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Katharina & Joerg on tour


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[3. TAG]: Las Vegas – Scenic Wedding – unser Vow Renewal in Valley of fire

Wir gönnten uns heute etwas mehr Schlaf, denn es würde ein langer und aufregender Tag werden und den Jetlag sollte man nicht unterschätzen 🙂

Wir ließen das Frühstücksbuffet diesmal ausfallen und begnügten uns vorerst mit leckeren Mochas, die wir uns im Hoteleigenen „Java Coffe“ (wie Starbucks) genehmigten. Hier hatten wir auch den Vorteil einer kostenlosen WLAN Verbindung. So überbrückten wir die Zeit bis zur Eröffnung des Lunch-Buffets um 11 Uhr. Diesmal sparten wir mit unserer B-connected-card insgesamt sogar 8 Dollar und genossen für insgesamt 21 Dollar inklusive Trinkgeld eine Wahnsinns-Auswahl an warmen Speisen. Natürlich ließen wir uns jeden Tag immer noch genug Platz um uns als Nachtisch an der großen Desserttheke noch etwas aussuchen zu können 🙂

Jetzt aber schnell zurück ins Zimmer und für unsere zweite Hochzeit umziehen :-))) ! Wir haben bereits vor sieben Jahren in Las Vegas geheiratet (hier zum Hochzeitsbericht ♥ im April 2006) und wollten nun unser Eheversprechen erneuern. Jörg hatte sogar extra dafür einen Krawattenknoten auswendig gelernt 😉

Pünktlich um 14 Uhr wurde von Las Vegas Bouquet  der Brautstrauß und die Ansteckblume ins Hotel geliefert. Katharina hat bereits zu Hause per Email mit Gosia, der Blumenladenbesitzerin, alles abgesprochen und die Wünsche und Vorstellungen wurden perfekt getroffen.

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unsere Blümchen von Las Vegas Bouquet und Katharinas Lernzettel 🙂

Um 15:15 Uhr ging es los zu den „Seven Sisters“, einer der Attraktionen im „Valley of fire„. Zum Glück sind wir so gefahren, wie ich es mir als Route notiert hatte. Das Navi lief nebenbei und hätte uns unbegreiflicherweise um den ganzen Park herum zum Osteingang geschickt. Zu weit, zu lang und so wären wir niemals pünktlich dort angekommen.

So waren wir ohne Navi nach nur 65 Minuten wir vor Ort und erkannten, dass wir schon 2006 genau hier an den „Seven Sisters“ gewesen waren. Unser Team war noch nicht da, also knipste ich meine Re-Braut ein bisschen mit unserer Zweitkamera. 😀

Nach und nach hielten hier auch andere Parkbesucher. Ein Mann sprach uns an und wollte uns beim fotografieren helfen, er meinte, dass es doch nicht sein könne das wir als Brautpaar nicht zusammen auf den Fotos seien! Welch wahnsinnig traurige Vorstellung!! Wie nett, total lieb (jedesmal wenn wir das Lesen sind wir immer noch gerührt)…, aber wir klärten ihn auf, dass unser Fotograf gleich kommen würde. 🙂

Bald kamen sie dann auch in einem schicken schwarzen Toyota 4Runner. Melissa war direkt sehr nett und wirkte gutgelaunt. Wir sollten den Wagen umparken und wurden dann zu einer bestimmten Stelle geführt und dort genauestens postiert. Dann kam Trey dazu, ein ruhiger Zeitgenosse mit den Armen voller Tattoos. Er ist Melissas Mann und würde heute unser Fotograf sein. Sie fragte uns noch, ob wir Wert auf religiöse Elemente bei der Zeremonie legen würden und wir verneinten.

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19. TAG: Valley of Fire & Spring Dale bei Zion NP

Nachdem ich den Sonnenaufgang für eine spätere Zeitraffersequenz in unserem Urlaubsfilm gefilmt hatte, sind wir aufgebrochen und am Lake Mead entlang nach Norden in Richtung Valley of Fire gefahren. Dabei nutzten wir nicht die schnellere I-15 sondern fuhren über normale Landstraßen. Dabei sind wir radiomässig an einem schönen Jazz-Sender hängengeblieben, der für diese Art der Reise wirklich passend war, auch wenn wir sonst nichts mit Jazz am Hut haben.

Nur ein einziges Schild macht auf die Zufahrt ins Valley aufmerksam, aber wir fuhren erst mal daran vorbei nach Overton, einer amerikanischen Kleinstadt wie aus dem Bilderbuch. Wir sind extra bis zum Ortsausgang gefahren und haben dann erst gedreht um uns im McDonalds Salate zu gönnen.

Erst jetzt fuhren wir zurück ins Valley of Fire und hinterließen in einer Deposit Box 6$ Nationalparkgebühr – niemand war da um zu kontrollieren, aber es gab ein Schild in dem 75$ Nachlösegebühr fällig wären, wenn man sich erwischen ließe. Schon beim Death Valley fiel uns auf, dass niemand kontrolliert hatte, ob wir die 20$ dort an einem Automaten am Zabrieskie Point bezahlt hatten … und das kurz vor verlassen des Parks. Allerdings kann ich vorweg nehmen, dass wir das Valley of Fire westlich verließen und dort sehr wohl Boxen mit Parkwächtern standen, die unsere Beleg sehen wollten. Also versucht es besser nicht ohne Parkgebühr durch den National Park zu fahren. Zudem sind die Parks es wert, dass man für sie eine Gebühr an die Indianer zahlt.

Parkeinfahrt Valley of Fire

Valley of Fire

Valley of Fire

Valley of Fire

Valley of Fire

Wir dachten, wir hätten auf den Weg ins Death Valley schon eine lange gerade Landstraße erlebt, die sich immer bis zum Horizont erstreckte und dann, wenn man endlich die nächste Hügelkuppe erreichte, wieder bis zum Horizont verlief, aber nach verlassen des Valley of Fire gab es einen Highway der irgendwo in den fernen Bergen zu verschwinden schien – keine Ahnung welche Sichtweite das ungefähr gewesen sein mag, aber das muss man gesehen haben ! Nachdem wir Nevada verließen und für ca. 10 km über eine Ecke Arizonas fuhren waren wir in Arizona und wir genossen die Landschaft.

 

Der Weg nach Spring Dale / Zion NP

Unser Ziel war Springdale beim Zion National Park. Irgendwann passte sich die Straße der immer schöner werdenden Landschaft an und bekam einen warmen Braunton der gut zu der Farbe der Felsen und Berge passte;  richtig ungewohnt, wenn die Straße plötzlich nicht mehr grau ist ! Springdale ist ein Ort entlang der Straße und besteht zuerst fast nur aus Hotels und Restaurants. Allerdings hört sich das abschreckender an, als es ist: Alle Gebäude sind großzügig verteilt und passen durch ihre wunderschöne Holzbauart perfekt vor die Kulisse der großen Felsen von Zion.

 Zion Inn in Springdale

Katharina hatte immer noch mit Übelkeit zu kämpfen und sie lag mit einem Eisbeutelhandtuch um Bett während ich mich ein wenig in und um unser Hotel Best Western Zion Park Inn  umschaute und uns etwas zu essen besorgte.

Ich fuhr weiter zur Ortsmitte und fand dort das Bumbleberry´s laut Schild weltberühmt 😉 Von dort brachte ich einen Salat und 2 Muffins mit. Aus Langeweile filmte ich den Mondaufgang und schoss ein paar Langzeitbelichtungen bevor ich schließlich auch schlafen ging.

[Copyright by Katharina & Jörg]

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