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Katharina & Joerg on tour


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24. TAG: Bruce Lee´s Grabstätte / Outlets / Bhy Kracke Park / Kerry Park

Graues Wetter, das heißt:  Jokertag.

Bruce Lee´s Grabstätte

Grab Bruce Lee Seattle

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Grab vin Bruce & Brandon Lee

Irgendwie kam ich bei der Urlaubsplanung auf die Idee nach berühmten Grabstätten zu schauen und siehe da, ein altes Idol ist in Seattle begraben: Bruce Lee und sein Sohn Brandon Lee (nein, das Grab von Jimi Hendrix interessierte uns nicht).

Lake View Cemetery, 1554 15th Ave. E. – hier kann man wahrscheinlich jeden anderen Besucher fragen und sich die Richtung zu Lee´s Grab auf dem kleinen Friedhof zeigen lassen. Es ist in der Nähe eines Grabsteins in Form eines großen weißen Herzens, sozusagen eine Hecke weiter! Unspektakulär und von rein ideellem Wert… ich fand´s schön. Auf dem Grab lagen auch zwei Zettel mit Sprüchen wie „you´re still an inspiration“ und ein paar abgelegte Blümchen.

Premium Outlets

Danach fuhren wir schlicht zu den nächsten Premium Outlets in Tulalip (10600 Quil Ceda Boulevard, Tulalip, WA 98271) und shoppten ein wenig. Die Outlets waren recht klein aber uns reichten sie. Danach waren wir noch in einem Walmart und ich kaufte mir endlich eine Star-Wars-Schlafanzughose 🙂

Einen richtig gelungenen Urlaub erkennt man daran, dass man keine Lust zum shoppen hat.  So waren wir heute auch nicht wirklich in Einkaufslaune und haben uns nur wegen dem bewölkten und zum teil regnerischen Wetter dafür entschieden.

Bhy Kracke Park

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Seattle: Bhy Kracke Park

Bhy Kracke Park

Als wir zurückkehrten war es schon dunkel und wir fuhren direkt eine Adresse oberhalb des Bhy Kracke Parks an: 434 Comstock Place. Dies ist eine Sackgasse und wir haben dort einfach ein paar Minuten geparkt und die Wahnsinnsaussicht auf die nächtliche Skyline von Seattle genossen und fotografiert. Vier Teens hatten dieselbe Idee und „hingen da ab“. Ich fragte sie ob der Kerry Park auch ein guter Punkt ist und sie sagten ja, aber auch dass sie diesen Platz einfach lieber hätten.

Diesen Platz habe ich dank GoogleEarth3D gefunden – auf der Suche nach Anhöhen in nächster Nähe von wo aus man eben die Skyline gut sehen kann.

Von hier aus fuhren wir direkt zum nächsten naheliegenden Aussichtspunkt:

Seattle: Kerry Park

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Seattle: Kerry Park

Kerry Park

Ja wir wussten sofort warum die Kids den Bhy Kracke Park lieber hatten: Hier war viel mehr los. Hier zwei Fotografen, dort russische Sprache, hier gebrochenes Englisch und allgemeines Gewusel. Aber auch wenn es dort etwas unruhig war fühlten wir uns zwar etwas nervös, aber nicht bedroht. Die Perspektive auf die Skyline war hier deswegen besser weil die Space Needle direkt im Vordergrund der anderen Wolkenkratzer stand. Natürlich machten wir auch hier Fotos.

Von hier oben aus mussten wir das Auto fast nur noch wenige Blocks runter zurück zum Hotel rollen lassen 🙂

Im Hotel sind wir zum Abschluss noch auf´s Dach um den Aussichtsabend perfekt zu machen.

Linktipps:

Lake View Cementery www.lakeviewcemeteryassociation.com

Outletswww.premiumoutlets.com

Bhy Kracke Park: www.seattle.gov

Kerry Parkwww.seattle.gov


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6. Tag: Daytona Beach II & Disney-Stadt: Celebration

Neuer Tag – neues Glück 🙂 Heute waren wir so schlau per Webcam das Wetter am Strand von Daytona zu checken bevor wir uns ins Auto setzten.

Ebbe … check 🙂
Sonne … check 🙂

Heute machte ich zum ersten Mal eine Video-Langzeitaufnahme von unserer Fahrt nach Daytona. Ich war gespannt, was man später im Urlaubsvideo daraus machen konnte. Zeitrafferaufnahmen mögen wir sehr – also endlich mal selbst machen 🙂

Wir entrichteten an einer Schranke die Gebühr von 5 Dollar / Tag / Fahrzeug und fuhren auf den sonnigen breiten Strand 🙂 Wir parkten irgendwo, machten schöne Fotos und ließen uns die Sonne auf den Bauch scheinen – sozusagen 🙂 Hier am Strand war´s schön und alles andere als überfüllt (immerhin war er ja auch für Autos freigegeben, wenn auch nur bis 10 mp/h). Manche Besucher badeten im Atlantik, andere cruisten im Auto immer hin und her, wieder andere suchten doch tatsächlich mit Metalldetektoren im Sand nach Captain Hinkebeins Goldschatz 🙂

Praktischerweise kam hier auch gelegentlich der Eiswagen vorbei.

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Daytona Beach

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Daytona Beach

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Daytona Beach

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Daytona Beach

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Daytona Beach

 

Nach 1,5 Stunden hissten wir die Segel und wollten uns noch einmal den Ort Celebration anschauen, weil wir den letztes Jahr nur kurz durchfahren haben und er uns so gut gefallen hat. Diesmal parkten wir irgendwo in der Water St. und schlenderten runter Richtung Lake Rianhard. In der Jewel Box (606 Market St.) fanden wir für Katharina einen schönen Ring und der Verkäufer schien ehrlich begeistert von unseren Eheringen zu sein.

Kommentar von Katharina: In den USA wird man selten bei der Frau einen typischen Ehering beobachten können. Die Frau bekommt in der Regel einen Diamantring zur ihrer Verlobung (im Schnitt gibt der amerikanischer Mann ca. 5.200 $ dafür aus). Der Mann bleibt rechtmäßig der Eigentümer des Verlobungsrings und erhält ihn in Falle einer Trennung zurück- so kann er die Ausgabe als Investition sehen.  Bei der Hochzeit bekommt die Braut zu ihrem Verlobungsring einen Aufsteckring, somit wird der Verlobungsring nach der Hochzeit als Ehering getragen. Der Aufsteckring ist ein einfacher Ring, evtl. mit Diamanten bespickt. Der Mann trägt einen einfachen Ring, wie bei uns. (Hier mehr darüber)  Aus diesem Grund fallen unsere runden und recht breiten Eheringe in den USA eher auf.

Den Ring, der Jörg mir hier kaufte schaut wie ein typisch amerikanischer Verlobungsring aus, er ist nur aus Silber und  die Steine sind keine Diamanten 😉 Ich kann ihn also stressfrei im Alltag tragen.

Wir stöberten auch etwas in einem herrlich-altmodisch-kitschigen Laden (603 Market St.), in dem es viel Deko für Weihnachten, aber auch viele detaillierte gearbeitete Puppen und Teddys gab. Ich bin kein Kitschfan, aber das hatte Niveau!

Besonders hat uns auch das Kino (702 Front St.) gefallen: Absoluter 50er Jahre Style, wenn auch in den 90ern gebaut. Nachtrag: Leider muss ich jetzt (07.2012) feststellen dass das Kino geschlossen wurde, so eine Schande :-((((

Wir spazierten etwas am See entlang und genossen die Sonnenuntergangsstimmung.

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Celebration – die Disney Stadt
links unten: an manchen Tagen in der Woche schneit es in Celebration. Der Schnee wird künstlich erzeugt. Im Herbst gibt es so was auch mit dem Laub, da werden mit einer Kanone Herbstblätter in die Luft geschleudert. 🙂
Unten rechts ist das erwähnte Kino, das es heute leider nicht mehr als solches benutzt wird.

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Celebrations – Disney Stadt
Witzig: links oben ist ein Blitzer und da steht auch wortwörtlich „Blitzer“ drauf. Unten rechts ist ein Weihnachtsladen, der immer geöffnet hat.

 

Wir mussten auch etwas essen, also fuhren wir zu Chilli‘s. Für ein 3-Gänge-Menü und Getränke zahlten wir nur 26 $. Wahnsinn! Es war recht lecker und wir waren mehr als satt.

Danach – ich traue mich kaum es schon wieder zu schreiben – fuhren wir in die Premium Outlets um ein wenig zu shoppen. Was soll’s, der Tag war noch nicht rum und es wurde schon dunkel, außerdem würde uns nach dem Essen etwas Bewegung gut tun.  🙂

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Chilli’s & Premium Outlets mit der kompletten Ausbeute 🙂

 

Gegen 23.30 Uhr wieder im Hotel mussten wir direkt alle Einkäufe der letzten Tage sinnvoll komprimieren, denn morgen würde es ja weiter nach Naples gehen. So wurde es 01:40 Uhr bis wir ins Bett kamen 🙂

(© by Katharina & Jörg)

Link-Tipps:


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19. TAG: Kennedy Space Center & Premium Outlets

Als wir um 09:10 Uhr aufstanden war das viel später als geplant. Dazu muss man aber sagen dass wir von den letzten Tagen wirklich so langsam etwas ausgepowert waren und ausschlafen wollten.

Kennedy Space Center

Erst um 12:00 Uhr fuhren wir auf den Parkplatz des Besucherzentrums des Kennedy Space Centers am Cape Canaveral.

Erst jetzt war ich auf die Idee gekommen dem Navi Mautstraßen bei der Routenplanung nicht zu erlauben. Auf diese Weise hatten wir zwar ein paar mehr Ampeln, mussten dafür aber nicht alle paar Kilometer etwa 1$ Mautgebühr zahlen.

Während man uns in Disney´s Epcot-Center sogar Fingerabdrücke nach der Taschendurchsuchung abgenommen hatte,  reichte der NASA das Öffnen der Taschen als Sicherheitscheck. Die günstigste Eintrittsvariante betrug etwa 35$ pro Person. Wir stiegen sofort in den Bus, der uns auf eine etwa 2-stündige Tour mitnehmen sollte. Geplant waren 3 Stationen bei denen man mit der Aufenthaltszeit aber durch die jederzeit fahrenden Busse flexibel war.

Nachtrag 07/2012: Die Abnahme vom Fingerabdruck  bei Disney-Parks dient nur zur Kontrolle, dass keine Mehrtagespässe von mehreren Besuchern geteilt werden können. Diese Pässe sind deutlich billiger ald die Eintagespässe. Wir dachten zuerst, dass  die Fingerabdrücke wg. der Personen- oder Terroristenkontrolle  durchgeführt werden. Vielen Dank für diesen Hinweis von unserem Leser Ralf 😉

Die erste Station war die Abschussrampe LC-39B. Von hier starten unter anderem die Space-Shuttles. Näher als eine Meile durften wir allerdings nicht heran, daher war durch die Vorstellung das Hochgefühl größer als das was man eigentlich sah … Wir bekamen einen kurzen Film vorgeführt und sahen dann eben in einiger Entfernung das große Stahlgerüst.

Bis zuletzt hatte ich Zweifel, ob es etwas bringen würde das Center zu besuchen, denn ich dachte „was sollen die uns schon bieten“. Ein paar aufgestellte Raketen, OK, aber auch aus Sicherheitsgründen erwartete ich nicht viel. Ich nehme mal vorweg: Aus meiner Sicht ein Riesenirrtum!

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Kenedy Space Center

Recht schnell stiegen wir schon in den nächsten Bus und ich fühlte mich bestätigt. Auch an der 2.Station bekamen wir einen kurzen Film gezeigt, der die Hintergründe des Wettlaufs zwischen den USA und Russland im Weltraum erklärte. Dann öffnete sich eine Tür und im nächsten Raum sahen wir von oben auf das original Kontrollzentrum einer alten Apollo-Mission (welche haben wir leider vergessen 😦 . DAMIT hatte ich nun nicht gerechnet ! Nach einer kurzen Einleitung wurde der Raum abgedunkelt, die Terminals, 3 große Bildschirme und ein 3-Minuten Countdown erwachten zum Leben. Wir erlebten nun die letzten 3 Minuten vor dem Start der damaligen Apollo-Mission. Auf großen Anzeigentafeln sprangen nacheinander immer mehr Statuslampen auf grün während uns auf den 3 großen Bildschirmen ein Potpourri an passenden Bildern präsentiert wurde.

Als der Countdown null erreichte und die Saturnrakete startete, simulierte man für uns hinter den Fensterscheiben sogar einen orangefarbenen Feuerschein und wir hörten eine mächtige Vibration. Puh, hammergeil wenn man von klein an auf Raumfahrt, Astronomie und Science-Fiction steht.

(klicke auf das Bild um zu vergrößern)
Kenedy Space Center

Wieder öffnete sich eine Tür und wir traten in eine absolut riesige Halle. Hier lag eine komplette Saturn V-Rakete. Das beeindruckendste war ihre Größe, die nicht mit den Raketen im Rocketgarden zu vergleichen waren, den wir schon vom Parkplatz aus gesichtet hatten.

Hier hielten wir uns einige Zeit auf und schauten uns alles genau an. In der Halle hingen an der Decke die „Missionswappen“ aller Apollo-Missionen. Ich bin im allgemeinen kaum zu beeindrucken, aber hier war es geschehen :o)

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Kenedy Space Center

(klicke auf das Bild um zu vergrößern)
Kenedy Space Center

Hier gab es auch einen Schnellimbiss und wir machten bei Hamburgern und Pommes eine kleine Pause.

Im Souvenirladen schlug ich dann auch zu – mit einer Lederjacke (mit allen möglichen NASA-Patches), einigen T-Shirts, gefriergetrockneter Astronautennahrung und weiterem diversem Kleinkram 😉 Astronauteneis dürfte hier natürlich auch nicht fehlen! Wir ließen uns ein Astronautenfoto (bzw. eher eine Fotomontage) von uns erstellen (Preis 20 $ pro Foto). Dazu kauften wir noch passende Rahmen mit Schriftzug „I need my space“ 🙂

Das ganze hat so lange gedauert, dass wir keine Zeit mehr für die dritte Station hatten und den Bus zurück ins Besucherzentrum nahmen. Hier gibt es ja auch noch einige Sachen zu tun, aber wir waren wirklich spät dran. Katharina und ich fotografierten uns gegenseitig zusammen mit einem Mann im Astronautenanzug und gingen dann in eins der beiden IMAX-Kinos.

(klicke auf das Bild um zu vergrößern)
Kenedy Space Center

Hier schauten wir einen 3D-Film „Space Station 3D“ in aktuellster Technik und perfekter Qualität (nicht zu vergleichen mit dem Film im Epcot-Center „Honey I shrunk the audience“). Der Film war komplett von Astronauten während ihres Aufenthalts im All gedreht worden. Er dokumentierte auf unterhaltsame Weise den Bau der Internationalen Raumstation (ISS) und den Alltag der Astronauten in der Station. Wirklich empfehlenswert und es ist keine trockene Doku !

Danach schauten wir noch in den Hubble-Showroom rein in dem Daten, Modelle und Fotos des bekannten Weltraumteleskops ausgestellt waren.

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Kenedy Space Center

Der Abschluss unseres Besuchs bei der NASA war der Spaziergang durch den Rocket Garden, in dem ein paar Raketen senkrecht aufgestellt sind und man auch einzelne Motoren und Triebwerke anschauen kann.

(klicke auf das Bild um zu vergrößern)
Kenedy Space Center

Tja, leider würde das Zentrum nun schließen obwohl wir nicht einmal die Hälfte der Möglichkeiten ausgeschöpft hatten :-(( Die Eintrittskarte ist zwar tollerweise für 2 Tage gültig, aber wir hatten ja nun noch andere Pläne für unsere letzten Tage …

Also fuhren wir zurück, aßen bei Perkins Abendbrot (natürlich wieder Ei, Speck, Pancakes 😉 ) und schauten uns spontan noch die Premium Outlets an.  Allerdings gab es hier praktisch dieselben Läden wie schon bei den Prime Outlets. Wir hielten uns also nicht lange auf und waren gegen 22:00 Uhr wieder im Hotel.

[© by Katharina & Jörg]

Link-Tipps: