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Katharina & Joerg on tour


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[4. TAG] Las Vegas Boulevard – der Strip-Marathon

Wir waren wieder früh wach und begannen den Tag gemütlich im French Garden Buffet. Direkt danach holten wir am Bell Desk des Hotels unsere Fotos ab. Eigentlich hatten wir geplant die Fotos erst am Ende unserer Rundreise zu erhalten, wenn wir wieder nach Las Vegas zurück kehren würden, aber Melissa meinte, wir können die Fotos bei ihnen nicht abholen, man könne sie nur senden. Der Gedanke gefiel uns nicht, denn wenn die Fotos unterwegs abhandenkommen würden… – nicht auszudenken! Melissas Vorschlag war uns die Bilder per Express ins Hotel schicken zu lassen; da wir jedoch übermorgen schon weiterreisen, fragten wir, ob sie die Fotos am nächsten Tag im Hotel abgeben könnten – damit waren beide einverstanden. Trotzdem würden dafür die Expresskosten anfallen. Ein ganz schöner Nepp, denn Trey würde die Fotos persönlich am Bell Desk abgeben, es kam zwar letztendlich auf das gleiche hinaus, aber diese Auslegung von „Expresskosten“ hinterließ einen etwas unnötigen Beigeschmack…

The Orleans Hotel

The Orleans Hotel

Im Umschlag waren 2 x 8 GB USB-Sticks und eine DVD. Auf den Sticks befanden sich alle 381 Fotos in Canon-RAW-Format mit 16 Mio Pixeln und jpg. Wow, und auf der DVD natürlich unser Filmchen 🙂 Wir waren und sind von den Fotos hammerbegeistert ! Wir bedankten uns bei Melissa per SMS und starteten mit unserem heutigen Tagesprogramm:

Hotel Tour entlang des Strips!

Alle bekanntesten Strip Hotels hatten wir bereits schon 2006 (Berichte hierzu findet ihr unter den Linktipp am Ende des Beitrags) besucht. Nun wurde es Zeit die Erinnerung aufzufrischen und ein paar neue Eindrücke zu sammeln.

Las Vegas Strip

Als Strip bezeichnet man den Abschnitt des Las Vegas Boulevards, auf dem sich die Luxushotels befinden. Der „Streifen“ (=Strip) ist ca. 7 km lang und beginnt im Süden am Mandalay Bay Hotel unweit vom Las Vegas Sign (das südliche Ortseingangsschild) und endet am Stratosphere Tower.

Wir stiegen in unseren Wrangler, parkten im Cesar’s Palace und begannen gleich dort unseren Riesenbummel.

Caesar’s Palace

Das Caesrs Palce ist einer der beliebtesten Hotels bei den Touristen und auch oft Drehort diverser Filme gewesen, wie z. B. „Ocean´s Eleven“, „Hangover“, „Ein (un)möglicher Härtefall“. Wir schauten uns das Hotel ausgiebig von außen und innen an und spazierten durch die Forum Shops, ein Einkaufszentrum im antiken Still im Hotelinneren. Auf der sehr großzügigen Hotelanlage findet man Brunnen, Büsten, Statuen, Gemälde, Bögen, Säulen und Tempel und natürlich ganz viel Marmor. Alles sah hier sehr prunkvoll aus, ein Einkaufszentrum für Leute mit dicker Brieftasche mit Vertretung der entsprechenden Label. Die Preise sind meilenweit entfernt von Outlets, man kann hier interessante Preise bezahlen…

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[2. TAG]: Las Vegas – Wettersorgen, American Shooters und Premium Outlets

Wie üblich waren wir an den ersten Tagen in den USA sehr früh wach. Obwohl, 5:30 Uhr war diesmal schon fast spät 😉 Wir wachten im Hotelzimmer vom Pfeifen des Windes auf.

Moment mal. Wind?? Am Vorabend sprachen sie in der Wettervorhersage des lokalen Senders von Sturm. Falls das anhalten sollte…, das konnten wir für morgen gar nicht gebrauchen! Wir machten uns ernsthaft Sorgen, ob unser vow renewal irgendwie ins Wasser fallen könnte.

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Impressionen von der shooting range.

Das Frühstück

08:30 Uhr, Frühstück in unserem Hotel „The Orleans“ im „French Garden Buffet“. Wir hatten auf manchen Schildern gelesen, dass das mit der b-connected-card billiger wäre. Also fragten wir am Eingang zum Buffet nach und wurden zum b-connected-Schalter geschickt.

Wie bekommt man eine Rabattkarte?

Hier wurden wir aufgeklärt: Die Karte ist kostenlos und ist eine sogenannte Spielerkarte. Je nach Umsatz, den man mit der Karte macht, kann man sich von der roten Karte über die blaue Karte bis zur smaragdgrünen Karte hocharbeiten, womit dann Rabatte und andere Vorzüge ebenfalls immer weiter steigen.

So sparten wir anfangs immerhin schon mal 1 USD p.P. (US$ pro Person) für das Frühstück. 😀 Das Buffet war der Hammer! Eine ganze (sehr lange) Wand entlang boten Auslagen die verschiedensten kulinarischen Richtungen an: Amerikanisch, seafood, barbecue, japanisch, chinesisch, mexikanisch, italienisch, eine Omelette-Station und eine extragroße Theke mit Desserts; hier lauerten Puddings, Eis und vor allem Kuchen in zig Varianten. Es ist keiner der eleganten Buffets, wie z. B. im Caesars Palace, Wynn oder Cosmopolitan – aber das Beste, was das Preis-Leistungsverhältnis angeht und ist deshalb bei den Stamm-Vegas-Besuchern sehr beliebt. Für nur 6,99 $ konnten wir ohne zeitlichen Stress und langes Anstehen abwechslungsreich speisen, am Strip muss man schon mind. 20 $ fürs Frühstück einplanen und viel Geduld mitbringen oder früh aufstehen. Tja, wir wollen Zeit und Geld sparen, also war dieses Büffet genau die richtige Wahl und lecker war es auch.

In den folgenden Tagen merkten wir, dass hier auch das Mittag- und Abendessen auf dieselbe Weise in großer Vielfalt angeboten wurde.

Las Vegas: Die Aussicht aus unserem Zimmer im The Orleans

Las Vegas: Die Aussicht aus unserem Zimmer im The Orleans

Scenic Las Vegas

Mit Auto wollten wir nun zum Büro von Scenic Las Vegas fahren um mal persönlich „Hallo“ zu sagen, aber dort standen wir vor verschlossenen Türen. Also riefen wir an und äußerten unsere Bedenken bezüglich der Wettervorhersage. Man beruhigte uns; morgen solle es besser werden und das Valley (wo wir heiraten würden) wäre ja auch etwas außerhalb von Vegas. Damit wir uns besser finden würden sagte sie uns noch, dass wir an unserem Treffpunkt nach ihrem schwarzen Toyota 4Runner Ausschau halten sollten.

American Shooters

Schon 2006 fanden wir in einem der überall herumliegenden Vegas-Heftchen die Werbung einer Shooting Range, konkretisierten unseren spontanen Plan eines Besuchs aber in dem Urlaub nicht mehr. Bis heute glaubte ich, dass Ausländer in den USA nur in Las Vegas auf einen Schießstand dürfen. Deswegen hatten wir uns bis heute nie wieder damit beschäftigt. Doch für diesen Urlaub hatte ich vorher per Internet verschiedene Anbieter verglichen.

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25. TAG: Vorletzter Tag in Las Vegas

Nach der Dusche habe ich vom letzten Traveller Scheck in der Tuscany Pizzeria eine große Mushroom + Ham Pizza besorgt für 10,95 + 2$ Trinkgeld besorgt. Nun schrieb ich endlich noch ein paar Postkarten.

Nach unserer Autowäsche gestern fuhren wir nach Westen, parallel zum Flughafen und plötzlich schwebte ein Jumbo vor uns über die Straße und das war verdammt beeindruckend vor der Stadtkulisse. Also beschlossen wir heute auf Flugzeugjagd zu gehen. Schließlich parkten wir an der Universität und warteten uns die Beine in den Bauch. Ich fragte ein paar Straßenarbeiter, wie oft denn hier ein Flieger rüberkommt, aber er erklärte uns, dass diese Bahn nur selten benutzt wird.  Mist. 😦
Okay, also fuhren wir nach Osten zum Anfang der Start- und Landebahn und probierten ein paar Parkplatzpositionen aus, von wo wir am besten die Brummer mit dem richtigen Hintergrund ablichten konnten. Es sind ein paar gute Fotos dabei herausgekommen, wenn auch nicht gerade vor einer Hotelkulisse. Und ich liebe den Sound, auch den der startenden Maschinen. Die besten Fotos gelangen uns vom Park im Südosten von LV direkt am Flughafengelände. Leider flog er aber nicht so tief wie am Vortag.

Schließlich fuhren wir südlich parallel zur Landebahn zurück zum Strip. Jetzt war die letzte Hoteltour angesagt. Für alle, die noch nicht in Las Vegas waren: Jedes Hotel auf dem Strip bietet Attraktionen, deshalb besichtigt man die Hotels und deren Casinos.

Wir fingen ganz im Süden des Boulevards an mit dem Mandalay. Ein echt schönes Hotel, aber von außen beeindruckender als von innen.

Mandalay Bay Hotel in Las Vegas

Mandalay Bay Hotel in Las Vegas

Mit der Monorail ging es zum benachbarten Luxor Hotel , der schwarzen Hotelpyramide. Schon interessant, aber innen irgendwie dunkel und nicht sehr gemütlich. Als ich sah, dass die Pyramide innen hohl ist, also alle Etagen nach innen offen, wollten wir mit dem Fahrstuhl fahren. Da kam gerade einer und wir stiegen ein. Oops, den kann man nur mit Zimmerkarte bedienen. Da stiegen noch 2 Gäste hinzu und wählten ein Stockwerk. Mit unschuldiger Miene meinten wir, das wäre das richtige und fuhren hoch. Nachdem wir oben zuerst zielstrebig eine Richtung einschlugen um keinen Verdacht zu erwecken blieben wir stehen und schauten über das Gelände hinunter in das innere der Pyramide. Wie gesagt, interessant, sollte man sich mal anschauen, aber zum übernachten einfach eine zu kühle Atmosphäre. Witzig war übrigens, dass der Fahrstuhl auch schräg fuhr, man hat sozusagen ein schräges Fahrgefühl 😀

Luxor Hotel in Las Vegas

Luxor Hotel im Inneren (Las Vegas)

Zurück zur Monorail und ab ins Excalibur . Dort haben wir uns etwas zu trinken gekauft und ich habe mir durch den Deckel des Bechers mein T-Shirt versaut. Toll, also hielt ich unauffällig die Arme verschränkt vor den auffälligen Fleck und wir suchten einen Klamottenladen. Ich kaufte also ein Las Vegas T-Shirt und konnte mich, nachdem ich einer Frau mein Problem gezeigt habe, direkt umziehen. Das Excalibur an sich war einfach öde. Es war an die Ritterzeit angelehnt, aber das hat uns nicht hinter dem Ofen hervor gelockt. Man sieht auch, dass das Hotel ein wenig in die Jahre gekommen ist. Von Außenoptik verspricht es einfach mehr.

Hotel Excalibur in Las Vegas

Wir gingen also über eine Fußgängerbrücke direkt rüber ins Hotel NewYork NewYork.  Dort kaufte Katharina vor der original Coyote Ugly Bar ein entsprechendes T-Shirt für ihre Schwester.  Ansonsten hat mich das Hotel auch nicht umgehauen; Katharina war aber begeistert. Im Shopping Bereich des Hotels gibt es leicht verkleinerte typische NY-Straßenzüge, sogar die Gullis dampfen. Hier gönnte Katharina sich noch einen Burger.

Hotel New York, New York in Las Vegas

Hotel New York, New York in Las Vegas

New York, New York in Las Vegas

 Wir kehrten zurück zum Auto im Mandalay Bay und fuhren ins MGM Grand Hotel, wo bald die Show Ká von Cirque du Soleil beginnen würde. Ich hatte bisher nur gehört dass das der beste Zirkus der Welt sein soll, mit nie gesehener Akrobatik. Ich konnte mir das schwer vorstellen. Normalerweise glaubt man nach einiger Erfahrung doch, das irgendwie alles gleich oder ähnlich ist. Las Vegas belehrte uns eines besseren.

Schon der riesige Theatersaal war beeindruckend. Zu den Seiten des vorderen Bereichs des Saals gab es Laufstege und hier gab es viel zu sehen. Um die Wartezeit zu verkürzen turnten und jagden sich hier Akrobaten quer über die mehretagigen Ebenen. Blitzschnelle wurde sich hier in fast unsichtbare Sicherheitsleinen eingehakt, runtergeschwungen und wieder ausgehakt während zu gleich Zeit ein Akteur am anderen Ende desselben Seils nach oben schwebte.

Zu der eigentlich Show kann ich nichts sagen;  aber sie war kein Zirkus um klassischen Sinn. Akrobaten erzählten hier eine fernöstliche Geschichte voller Tragik, Humor, Abenteuer die das Publikum und auch uns so mitgerissen hat, dass überall geschnieft wurde. Die Bühne bestand aus 2 großen runden frei dreh- und neigbaren Plattformen über einem unsichtbaren Abgrund. Dazu wurde es jedes mal spürbar KALT wenn die „Bösen“ auftauchten. Die Aufmachung, die Akrobaten, die phantasievolle Geschichte, der Bühnenschmuck … alles zusammen einfach unglaublich. Dagegen wirkt Starlight Express wie Theater der Grundschulabschlussklasse.

Nacherzählen geht einfach nicht, aber egal ob ihr Akrobaten oder Theater mögt oder nicht, tut Euch das bitte an auch wenn es mit 125$ teuer erscheint ! In Deutschland würde man für eine Zugfahrt, Karte und evtl. Übernachtung wesentlich mehr bezahlen ! Außerdem kosten die Musicalkarten fast genauso viel. Dort hat man es vor Ort und zahlt nur den reinen Eintritt ! Und eine Wandervorstellung von Ká kann niemals so beeindruckend sein wie in dem Theater, dass ganz auf die Darbietung abgestimmt ist ! Ich war so beeindruckt, dass ich danach erstmal gar nichts sprechen wollte um den Eindruck so lange wie möglich frisch zu halten.

Kommentar von Katharina: Inzwischen haben wir die  Show Ká von Cirque du Soleil mehrmals im deutschen Fernsehen gesehen. Meistens läuft es am späten Abend auf Sendern wie Arte, 3Sat, bzw. ZDF (neo) o. ä. Solltest Ihr über diese Sendung in der TV-Zeitschrift stolpern, ist es wirklich empfehlenswert sich diese Show anzuschauen. Es ersetzt zwar nicht die Live-Darbietung, aber absolut sehenswert.

Wir gingen noch um die Ecke in die Desert (Einkaufs-) Passage des Aladdin.

Kommentar von Katharina im Juli 2012: Leider existiert das Hotel Aladdin inzwischen  nicht mehr. Als wir 2006 in Las Vegas waren, befand sich das Hotel im Umbau in Planet Hollywood. Die Desert Passage sollte jedoch in der Form erhalten bleiben, jedoch unter dem neuen Namen:  Miracle Mile Shops. Inwiefern sich in der Zwischenzeit in der Passage was verändert hat, kann ich leider nicht sagen. Vielleicht kann ein Leser des Beitrags ein Kommentar zum aktuellen Stand abgeben. 

Gegen 23 Uhr und bei 32 Grad Celsius stiegen wir wieder in unseren Murano und fuhren zum Hotel Wynn.

Dort war alles sehr protzig, aber irgendwie hat uns das nicht gefallen. Lediglich die Kunstlandschaft mit den im flachen Wasser stehenden Menschen war nun des nachts interessant farbig abwechselnd beleuchtet. Die Autoausstellung des Hotel war um diese Zeit längst geschlossen, aber das war eh nicht unser Ding. Man konnte halt ein paar Ferraris durch die Scheiben sehen. Die haben wir zu Hause um die Ecke beim Händler auch 😛

Hotel Wynn in Las Vegas

Hotel Wynn in Las Vegas

Um 0:00 lagen wir für dieses Jahr zu letzten Mal in amerikanischen Betten.

[Copyright by Katharina & Jörg]

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