ft. Lauderdale

Anreise

 

Wir fuhren pünktlich um 9 Uhr morgens los, mussten dann aber feststellen dass die A4 hinter Olpe wg. Brückenarbeiten an diesem Wochenende gesperrt wurde.  Da lohnte sich das frühzeitige Losfahren doch 🙂 Dank Navi konnten wir trotzdem schon um 11 Uhr in den Düsseldorfer Airparks unser Auto für weitere 3 Wochen anvertrauen. Schon 50 Minuten später haben wir eingecheckt, weil nur 2 Leute vor uns da waren und wir verbrachten den Rest der Wartezeit mit Bummeln. Dabei kaufte ich mir eine GQ nur um festzustellen dass da genauso ein Unsinn drin steht wie in den entsprechenden Frauenzeitschriften. Man lernt nie aus 🙂

Pünktlich um 13:40 Uhr wurden wir beim Start des AirBerlin-Flugs AB7000 -begleitet vom schönsten Geräusch der Welt- sanft in die Sitze 41A+C gepresst. Diesmal fanden wir nur wenig Schlaf, dafür gab es aber 2x leckeres Essen und wir ließen uns kostenlos Baileys einschenken. Ungewöhnlich aber gut + nett waren die teils etwas älteren männlichen Stewards. Man reichte uns nach dem Essen sogar warme Handtücher – da soll noch mal einer was gegen Billig-Airlines sagen!

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Flug via AirBerlin von Düsseldorf nach Miami)

 

Ebenfalls pünktlich landeten wir um 17:40 Uhr in Miami – geschafft 🙂 Leider war die Wartezeit zur immigration procedure umso länger: Fast 2 Stunden verbrachten wir hier bevor wir an den Beamten vorbei waren, nach einem langen Flug (9,45 Std.) ist das echt viel zu lang. Danach folgte weitere Wartezeit um den Leihwagen abzuholen…

Alamo & Zusatzversicherung

Bei ALAMO wollte mir der Mann hinter dem Tresen eine zusätzliche Pannendienstversicherung für ca. 146 Dollar andrehen. Er sagte „Das brauchen sie noch, das sind dann Zusatzkosten von 146 Dollar“.

Hier tat ich das was uns unsere nette Bekannte aus dem Reisebüro eingeschärft hatte: Wir waren mit unserem gebuchten Paket schon komplett versichert und sollten auf so etwas nicht eingehen.

Ich sagte „Das will ich nicht“ und er meinte „Ok, dann müssen sie dafür unterschrieben dass sie das nicht wollen.“. Nette Taktik, wahrscheinlich um mich weiter zu verunsichern, aber dabei blieb es dann. Er holte einen neuen Vertrag heraus und füllte ihn erneut aus.

Nach insgesamt 1,5 Stunden bei ALAMO verließen wir um 21:10 Uhr den Parkplatz mit einem schönen großen, roten NISSAN X-Terra mit geilem Sound. Unsere beiden großen Koffer passten ohne Probleme hinten rein 🙂

Wieder eine Stunde später checkten wir in Fort Lauderdale im „Ocean Sky“ ein. Zuerst waren wir aus Versehen zum Hotel „Away Inn“ gefahren – wir hatten das Hotel auch in die engere Wahl gezogen und irgendwie hatte ich das wohl immer noch im Kopf gehabt 🙂

Unser Zimmer Nr.8 lag in der 7.Etage und bot hauptsächlich einen Ausblick auf das Hotel nebenan 🙂 Zudem erinnerte es uns an das wenig gemütliche Zimmer in L.A. 2006: Ein bisschen muffig durch die total zugestaubte Klimaanlage, die wir sofort abschalten. Das Fenster ist durch diese Nähe und den starken Wind ein einziger salziger Wasserfleck. Katharina und ich kommen zu dem Schluss, dass man hier 2 Tage verbringen kann, aber für einen  ganzen Urlaub wäre das Zimmer hier nichts. Wir haben einfach viel Schöneres fürs gleiche Geld gesehen, aber das hängt eben auch stark von der Stadt und der Hotelklasse ab. Lieber ein kleines gepflegtes Hotel oder Motel mit liebevoll eingerichteten Zimmern als so ein Touristenklotz am Strand wie das hier. Aber was soll‘s, wir sind hier nur auf der Durchreise.

Trotzdem: Immerhin konnten wir von hier oben aus auch den Atlantik sehen wenn man vom Balkon aus  um die Ecke schaute.

Das Wetter war interessant: Ein warmer Sturm mit leichten Regenschauern. So etwas kannten wir noch nicht. Bei Sturm denkt man ja zuerst an Kälte, aber hier wurde man regelrecht angeföhnt 🙂

KatharinaMiami Flughafen müsste echt die Wartezeiten verbessern, denn nach einem knapp 10stündigen Flug noch weitere 3 Stunden auf dem Flughafen zu verbringen für die Immigration & den Mietwagen sind einfach zu lang. Ich hatte auf dem Flug noch den Fehler gemacht und viel Kaffee getrunken, davon bekam ich Magenschmerzen und die Wartezeit auf dem Flughafen hat sich für mich noch besonders lange gezogen. Wer nach Miami fliegt und plant von dort aus noch eine lange Fahrt mit dem Mietwaagen zu unternehmen, soll sich nicht vornehmen länger als 1-2 Stunden am selben Tag zu fahren. AirBerlin fliegt auch nach Ft. Myers, der Flughafen ist kleiner und die Wartezeiten deutlich kürzer. Es lohnt sich zu überlegen, ob Ft. Myers nicht günstiger als Miami liegt.

[© by Katharina & Jörg]

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22. TAG: Ft. Lauderdale, Miami: Auf Umwegen zur Abreise

Heute wollten wir zum Abschluss noch einmal einen Sonnenaufgang sehen und stellten schon für 06:00 Uhr den Wecker. Um 06:45 Uhr war es dann am Strand schon wieder schön warm und windig. Jogger liefen die 1A1 entlang und in den Zelten der Obdachlosen am Strand sah man erste Bewegungen.

Miami Beach Sonnenaufgang

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Sonnenaufgang an der Pazifikküste in Fort Lauderdale

Zurück im Hotel dösten wir noch eine Stunde bis 09:15 Uhr, gaben dann die ganzen Postkarten am Frontdesk ab, checkten aus und machten uns auf den Weg nach Miami.

Über den East Las Olas Blvd, der ähnlich wie die „Calle Ocho“ [Källi Ocho] in Miami durch das Zentrum des kubanischen Viertels führen sollte, verließen wir die Stadt. Kaum verwunderlich wahrscheinlich, dass wir einen IHOP (in Hollywood, ja in Florida gibt es auch ein Hollywood) zum Frühstück ansteuerten ? *grins*

Hollywood in Florida

Hollywood in Florida

Hier bediente uns Rachelle, nicht gut gelaunt aber bemüht freundlich 🙂 Da wir hier in einer etwas schlechteren Gegend waren stellten wir die Theorie auf, dass man den Wohlstand eines Viertels an dem Anteil der SUVs erkennen kann. In schlechteren Vierteln sah man nämlich weit mehr normale PKWs und eher sehr wenig SUVs.

Im Walmart in Miami North Beach kauften wir noch etwas Xmas-Deko (2 Weihnachtsstiefel für unseren Kamin), Cups und Teaspoon-Messlöffel für die Umsetzung amerikanischer Rezepte und einen schwarzen Ipod Classic 120 GB für 265 $ – im Auftrag meines Cousings 🙂

Wir hatten noch genug Zeit und entschieden uns den Urlaub zu beenden wie er angefangen hatte:  Mit einer Fahrt vorbei an unserem ersten Hotel und durch den Ocean Drive !

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Miami Beach

Wir machten uns von Miami Beach Richtung Miami und dem Flughafen. Unterwegs erwartete uns ein Stau:

Der weitere Weg zum Flughafen erwies sich als voller Hindernisse: Eine wichtige SR (State Road) war einfach gesperrt und ich hielt mich erst mal grob Richtung Westen bis mir das Navi eine gute Alternative anbot, die über Hauptstraßen führte. Inzwischen glaube ich nicht mehr recht daran, dass man gewisse Gegenden grundsätzlich meiden sollte. Ich denke zumindest tagsüber kann man sich auf allen Hauptstraßen ohne Probleme per Auto bewegen. Und wenn man die Hosen voll haben sollte nur weil ein armer Kerl an der Ampel um ein bisschen Wechselgeld bittet dann kann man ja Gas geben und diversen Geschichten zufolge auch mal bei Rot die Ampel überfahren.

Miami Strassen

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Ärmere Gegend in Miami

Wie gesagt, versuchten wir über Hauptstraßen einen Weg zum Flughafen zu finden, aber etwas später standen wir kurz vorm Ziel wieder vor einer gesperrten Brücke :-/ Ich steuerte einen Supermarket an, aber da saßen nun wirklich 3 wenig vertrauenerweckende Typen davor und ich zog vor ihrer Nase eine Schleife.

Ein paar Meter weiter sah ich die Einfahrt zu einem Police Office. Cool! Wir fuhren rein und ich sprach durch das geöffnete Beifahrerfenster die „Ma´am Officer“ an und fragte nach dem Weg zum Airport. Sie wusste selbst nichts von den Sperrungen und nannte uns eine weitere Alternative, blieb dabei aber bestimmend ernst und nannte uns zum beschriebenen Weg auch gleich die passende Geschwindigkeitsbegrenzung *löl*.

Ma´am Officer hatte recht … plötzlich und komischerweise irgendwie unvorbereitet standen wir super planmäßig um 14:00 Uhr bei Alamo auf dem Platz und ich musste die Schlüssel in unserem treuen 4Runner *vroom vroom* stecken lassen und die Koffer ausräumen. 😦

Gefahrene Strecke und Verbrauch

Ich zeigte einem Mitarbeiter zwar unseren Steinschlag und er fuhr mit dem Finger durch die Delle, aber dann winkte er ab. Mit einem Blick auf den Zettel, den der Mann uns gab, stellten wir fest, dass wir 1.710 Meilen = 2.752 km gefahren waren. *hups*. Das ganze übrigens bei einem Verbrauch von 20-24 mpg (miles per gallon) = 35,4 km pro 3,79 Liter = 10,71 Liter/100 km. Nicht schlecht für unseren Toyota 4Runner SR5 mit seinem 249 PS-starken 6 Zylindermotor mit 4 Liter Hubraum und 2 t Gewicht :-)) . Wobei man lustigerweise in der Stadt weniger verbraucht (24 mpg) als auf der Autobahn (20 mpg), weil man dort nur etwa 70-90 km/h fahren darf.

Im Office holte ich mir die Bestätigung, dass damit schon alles erledigt war und wir stiegen in den nächsten Shuttle zum Flughafen. Um 14:15 Uhr waren wir da, um 14:45 Uhr eingecheckt und um 15:45 Uhr durch den Security Check. Letzterer war für viele wegen einer sich unmöglich aufspielenden Beamtin eine Tortur:  selbst zwei ihre Kollegen schüttelten zu unserer Bestätigung über sie den Kopf. Wir kamen aber problemlos durch, spazierten durch die Shops und genehmigten uns bei Nathan´s je eine Portion Chili bzw. Chili Cheese Fries (Pommes).

Nachdem wir im ganzen Urlaub vergeblich nach einer schönen Miami-Tasse (für unsere Urlaubs-Tassensammlung) Ausschau gehalten haben, wurden wir hier für 12 $ überraschenderweise doch noch fündig !

Unser Start hatte sich laut Lufthansa-Website schon von ursprünglich 17:55  auf 18:20 Uhr verzögert, und nun wurde er laut Anzeigetafeln noch einmal auf 18:40 Uhr verlegt. Um 18:25 Uhr begann das Boarding. Der Start in Miami war super!!! Die verspiegelten Wolkenkratzer funkelten, die Luft und somit die Sicht waren klar. Wir konnten auch sehr gut die Bahamas Inseln von oben bewundern. Leider lagen unsere Kameras beim Start in den Fächern und wir konnten nicht mehr dran, sonst gäbe es tolle Bilder von unserem Start.  😦

Wir schliefen fast den ganzen Rückflug, was uns spätere Probleme mit einem Jetlag weitgehend ersparte 🙂

[Copyright by Katharina & Jörg]

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21. TAG: Orlando: Die Disney-Stadt: Celebration & Ft. Lauderdale

Um 09:00 Uhr standen wir auf, packten und checkten aus. In einem Supermarkt kaufte ich noch schnell 16 Briefmarken (zu je 1,49 für 1$-Briefmarken … 49% tax ??) bevor wir wieder mal bei unserem Stamm-IHOP frühstückten. Ich spekulierte spaßig, ob IHOP bayrisch ist und soviel heißt wie „i hop Hunger“. Unsere supernette Bedienung heute hieß Tene [Teni] und wir erfuhren in einem kurzen Smalltalk, dass sie vor 8 Monaten aus New Jersey hierhergekommen war und dies ihr einziger Job sei, sie aber trotzdem über die Runden käme und auch hier in Florida bleiben wolle. Sie nannte uns Sweetheart und Honey :-), was aber zum allgemeinen Umgangston gehört und keine Liebeserklärung ist. Hier schrieb Katharina noch ihre letzten Post-Karten.

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Frühstück bei IHOP und die Abreise aus Orlando

Celebration

Gegen 12:00 Uhr fuhren wir ein paar Runden durch den Ort Celebration. Dieser liegt direkt bei Orlando und verkörpert die klassisch-amerikanische Idealstadt. Wer hier wohnen will muss sich einer langen Liste von Einschränkungen unterwerfen damit die Stadt auch dieses Ideal weiterhin erfüllt. Von der Farbe der Gardinen über Grillverbot bis hin zur Rasenhöhe ist hier alles streng geregelt. Hier fanden wir auch eine Wisteria Lane, die dürfte Kennern der Serie „Desperate Housewives“ ein Begriff sein … auch wenn die TV-Straße eigentlich in den Universal Studios aufgebaut ist, so könnte die Serie genauso in einer der „perfekten“ Straßen von Celebration gedreht werden. Celebration diente jedoch als Drehort zum Film „The Truman Show“ .

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Celebration – die Walt Disney Stadt

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Celebration – die Walt Disney Stadt

Um Punkt 12 Uhr ertönte nun per Glockenspiel „Gloria in excelsis deo“ und wir beschlossen weiter zu fahren. Katharina nutzte die Fahrtzeit um an unserem Reisetagebuch zu tippen.

Reisebuchtippen zwischendurch

Wir fuhren weiter nach Fort Lauderdale, hielten aber auf dem Weg noch in einem weiteren Bealls und Katharina kaufte sich hier noch ein Top.

In Fort Lauderdale war es zwar mit 25°C angenehm warm aber auch recht stürmisch. Unser Hotel „Tropi Rock Resort“ lag nur 2 kleine Blocks vom Pazifikstrand entfernt und war typisch Latino würde ich sagen. Witzig war der Aufzug, bei dem man – wie aus alten Filmen bekannt – erst mal ein Metallgitter zur Seite schieben musste um einzusteigen. Katharina hätte gerne auf die Fahrt in diesem Klapperstuhl verzichtet :-))) Das Zimmer war etwas seltsam … unser Fenster zeigte auf den Gang und direkt nebenan waren ein paar Mädels und Jungs deren Unterhaltungen und Gelächter so gut wie durch eine Pappwand zu hören waren. Das Hotel war aber nur für eine Nacht und deshalb auch völlig OK. Dünne Wände sind in den USA sowieso so gut wie überall.

Kommentar Stand: 07/2012: Die Seite des Hotels www.tropirock.com ist nicht mehr vorhanden. Vermutlich wurde das Hotel geschlossen oder verkauft und taucht demnächst unter einem neuen Namen wieder auf 😉 Für aktuelle Infos von unseren Lesern via Kommentar wären wir dankbar.

Zum Glück fanden wir auch hier in der näheren Umgebung einen IHOP ;-))) und aßen dort zu Abend. Dort sagte man uns, dass wir morgen wegen dem starken Verkehr für die Fahrt zum Flughafen am besten eine Stunde einrechnen sollten. Auf dem Rückweg kauften wir in einem 7eleven-Shop noch ein paar Getränke und schauten dann im Hotel Scrubs (passenderweise die Folge mit einem deutschen Patienten 🙂 ) und ich schrieb meine letzten Karten zu Ende.

[© Copyright by Katharina & Jörg]

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